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Biblia das ist: Die gantze heilige Schrifft / durch D. Martin Luther verteutscht: mit D. Pauli Tossani hiebevor aussgangnen Glossen und Ausslegungen
Entstehung
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^ An den LhnstlrchenMescr.

Der Christliche Leser wolle mir diser meiner arbeit/die jhm zum besten gemeym/vndMich nicht geringe mühe gekostet/für dismal für lieb ncmmm/vnd Gon burcn/baß ervn.salle Jung vnd Alt/Lehrer vnd Zuhörer/Herren vnd Diener/ Mann vnd Wc;b / seinergnädigen Ausag nach/mit verwahren erkantnuß seines heiligen Worts je langer je mehrerleuchten wolle / biß wir in jenem Leben zu der Vollkommenheit gelangen / da alles/ so vnsjetz noch tunckel vnd schwer ist/klar vnd leicht gemacht: was wir jetz nur stückweise ver-stehen/vns vöüiglich geoffenbart werden sott.

Paulus I).

Nachnche an den Buchbinder / betreffend

die Landtaftlm

W newe Lciition ist mit sechs Eattdtafeltt'geMvet / depmdreoberste /Orbi 8 cerrarum,vov 6 eneli: Die andere/das Paradrß/6 en.cap.z. Die dritte/hie Reisen devKrndem Israel/^lumer.cnp.zi.Die vierte / die Statt Jemsalem/ NeKem.cap.z. Die fünffce/ das'Jüdische Eand zuLhristi zeitm / ^rc.c 3 p.i 6 . Die sechßte/die Rei-sen der Aposteln/ ^ötor.cax.z. einAefüget werden sollen.

Uugustinus im andem Capitel seines Buchs:

Wie man die jungen angehenden Khristen im

Catechismo soll vnderweisen.

Im Alten Testament ist das Newe verborgen / vnd im Newen Testammt wird dasAlte geoffenbaret vnd erkläret.

Doctor Luther in seiner Vermahnung an dmKhriDchcn

Adel Teutscher Nation.

Die Schufst ist vnserWeingart/darinnen wir alle vns sollen üben vnd arbeiten.

Item in der Vorrede ober seine Wittebergische Aonws.

Das ist vnser meynung gcwest/ da wir die Biblia selbst zuverreurschen ansiengen/baß wir hoffeten / es solle deß schreibens weniger / vnd deß siudierens vnd lesens in derSchnfft mehr werden. Denn auch alles ander schreiben/in vnd zuderSchriffk / wieIo-hannes zu Christo/weisen sol.

Item am ende seines 8clrem1mmx>li0rL8.

Db man mich müßte angreiffen vnd tadrlen/ der ich zu weilen in derDollnetschunggcfthlct helte/das wilich mit danck annemmen. Denn wieofft hatHieronymus gefchlet^Vnd ich sehe/wie die zween feine Männer/SantesPagninus vnd Sebastianus Mün-stcrus haben llucüo increälbili Sc äillACNtiLinimuLllili /mit solchem steiß vnd ernst / daßnicht zu glauben vnd ihnen nicht Nachzuthun ist) die Biblia verdolmetschet/viel gutes da-mit gethan: Aber die RäbitMi sind ihrer etwa zu mächtig/daß sie auch der Analogi (ehn-^lichkeit) desglaubcns gefehltt/derRabinen glosse zuviel nachgehengct haben.

Denn ich auch selbst ihrer ManrlLtton etwazu viel gefolget/rc.