Band 
Dritter Theil
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. .. rett ffMa besichtigte, weiter nach Lübeck und Schwere und end.

L6L. ^ ^aeschafst. Zu dieser zeit M^elderg, da er sich mit dem Komg m Preussen wegen

- Rosses klag-geschrey M mache«, abg-Ichan^ Tarlar- A '°cy H bespräche, so dann nach Menau und Ham.

Cubanskische Tart^ A^nd hatten da schon M'en u ^ ^inem kleinen gefvlge samt seiner gemahlinthaten 6°o° Königreich Cam «' «»,^yem Ruß durg, von . «ntrate, altwo er auch den 17 dec. zu Am-

^^Mck ?o°operlene« als Gaven angepack^als^s^ ^ ^o Ruß anlangte, die Czaarin aber,ehe sie gar dabin kommenkonle,

n>um"H 7 » Schwartz überfallen, unvu g ^spjüegestellet, «ervam ^ ^ mit einem »ungen Prmtzen niederkäme,der

kbernachwenMNtagen wiederum verstorben In Liesen landenÄdkiaaen, a er raub nebft a?so TarkariDen ^^gen aber nE' Monarch sehr emsig m bevbachlung alles dessen,

Ä ibre Mrer sowohl als übrige vornevmue ^ Czaar > kauffhanbrl unddre manufacruren angehet,

«.r sielle aufgedenckt wurden. ^i ^"''auslreibungder wa°me,'Pu^^^^^^^^^^^^^mp»8n>°undderv^«ab M l Mausto und denen ,1 l Gurzinski ver- demd kandeis-leuten, wie nicht weniger dre Admiralität, unter

RÄsschen trupP^n daselbst ««ttr einem gew'ls N V^-l^^ einen «K,^ kleine hauß zuSarvam,daer auf ftiner erster» reisebinden , auch Don die «on-armee an , m s m mcht andern ^ ^ nunmehro von ihme das knmbup nennte.

8cn vermittle». Die Dänische lande« m ^Eer sich u Lettner sich in dem Haag mAelte, k^nnue sich em

^inner aesahr vor dem Kbmg m Schweve ^,,„e. Mvlew« ^ ^ ^ ^sgabe das mstrument zu erfindung

WLLWZZsLP

ves Craarn Äwan Aieriewitz, ,2000 mann für

in geiellichastt des Hertzogs von Albemarle und einiger Devut r mder Staalen auf dem teich daselbst beywohnte, auch dem! 7 -rk°mLc.c». bene er wahrender -Ltton mit seinen einwürffen «ewaliiäHerum gefuhret, daszeugniß gäbe, daß er in dieser ersinän /8weit gekommen. Als dreier zeit die c°°ss>ir»-ion des Barons nm,Görtz und Grafen von Gyllcmburg wider Engellaiw entdeckttward, und man beßhalden auch einigen argwohn aufden

- ^ ... »wecken suchte: ob halte er darein seinen willen gegeben, sobe.

^ äed'atten ward, und zu deren betitz L „ sich hierüber rn einem an den König gestellten, und an

Lüneburg,scheu truppm ^ Zu gleicher zeit empfienge N r ^ ^ befindlichen bevollmächtigten nm.grum Ms.

er gedachttmH^tzogenver«^ ergeben hatte. ! L^Ändten memoriall. worüber sich auch der König in ei.

8LWÄWWL -- l" d-M« l.m-, d° -.-.

dieser stadt wegen der an sie gethane» anfvrderung verglichen hat- Brüssel, Gent, Brügge und Dunkerke abreiste^ssd ü-n ^.te, gierige er samt der Czaarin nach Stettin , allwo er sich mit dem selbst anlangte, allwo er in dem r.m,v,e von dem a 5 ^'

^ "".mir einem nräeiili.ien teaet.imenr nnn

KöntginPreussen'über die Nordische Händel bespräche, und wurdeda gut gefunden, dass man zwar den Konrg in Danemarck gegenSchweden schützen, aber auch jenem zu erpberung meb.rern landendieses obnedeme geschwächten Königreichs, nicht behulfflich seynsolle. Von dar grenze der Czaar nach Stralsund und weiter,ndas Mecklenburgische,allwo sich die stadt Wißmar vor ankunffr derobgedachlen Rüßischen truppen an die Wirrte ergeben müssen,womit aber dem Czaaren sein gefastes concepr m ansehung desHertzogs von Mecklenburg verrückt worden,als wodurch er an die-sem ort eine stete recirLile für seine schisse aus der vst-see zu erlangenvermeynet batte, welche begebenheit in die nachfolgende zelten ei-nen starcken einfluß, und sonderlich an der mißbelligkeit, in welchernachher» Moscow mitHanover und deme zusolg auch mit Engel«land biß zu des Czaaren kod gestanden, nicht wenige schuld gehabt.Hierauf geschahe eine Unterredung zwischen dem Czaaren und demKönig in Dänemarck z» Hamburg , allwo mit dero vereinrgtenstot-ten eine landung in Schonen zu thun und die Schweden aus Nor-wegen zu vertreiben beschlossen ward, zu welchem end auch Petrus nach gebrauch der brunnen-cur zu Pyrmont, sich nach Rostock zuseinen da befindlichen 4s galeren verfügte und deren comwsnöoselbst übernähme, über das auf selbige eingeschiffte und 8 °°° mannstarcke kriegs-volck aber den Feld-Marschall Scheremetoff setzte, damittlerweile der Fürst Nepnin und der General Dauer an zweyenunterschiedlichen orten mit ihren unterhabenden truppen in dasMecklenburgische einzogen. Hierauf gierige der Czaar init seinergemahlin nach Lübeck , und käme endlich den 17 julii mit seinen ga«leeren auf der Rheede vor Eoppenhagen an,dabin er von dem Königselbst eingeholet ward, auch seine gemahlin bald nachfolgte. Umdie gleiche zeit trafen auch die Englisch -und Holländische-Ks-lrenmit ungefehr 600 kauffardey-schiffen auf der Rheede vor Cvppen-hagen ein, worauf diese kauffardey.schiffe mit denen comtzinirlen4 flotten ein stück wegs zu begleiten, beschlossen, auch Ihre Czaar.Mai. das allgemeine commsnäo übergeben ward. Sie segeltenauch allesamt nach einander aus der gegend von Eoppenhagen ab.Als sie auf der höhe von Stralsund angelangt, liesse sich der Czaardahin bringen, kehrte aber bald wieder nach der flotte und in weni-gen lagen nach Copenhagen zurück; und solle da unserm Monar-chen , laut seinem eigenen gcstänbniß, der anblick dieser unter ihmein offener see stehenden vierfachen siotte das gröste vergnügen, so erjemals in seinem leben empfunden, gegeben haben, ja er liesse sicheinst vernehmen; so es damals bey ihme gestanden hätte, würde erdie -iisrfl« eines Admirals von Groß-Britannien der würde einesHerrn von gantz Rußland vorgezogen haben. Nun waren auchdie Dänisch- und Rußische flotten zu der vorhabenden landung alsogestellet, daß es weiter nichts als deren vollbringung bedurffte; al-lein da wolte es auf feiten des Czaaren, aus oberwehnter ursach,nicht fort, und sötte das werck biß den nächstkünfftigen frühstemausgestellt bleiben, doch so daß auch dtßmahlen Petrus 15 stzraii-iom seiner truppen und 1000 pftrde dem König in Dänemarck da-zu anböte, so aber ausgeschlagen, und dervwege» die landung gäntz-lich unterlassen ward, worüber man aber Dänischer scits nachher»durch ein ausgegebenes manifest die schuld dieser Unterlassung vonsich abgelehnet. In dem Mecklenburgischen musten die einwoh-ner dieser zeit von den Rüßischen truppen vielen überdrang leyben,Lber der König in Engelland und Churfürst zu Hanovcr,als o>r°a«r des Nieder- Sächsischen crayses,deßwegen dem CzaarenVorstellung gethan, trüge dieses so wohl als was gedachter Komanachher» zum behuff des Mecklenburgischen adels vorgenommen,zu der erfolgten mißhelligkeit zwischen beyden Höfen ein grosses bey.

der Czaar seine reise durch Mecklenburg,Instand und Holstein nach Friedrichstavt, allwo er die manufactu-

mit einem prächtigen tractament von 800 gerichien empfange»wurde, und seine emkehr in dem Pallast von Lesdiguieres nähme,daraus auch von dem vuc ckorieam. dem König selbst und den»vornehmsten des Hofs die >-iue, auch alle übrige seinem stand behä-nge ehr-dezeugungen empstenge, alle merckwürdige ötter und an-dere curiollläke» besähe,sonderlich was zum kriegs-wescmbauckmist,geoßrLvsti<!> alironoime,cli; mie und andern wlffenschafften gehörig,mit steiß beobachtete, unter andern mit dem berühmten 8-0.xrspsto Delisle über die läge und grösse seiner landen eine lange Un-terredung hielte, dem derüdmtei, Englischen ocullsten Wolhousehertzhaffc zusähe, da er einem 6 ; jährigen blinden mann den starrglücklich gestochen,auch einer ststmn desParlaments-und der ac-<st.mir llcs lcicncci.sv wohl als der acr^emie <i» Keller leilrez, beywohnst,

endlich aber, nachdeme er seine erkäntlichkeit mit stattlichen ge.schencken erwiesen, den 21 may wiederum abreiste, seinen wegüber Nancy , Svissons, Rheims, Eharleville, und Bovignes nachNamur nehmend, woselbst er den vestungs-ba» besähe, und übereinige tage die Maaß hinunter nach Lüttich, ferner nach Aachen und Limdurg, endlich aber nachdeme er die brunnen-cur zu Spaagebraucht, den 2 aug. zu Amsterdam bey seiner gemahlin wiederumanlangte; hierauf auch «n dcro gesellschafft Nord-Holland in au-genschein nähme, allwo sie in dem Texel ro aus Ost-Indien ue»angelangte schiffe besahen, und nach ihrer zurückkunfft zn Amster«dam einem merckwürdigen see.gefecht zuschauettn, von welchemvrl sie endlich den 2 sept. ab-und über Clcves und Magdeburg nachBerlin giengen, nachdeme Ihro Mai. noch vorhero auf ernstlicheVorstellung des Königs und der Rcpublic Polen, an den dastgenFeld-Marschall Scheremeroff zum adzug jdrer truppen aus be»Polnischen landen orllre ertheilt halten. Von Berlin setzten ßeihre reise gar bald über Dantzig, ( da nur einige tag vorhero decFürst Dolhoruki alle zwischen dieser stadt und dem Czaaren schwe-bende streitigkeiten durch einen traetat abgethan ) Königsberg ,Riga und Revel nach Petersburg fort, woselbst sie den r, oel.ncheiner 16 monatlichen abwesenheit glücklich anlangten. Seine erstearbeit wäre da das unkraut der verderbniß, welches während sei-ner abwesenheit gar sehr überhand genommen auszurenien, zuwelchem end er sich anfangs durch eigene Untersuchung der klage»seines volcks gar grosse mühe gäbe, nachdero aber ein gerichts-c°>-i-gmm anrichtete, deine so gar der scnac selbst seiner aufsühr«halber rechenschafft geben muste, wvrnach er das minillcrwm a»fden fuß, wie der vuc ll'Oriesnz in Franckreich gethan, auch beD-dere coiicgia zu besorgung des finantz- see - maiiufactlir- und band»lungs-weftns einsetzte, anderer neuen einrichtungen, so er zufolgedessen, was er auf seinen reisen beobachtet, gemacht,, anjetzo zu ge-schweige». Hiernächst muste er wider die auf den gräntzen des Wnigreichs Casan sich regende CubanskischeTartacen denen CoM10000 mann zu hülff schicken, welche die dem Don-fluß »ach ge-zogene gräntz-innen besetzten.Als er ferner zu ansrüstung riner Maiifbas künffiige früh-iabr orllre gestellt, träte er eine reue rui»Moscau an,da er ebenfalls vielem während seiner 8 jährigen abwe-senheit eingerisscnen übel zu steuern hatte, vornehmlich aber ca»mit seinem C> on - Printzen AlexiS Petrowitz vorschwebende wlw-tige geschäfft sich angelegen seyn liesse. Diesem von der arl seMHerrn vaters gäntzlich abweichenden und allen Wollüsten erEnen Printzen wäre von selbigem kurtz vor dessen letzteren adMicnach Holland durch ein schreiben aus koppenhagen anbeW»worden,entweder von nun an sich der künfftigen nachfolge im M«würdig z„ machen, deme nach so gleich zu ihme nach CoppeiM«'zu kommen,und dem bevorstehenden ftldziig beyzuwohnen/ooer Mkdas kloster-Ieben, dazu er sich vorhin selbst angeboten, zu mvM -worauf sich der Czaarewitz (als welcher sich vorgesetzt leimn W