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Biblia das ist: Die gantze heilige Schrifft / durch D. Martin Luther verteutscht: mit D. Pauli Tossani hiebevor aussgangnen Glossen und Ausslegungen
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Galonw.

Mp.vm.

1^7

l; 'Die lilien geben den ruch / vnd»für vnser Ihür sind °allerley edle fruchte.Mein freund / ich habe ? dir beyde ^ heurigevnd fernige'behalten.

; - Hebr. dlivu-ckim : welches Wortsti-mkiich- b-d-utungvnllvnbckankist. S.

6 -n. »b. > 4 -

Man kan d-irdurch«lcht versieben die

ik'b-y vnss^ckank ist/ weil vnser LlsnürsZors einen bösen qcruch gibt/ der das hnupk dost vnd schlaf.t.Mmacht Die Braut will hier sagen/Ich habe mich schon gerüstet mit allerley lieblichen früch.tm/diedirangenem seyen/dich zu cmpfangen/vnddirchr zu beweisen/ verst. dicftüchke der Bus :leben wie das hcrfürschieffen der blumcn-ine v-rbcrcitung ist zu den künsstigcn flüchten. S.drob.^ m s Od. Einen gcruch : Ncml. einen lieblichen/angcncmmcn geruch: Die

ni-lnun» ist/dasgcrucht der von Gottvber sein Gemeinde ansgcgosscncr gaben vnd gnaden er.stalle weit vnd breit. n f Anod.beyvnscrerthür/ vergl.Ll2nk.-4.zr.ZZ.

^ 0 f S.drob-4.IZ. vnd r.i. k s Od. Für dich. Gleich wie die gute gross

Iss/diedcrHLRRb-haltcnhatfürdie/sojhnfLrchtcn/rszi.-o. Also sollen auch alle die gutestüchte/die von seinem volch herkommen/zu seinem lob gerichtet seyn : denn von ,'bm/vnd durch,m/ vndinjhmstndallc ding; Ihm scye chrinewigkeit/Amcn. ll.om2nor.11.z6.krov.1s4.

q 4 Od. Ncwe vnd alte. D>ß bedeutet vnderschiedliche vnd vbcrflüssigc Früchte/ S-Lev.'S ybss.lo. S.auchLkank.iz.zr. Durch altcfrücht verst. die erste gaben vnd werck/ so ste zuvorM'fanqen hatten/Lx--c.-.5. Durch ncwe früchtlkanman die jcnige gaben verstehen/ dic sicfrischod. erst kürzlich empfangen. Dannwer die gaben der w.d.rgcburr recht gebrauchet/ der wird durchGelles gnad noch mehr empfangen. Llarrk.-e.-s.Lpuc.r.i-. Etliche verstehen hierdurch/zwei.«rleystüchteaufdenBäumen/N.alte/zcitigc vnd abgehende: So dann ncwe/vnzeitigc/ bloss-hufinkomm-nbe/dergleichenaukcinnialan denPomcranizcn-Bäumcn vnd andern mehr zu sehen,r f Beygelegt/od-besciks gelegt.

Das VIII. Kap.

S. Bc<11. Von14- bctz-

, f 5)ebk. Werwird mir dick geben/als meinen Bruder?G.diegl. 0 -m. 5 .rz>.

»ndks 14.7.

b Ld. ö daß du»ättst/wiemeinBru.dir/ der meiner Mut»ter brüste gesogenhat! d. i. ö daß dumirHier leiblich zugegenwäiest/wie sonstein anderer Mensch.

1. Die Braut wünschet / dass der Braük-gam >n dem fleisch erscheinen/vnd jbr beywohne» möchte/ r. Line Verwunderung vber dem auffgangder kirchcn/ «. Wunsch der Braut / daß sie der lieb« ihres Brämigambsmöchte versicheret seyn/ 8. Fragt hierauf ihren Bräutigam wegen ihrerJungen Schwester/ d.i. der Gcmcind der ausscrwcbltcn Heiden/kommt gute antwort von ibm/ 10. Damit gibt sie sich zu fridcn/dcrsorgfältigkeit deß Bräutigams sechsten vber seinen Weinberg/lieh bittet die Braut/ dass der Bräutigam bald kommen wolle.

- Das ^ ich dich / mein.brnder / der du meinermuttcr brüst ° fangest /

draussen fünde/vnd dich

- küssen müßte/ ^ daß michniemand höhnete:

r Ich wolte dich ? führen / vnd in meiner ^ Mlltter ^hauß bringen / ^da du m.ch ^ leh-

«öranl/od d-rgläu- renfolteft: Dawolt lch dlch ' trälleren MllN " gemachtem wem/vnd mildem" niostmci-

nergranatäpffel.

tlzam möchten in dem-lisch geofflnbaretmischn«« / als nun«mchr ihren Bmdcrnachdem fieisch.Mcelnsthnliches vcrlan«gen viel gottseligeh-chm in dem A. T.darnach getragm/da-

»«»S. k-larlii.i;.!/. m.ee

z°k.8.5«.lleb.ti.,;. seuel.

t 'Wer ist dic/dic h-rauffch!-tvon der--

ch-r « die Allge.

meine Kirchen/ das himmlische Jerusalem/ das vnser aller Mutter ist/ 621.4.1«. Christus hat ebendilselbebrüstc gesogen/ die wir gesogen haben/alr er der Sakramenten deß A. vnd N.T.ihcilhafftig»crdln, der Beschneidn«-,/ deßOstcrlams/ tauffes vnd H.Abcndmabls/damit er alle gerechtigkcit«fülleie. Ll-U.z.iz. ä Od. wenn ich dich denn draussen fünde/so wolle ich dich küssen: d.i.ichvolttwich solcher deinergcg-nwart erfrewen. f And. 0 daßich dich draussen fünde/rc.

es Küffcnistemkennzcichenderliebe/bißweilcnauchdcrCbrcrbielungvnddeßgehorfams.Gkl.-.i-.csnr.i.-. 5 Od. auch wurden sie mich nicht (darumb) hönen.D.i dic weit wurdcnicht»rsach haben meiner zu spotten/ dass ich mein verkkawcn sehe auf den/ der abwesend vnd nicht steht,bmllch zu gegen ist. ^ Mannverhönetdiejenige/dieetwas thun ob. dakfür angesehen werden/daß fieetwas thun/welches dekehrc nicht gemäß/noch anständig ist/ 6 en.z 8 .-z.i. 5 ->m.«.is. L/s Z 7 >rr.Uiweil dann die Braut/ so fle ihren Bräutigam öffentlich auf der straffe» küsset/ d.i. ihren Tciig-Machek offenilich für den Menschen bekennt/ nichts vngebürlichs thut / wird sie deßwegen von keine»Mllstligm verachtet od. verhönet. Man kan auch disc Wort k auch wurden sie mich nicht HLncn) indunver-andnemmen/ als wann die Braut sagte: Meine feinde/ die »»gläubige Menschen /wur-nicht mehr meiner Hoffnung/ die ich von offcnbahrung deß Messn: in dem fleisch habe/ spotten/Mße sonst lm brauch haben/ wann die erfüllung der göttlichen vcrhcissunqcn sich vmb etwas vcrwci,uttwikrl^i.ii.vndr.?«.,.4.zusehen. g s N. mit chrerbictung/vnd frcwde; willens/Mstum (d.i. die erkantnus Christi/) in der allgemeinen kirchcn/ so wol der Hcidcn/als Juden a»ss.Wteuen. b ch In die kirche vnd versamlung der gläubigen / die Tokles-Hauss vnd kenipelS!> a «r.6or.«.,s. ttckr.;.«. i ch Od.du soll mich lehren. D>k redet die kirche zu^ bLlicli.ch.i,-. lok.i.is. vnd 4.15 vnfli5.l5 blcbr.l.i.

gissen dir »erhalten soll. I D.i. Ich wolte dir alles liebes vnd gutes aN-

' I solche gute flüchte zu deinem iobfürbringen/die dir so angcncl)m soltcn seyn/als weingewurh vermengt / od. ttz/xociLs, od. fasst von den qranatäpflcn- m s Od. gcwürhtem.

' Saffl. Disem lieblichen tranck ist g.inhlich zu wider der grcwei. Becher/dessen gc-o s D.i.Ertragtinzwischcnsorgfürmich/crzeigt seine krafft inWeib. v?"^^°"^"öerstulit nuch in meinen grollen nölben/ eben wie ein gckrewcr Ehemann seinemsodi-e»!^? - b-ystchct/And.Scinc lincke scye (iigc) vnder ineincm Haupt. Eine bin/

schwacheit/ an den Bräutigam thut/ dassersic trösten vnd Itär-(-> 6 ^'^ ? t And. Herze/(vmbhalft) nuch.

; ° Seine l ncke ligt vnder meimmHaupt/feine rechte k hertzer nnch4 4 Ich beschwere erich töchter Iern-falem / ' daß jhr meine siebe nicht anff-weckct noch reget/ biß das jhr selbst ge-

<«»?-»/ od.ärgcrnusscn.

D.i Ich befehle euch bey dem eid.Oi« Braut / in dem sie nun füh«> ihres Bräutigams/ begehrt/ dass sie derselben allzeit möge gcnicffcn / vndcsclb-ju verstörcn. S.drob. 2. 7.vnd R. durch irrihumbc»/spat«

»>animb/sd Na» etlicher Meinung redet dlss der Bräutigam. r ch And.

machen/ ehe es ihr selbst gcliebet? Dif«ikä-lieh s-nn, 0, is ' b'sc liebe Nicht auf/ es würd« weder euch / noch vnß INS gcs.nnpt für.

öm,drobl.7 Mutter/ dcrkirchen/ solchhcrylcid anthätet. G. dergleichen art zur«.

isworldessBrz,,.^( .. Deß reden die gcspilcn der Braut, ch Nach anderer Meinung sindda zuvor verwundert vber dem aufqang einer newcn Genie,nd an einem

Gläubig», der gläubigen gewesen. Od. So es Wort sind der Alten kirchcn der

!"neiMln/krr»en,?"'^ vE»/fl"^cecine Verwunderung der iöchtcrn Jerusalem vber demi'dd haltet an glauben vnd gcdulk diser Gemein/ die gch durcliauss stcürck

?üss°kanmanh,er^ ' t D-rchdie

I°b.'! >s. ^ voleker diser Welt/ auss denen Gottes volek erwehlct vnd bcruffe» ist/

u s Tlgcnkl.Sichlieblich lehnet aus rc.And. (sich gesellet) z«ihrem liebsten. DasHebr. worl wird sonstnirgends in bciligcrSchrifft gefunden.Vnd wird hier zurr«kennen gegeben / daßdie Braut ihremBräutigam dcrgcsiak.tcn anhange / dass sievmb leinet willen dieWelt verlasse. Oder/nach anderer außle«aung / daß die Brautwann sie ihre eigeneschwachen fühlet /durch den wahre»glauben sich gleichsamlehne auf Christum/jh-cn Biäutiaam/vndhierdurch wider alleforeht/zwciscl/ ver.suckung »nd gefahrengcstärckct werde / weilsie durch ihre Vereini-gung mit hmc seinergnaden vnd guttha»ten ihciihafftig wor-den ist: Denn «erdem HTARN an-hanget, ist ein GeistMit ihm/ i.Lor.s 17.der vollendet / stärckt/

sten/ vnd »lehnet sich allsschren freund?

* Vnder dem ^apsselbanm Zweckte ich dich/

°da ''deine 'mutterdich ^geboren hatte/da° mit dir gelegen ist/ die dich gezeuget hat.

6 «setze mich wie ein * stgel auss deinHertz/ vnd wie ein.stgel aussdeinen Zarm:

Denn'' liebe ist ftarck wie der' tov / vnd ^ ei-ftristvestwiedie' Hölle/Ihr "'glnt "istfew-rig/ vnd ° ein stamme deß HErren/

7 Daß auch ? viel Wasser nit mögen ^ dieliebet außlefchen/ noch die ströme sie 'er-fauffen. Wenn einer alles gut in feinemHaufe vmb ' die liebe geben wolte/so'gültees alles nichts.

8 » Vnser fchwester ist "klein / vnd hat? keine brüste: Was sollen wir vnser schwe-ster thun / nvenmna.rn sie nun so l anreden:

9 ' Ist ^ sie eine' mawer so wchlen ^ wir° silbern ^bollwerck ^drauss bawen: Ist sie

bekräffttgct vnd gründetjhn/ i.r«r.;.ic>. x , Diss redec die Braut -um Bräutigam/

vnd will damit zu verstehen geben/ dass sie ihn gesucht hab biß in bey Himmel / da er bisweilen ist/ alsschließ« er/ läü sich aber durch das gebe« aufwecke«/ da au» seme ewige wohnnng vnd rechtes Vat.tcrland ist/wie ein Haus/in welchem c-n tu,d von seiner Mutter ist geboren worden. Sind alsobist Wort allbisr nicht nach dein Buchstaben sondern gleichnus-weise zu verstehen.

7 s Etliche versiebe» hier durch den Apfel bäum, den bäum der gnaden/ dessen schatten vndfruchte der Braut sehr angcnem »nd erfrcivlich sind. r. s Rcnil Lurch das ciferige

gcbctk/wicl'Ü44..r4.vndss I. vnd 7S. «r 2 s Neml. vnderdiscm Apfclbaum.

k s Od.daselbst hatdclneMuitcrmitschincrlzcndichgeboren. Od.llldeinct wegen in ar-beit gewesen. c s D-> dleerstekirchc od.vcrsamlungdcrgläubigen/indcren Chri-

stus/ also zu reden/ geboren ist/ durch die Predig/ bckantnue vnd vbiina lemor. worts/auch durch dasleiden flir dieselbe. ei s Dicgeistlichc geburt Christ, durch ine Predig des Lvsngclij wirdhier abgebildet vnder der glcicbnus eu, er frawcn/ die in kin!s-»öthcn ist/wie 621.47s.

Gleich wie das kindcr-gebährcn geschihck mit vielen schmcrlzcn' also gebet es auch zu/ wann Christusin den hcrtzen vnd gemütercn der Menschen geboren wird / auf dass sie an ihn glauben: diss geschihekänderst»!!/alsmitviclarbcit/sorgvndiingsi. S - 601.4.8.11. vnds.4,5. c Od. da dichgc <euget bat deincgcbarerin / (die dich in ihrem >c>b getragen bitt ) 5 s Durch den stgclod,

sigclrmg wird eme genawe vnd vcstc vcrdlndiius der kirchcn mit ihrem Brauiigam verstanden / od.nach anderer außlcgung/dieBraut haltet mit Visen werten bey dem Bräutigam an vmb Versicherungvnd bevcstigung seiner liebe gegen ihre/dass sie/ als ein sigcl einund auf seinem kernen vcrsigl, t scyevnd bleibe. äAcMit sibct sicauf dasAmpt schlldlcm deß Hohenpricllero/ ,n welchem dieNammc»der zwölffStämmen Israels sind >n zwclff cdcl gcstcinc gegraben gewesen / Lxoä. -8 11, rs.z»allen Zeiten hat man zu mehrerer bcvesiigimg dessen/ so man geschribcn od. vcrhclsscn/ sich der siglcngebraucht. S. delek s.zs.^er.rr.-4.112g.-.-4.Ll2l.z.is.:/I'iiii.1.1s. g Alsivo kestcsa-

gcn ;«>c man einen sigclring stets am arm hat/ od ander Hand tragt: Also wollest mich nimmerverlassen/od. von dir lassen abgesöudcrt werden, s Der Hohepriester trug die nammen der zwclssStämmen/ nicht allein auf seinem heruen/ sondern auch auf seinen achs, ln »um gedächrnüss der kin-derenJsracl. S Li2.4-.16. Etlicher Meinung nach wird durch das hcrl) die innerliche l>cl>c deßBräutigams/ vnd durch den arm die äusserlich« bczi ugiing seiner liebe angedeutet/ wie 7 7.1«. vnd8S.11. k Sonderlich die geistliche liebe der Braut gegen Christo/ ibrem Bräutigam/

s Vnd Christi/gegen seiner kirche vnd auffcrwchltc». i Wickcincr so starek od. mächtigist / den der tod nicht endlich vbcrwältta e/ vnd der nicht ins grab mnffc / kl «0 4s. Also vbcrwin-del die liebe alles: s Sonderlich ist die lieb« zwischen Christo vnd seiner Braut sehr starck/ vndkandurchkcincnfeindod.vnglüek/jaden red selbst nicht/gcdämpsctwerden. k s D->.Einehcffkigc brennende liebe. Von dlscr liebe od.eifer wird gesagt/sie sey hart od.vcst/ wie das giab/weil sie alle bcschwcrdcn verschlingt vnd vbcrwindet/ 621.5.-4. Lok; 5. Eben wie der tod vnd da«grab alles verschlingen. I Od. das grab. m Od. koicn. s Verst. diss von denbrennende kolen der liebe/ die das her,; entzünden / vnd nickt können ausgelöscht «erden.

n s Od. Sindftwrigc kolen. 0 s Im Hcbr. wird die mehrere zahl gebraucht:flammen deß Herren/ d.i. vberauß grosse/ mächtigefiammcn; od.flammen / die von dem Herrenangezündet werden. Verst. die flammen od. das fewr der liebe vnd deß Geistes Christi/welche»billich ein grosses fewr kan gcnennt werden / von wegen der stärckc ferner liebe/ vnd dcrkräfftigcnwürckung seines Geistes in den hcrhcn der außerwel ltc». v s In H. Schriffr werden e sstdurch waffer vnd Ströme verstanden »«glückliche zufäkl/Verfolgungen/anfccl'tungcn/die derHerr Christus vnscrt halben hak ausgestanden/vnd vermittelst deren der glaub, lieb« vnd gebelltdcrtinderen Gottes probiert vnd bewähret wird/ wie ri2l.4-.s.vnd«-.-.Li-.8.7,8.vnd50.1s»O-n.-.-«. vnd ii.--.Ll-irk.7.-7. S. r. 82m.--.vb.)s.i7. vcrgl. ll.orn.845.;-. fl 's OK.

dise liebe. (-) s ll.om.8.z«,Lec. r s Od.vberschwemmcn od.vmbstürycn.

5 s Od.discliebc. t s Od. wurde man ihn qany vnd gar verachten. D-l.Lrwür-de sie dafür nicht bekemmcn: od.man würdcseyngut nicht annemmcn/dieflliebc ihm darumb zuAebe.Od.man würde cs(N.sein gu!)ganl;lich verachten weil disc liebe viel köstlicher ist/als alles gut.Gleich wie diclicbc/ so sich zwischen Christo vnd seiner kirchcn befindet/ nicht ka» zertrennt werden/weil sie durch das band deß H.' Geistes verknüpfet ist: also kan man auch die liebe / od. auch e.nc iedeandere geistliche gäbe vmb tem gelt erkauffcn/ sondern isteinfrcycsgcschcnck Gottes/ der sie gibt/wcmcrwill/Aist.8.i8,is>-l-.ll.om.-.ir.>-. u s Od. wir haben eine Schwester/die rc. Dietirchc deß alten tcstamcvts redet hier zu Christo/ von einer newcn aufgehenden kirchcn / die auß denHeiden soltc beruffen werden/ wicofftmalc» verheißen worden/als ist -.n.vni>7-, s.. ii.io.dienennt sie ihre Schwester / wegen der cinigkcit deß glauben». Die Jüdische kirche wird die älkestütochtcr gcnennt/ weil sie am ersten zu der gemcinschafft des bunds istberuffcn woiden. S.ll.°m.-4,5. x s So wird die auß den Heiden vcrsamlclc kirche gcnennt/ nicht wegen der anza>ihrergiidcr/ sondern weil sie später zurcrkantnußtKottcsinCbristoberiiff-nworden/ N.da die-eitcn erfüllet waren/ Lpk. 1. io. »nd 6. -arm sonst hat disc kleine »d. Jüngste Schwester / dies»lang vnsruchkbar gewesen/ vielmehr linder geboren/als drc älteste. / Od. noch keinebrüst-

D.isteistnoai Nicht mannbar: die zeit ist noch nicht kommen/ dass sie soll zu Christo gebracht vndniit ibNic vermählet werden. - Od. an dem Tage / da man nun von >bc reden wird / d. >/,wie wird man die fach müssen angrciffen, dass sie auch zudir/ dem Bräutigam, gebracht/ im glaube»vndmdcrwarlieitgestärjkkwerdc/wenn die zeit wird kommcn/dass die Heck.» sollen durchs Lvan-xelimii beruffen werden rsÄkerckc hier das ampt vnd die liebe cinerieden sonderbaren kirchen gegender anderen/so da beslehet in Mittheilung dercinpflmaenen gaben / vnd vcrnchrung deß gcbetts«einander. S. LO. li.i-,-r,rz.A»d. da man wider sie reden wird ; wie Xum.21.;. der Hebr. buchstabLeck genommen wird/da also steht; das volckrcdctwider Gott vnd wlder Mosen. So llkti-.rz. die Fürsten reden wider mich. Ein vo/ck hat flch so baldnicht zum Herren bekehrt /d,e gottlosenwldccscl;cnsichihmmi«workcnvndwereken. - Hier antwortet der Bräutigam, s And.nemmen dift Wort für die wort der Schwester, kirchen/ S.F.s. b N. d,c newe kirche auss denHeiden. 0 D.i.wirdsievcst vndstarekscynimglauben anmich / s wol gegründriaufdasfundamentder lehr derzwclffsiämmcn Jsraelsvnd dcr Apostcm. S-Lxor.-1.14,,-.

<i Ich/ der Vatter vnd d« H.Geist, s And. verstellen die Schwester-kir chen / od- die Jü-dische kirche/ dann durch derselben glider Hirt der Herr die Heiden zur gemcinschafft der heiligen be-rüffcn / vnd nammenttlch durclidic Apostel / die alle von gcburt Juden gewesen / vnd als weiseBawlcnthdassnndanicnt dises silbern Pattasts gelegt haben/i.Loi.z.10. e s Silberbe-»deutet hiedicreinigkell/schönhcit vndbeständigkcik dises pallasts/ der mit der gab Hess GöttlichesWorts vnd Geistes gczicrct ist/ auf welche sie sott« erbawct werden zu einer bchausung Gottes / Lxl,.

k s Od.pailast/(schloss/TastcU/od.starckcr thurn/) dergleichen man auf od. an denStatmaurcnpflcgtzubawcn. z Od aufstebawen: d. >. wir wollen sie je mehr vnd mehr

stärckc» vnd zieren: s R. durch das Wort vnd predig deß LvrnzcUi-

z eine