§ap. H.
z Oisevi«rhör«N«c bcdeütcn die fein«debeß volcks Gottes,we che auß den vier«pde» der welk dassel-be bekriegt vnd äuge«foeblen hatten : mitnamin-n die Babylo,nier.S.imfsig.vers.!, ch Dd. was sind
GacharIa.
ib Vlw ich hub meineaugen auf/vud jähe/vnd sihe/ da waren vier s Hörner.
Vnd ich sprach zum Engel der mit mirredet: " Wer sind diese ? er sprach zu mir:' Es,»^ die Hörner/ dieIuda sampt dem IsraelW?». ,,w„-bedcü" vnd Ieruftlein zerstrewet haben.
D.i. fie b.. ro Vnd der Herr zeiget mir vier "schmide.
^ Da sprach ich: Was wötlen dicma-L7»""' chen ? Er sprach: Die Hörner/ die Iuda so zer-!< ttor.z-mmcr- swewet haben/ daß niemand sein Haupt hat«ab«« »r-ck-r , di- mögen aufheben/' dreselbige abzuschrecken/U d°n sind diese kommen/ daß sie dieHörner der hei-
tt'»7d d7 «lkmita^ den abstossen/welche das Horn haben vber dasLLLL landIuda"gehaben/dasselbigezuzerstrewen.
ncr / d. i. die feind deß »oleks Gottes zu schlagen vnd zu vertilgen /weil sie den baw deß tcmpcls vndder kirchen Gottes verlstndcrtca,S folgenden vcrs. I 1- R. Hörner, d.i. königrei«he.
m D.i. ihr gewall, macht, kömgrcich zerstören- n D.i. das land Iuda mit kricgsmacht
»herzogen vndvberfallca / ssvcrgl. Lrccb.;4.ri.
Das II. Kap.
Das dritte gesteht / neinlich ein mann mit einer mcßscbnur/ den platz deßVewcn Jerusalems abzumessen / vnd wird dem Propheten angezeigk/ diemenge der cinwvhneren vifer »ewen statt / vnd wie sie GOtt beschützen wol-le / 6. Darnach werden die vbrigen Juden / die noch in Babylon waren/ermähnt / sich auf zu machen vnd heim zu ziehen / s. Mit aogchenckkcnverhcissungcn/ von Vertilgung der feinden/ ic>. Von der deywohnuog Gor,tes/ii. Vonder bekehrnngderheydeo/ir. Vnd Gottes stetiger fürsorg.
- Nd ich hub meine äugen auf/i vn jahe/vn sihe/ein " man hat-te eine meßschnur in der Hand.
r Vnd ich sprach: Wo ge-hest» hin? Er aber sprach zumir: daß ich Jerusalem " mes
- D.I.«inEngel/In gestalt eine» man»,S. ss. z. ch welcherEngel war Christus/wie drob- c.i.s. vergl.
Lreck.4°. vb. z.vnd^i.vnd^r. Ajioc.ii.>,r.
b ch D.i.ordn«/wie groß/ weit vndbrci! Jerusalem seyn
solle «rbawet werdenS.M.S./.c ch S.drob.i.s.6 chLd.inmir.c Ld.heifürrN.nach dem platz/den ermessen soite. ch od.oonden Myrten/dar,
s°«--«--ch-^urtz-m si/ vnd sehe/ wie lang vnd weit sie seyn solle.
; Vnd sihe/der' Engel der ^ mit mir redet/gieng' herauß. Vnd ein Zander Engel giengs herauß jhm entgegen/
4 Vnd " sprach' zu ihm: Laufhin/vnd sa-
77öb^7°dam7k diesem Knaben/ vnd sprich: Jerusalem-tnayeuittmr E/n wird bewohnet werden 'ohne Mauren / für'77 Einer von den grosser nienge der menschen vnd '"Viehs/ so'Ln 7 r"dE.HL! darinnen seyn wird.
«n Christo smnom/ ^ Vndich wil/spricht der Herr/ eine"few-
haLe°7ttLqL rigernaurvrnbherseyn/vndwildrinnenseyn/g g-n d..i.p,a.i / r«n vnd "wil luich herrlich drinnen erzeigen.
"t Er sprach: 6 Hui/ hui / k fliehet auß dem ^ Mitter-
nachtlande/ spricht der HErr: denn ich habesch-ssenm Enge. euch r in die vier winde vnder dem hirnmel ^zer-
mLLIE ftrewet/ sprichtderHErr:
mEgcwesen/od elu 7 Hui Aon/die du wohnest bey der tochter
hMi.ttts°'m. 7 /m? Babel/ 'entrinne.
»>. s°l«e'M?7s- 8 Denn so spricht der HErr Zebaoth: Er
hat mich gesandt zu den Heiden/ die euch bc-raubt hadern "jhre macht hat ein ende / wer
> Lddorfs-wetsc: dieweil man die grosse menge der civwohncr »stcht wird mit mauren besii llel,st» vnd einlassen können. (ch And. Jerusalem wird die döi ffer bewohnen / d. i. die von Jerusalemleiden müssen/ wegen menge der menschen/ auch in die dbrffermilihren Wohnungen sich! «geben.)Eonnid aber allhier figürlicher weise angedeütet diegrosse menge der gläubigen / vvdertcm reichChr,S„ vnd daß sich die Christliche kirche werde erstrecken durch die g-wtzc well/ vnd an kerne» gewis-siSor,gibundeNod.itngtschlosscnscyn/S.sses;4i.r>Z. vnLso.4,,1. in ch Dergl.icr.zi.ry.
n D. 1. ich will sie dcrmaffen beschüvcn / daß die feinde tdr nicht werden t bnncnbeykomnttn/ vnd»er sie tviro wollen attgreisscn/soll vertilget/ vnd gleichsam a,s m>c fewr verzehret werden / ch vergl.
lls.r«. 1. vndSs.i8,i§. Icr.if.ro. vergl auchr Ii.cg.e>.i7.vndp>s>.ir;.r. « ch Hcbr.ichvillzurherilichreik seyntnihrm: d. i. ich werde ihnen zur ehr vnd Herrlichkeit gereichen: ich will diebmger vnd linwchuer diserstattod- gemein mit viien vnd grossen wollbatcn verehren vnd begnaden.
l> Hiemttwerdcn dieJuden / die sich noch in Babylon aufhielten/ ermähnet von bannen widerlUib Jerusalem z» kehren / der gcgcnwcrtigcn / vnd den Babyloniercn vber dem baupt schwebende»geiahr eilend zu cntgchcn/vnd zur gemein Gottes sich zu versagen: vnd zugleich vndcr diier figur allrauierocchlle berusscu/daß sie die wett verlassen/ vnd sich zu der kirchen Gottes begeben sollen/ S. Icl.-li.vb.ro. D. i.auß Babylonien/welches dem land Iuda gegen Mitternacht gelegen, S.
I-rS.vb.,d.rr.vndi6.vb.F.i;. r ch Vergl. LrecI1.17.r1. And nach den vier winden deßHimmels, d. i. so weit sich dievier wind erstrecken. s Als welke ersagea: wieicheuchvord,.
iny ln die v>er wind od. ende der weit zerstrewet habe/also will ich euch ietz wider von d»mren samien.ss Lk. dieweil Ich euch f die chr/ als «>a vögelcin tn einem kcfich /verschlossen gewesen/) nunmehr auss»r Badylomschcn gcfängnus erlist hab« / also baß ihr >» das freye seid euch begeben, vnd zicheninb-
ln/o-edi» euch beliebet. r ch D>« Meinung ist: verlasset Dabei vnd verfügt euch zu der
nkchm Gottes. u üd. (begebt) euch Kinder die Herrlichkeit e Gottes:) d.i. folget dem HEr,><». der vor euch gehet/ cüch w,der in cwcr land zu bringen / wie er vorzeiten «weren vatleren vorgc»S.»gen ist, ,n per wolekcnsäul/ da sie auß Lgyplcn ms land Can.ran zogen, ch And. geben dt- werkso spricht dir HEr: Zeba- ih, nach der Herrlichkeit (vb«r euch / d. t. nach dem er jhm mlgenom-"a>, euch hcrilich z„ machen, durch die eridsung auß Babel /) hatt «r mich gesandt zu den Hcyden/l°k. wider die Heyden -) die euch beraubt haben, N. wider die Chaldcer vnd andere ewcrc feind. Alsvllttrsagrn: dieweil Gott angesanac» hatt cüch seine gnade zu erweisen, weiter es forthin wo«
ks ihun, darumb h^tl er mich geiandt, euch zu beschirmen / für dem gemalt ewerer feinden / damits- «ch weder »»fdem weg,' «§-;» HM hsschäd'g'Is,
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euch antastet/ der tastet" seinen augapffel an.
9 ^ Denn sihe / - ich wil meine Hand" vbersie weben/ daß fie sollen ein raub werden de- zuN/AL^nen/ die ihnen ^gedierret haben/ "daßihrsolt ? 7 stch 7 L 7 Lerfahren/ ^daß mich der HErr Zebaoth ge-sandthat.
X ch V. dcssHer«ren. D>« Meinung Istrwmineüchiemandbc«
10
Oemzr.vbid.io.rsi^
'§rewe dich/vnd sey frölich/ du tochterIion: denn sihe / ich komn:e / vnd wil bey dir st- dnrch m-inAaff-wohnen/ o spricht der HErr.
n Vnd sollen zu der 'zeit spiel Heiden N.7/LELzum HErren gethan werden / vnd sollen mein »»»a».
volck seyn/ vnd ich will'bey dir wohnen / daßdu jölt erfahren/' daß mich der HErr Zebaoth vor ^77777»zudirgesandthat. ' s7y77Ä"L7
d i r ^Vnd der HErr wird 'Iuda "'erben LL ^ 7,^7für sein theil in dem" heiligen lmwe/vnd wird El 7 E 7 E'Jerusalem wider" erwehlen. « 0 «,°, 77»
i; Alles k fieisch sey stille für demHerren^V b-E 7 e 7 72 °,denn er hat sich ^aufgemacht auß seiner hei- st-«L?n727
fie7e'ir ' eie^ske^ ^ ^ Äd.also wcr-
s»z.ß»4. der ihr wissen. Diß
sind noch des- HEirc» Christi wort vnd heisst wissen aühier so viel / als in der that erfahren.
«i 's Er will siegen / ihr «ecket wissen vüb verstehen / dass ich der söhn Gottes vqd zu eüchge»sankt bin / eück vorhin dise»zu verkündigen / vnd zurbcstimmten zeit ins werckzusetzen. Christus,als dersclbigc M-ticr / wird von seinem vatler seiner kirchen zu Mein gesendet. e ch D -stsagt Lhristuszu den gläubigen Jude». Er will sagen! Ich werd Nichterscheinen in bey schatten dcssA-T-staments/soudernleibhllstig/ choli.1.14. Col.r.s. i.l'im.z.is. (,) ch l.ev.rs.ir.LrecI>.Z7-17. r.cor.6.18. s Der geistlichen erlö-ung der kirchen durch Christum/ welchedurchdte
leibliche crlösung deß volcks Iuda/ auss der Babylon, /chen geiängnus / ist angebildet worden.
8 ch Dd.völcker. Dos Wort/vlel/sthekfürnemlich auf diezeiten der predig der H. Apostlcn,S.ch-str.r,z. h ch OSion/meine gemeine: Ich willvnler dir wohnen / predigen vnd wun»
bertbun. i ch D-i. Laß ich der söhn Gottes bin/von» Vattcr gesandt/euch discs zu verkünd«
gen/ vnd vnder euch zu wohnen/ auf dass,hr, samt den Heyden/ mlr zugclhan vnd mein solch seyk.
K ch Sr.damiwirdd-rHEr-rc. I Die ausserwehlte in dem volck Iuda/ ch die lochteJuden, die an Christum glauben werden. m Für sein eigen volek hatten vnd «rkenncn/als sei»eigcnkhumb lieben vnd bewahren, ch And. dann wird her HErr Iuda fein erbtheil erblich besitzen,S-Veut.zr.s. n Lanaan: welchesdtekircheBottesfürgebildet. o S.diob.r.vb.^.17.
p ch D-i.alle menschen/S.ksal.Sf.vb.^.z. (r) »ab.r. ro- Soxk 1.7. ^ D.i.sei«
nc Göttliche macht offenbaret vnd sehen lassen /in eridsung feiner kirchen/ ch And. wann er sich auf«machen wird/ N. zur erlösung feines volcks. r D.i. auss dem Himmel/ ch S, 0 cm.rs.v. ks.ii.4.
Das III. Kap.
D
9-'
Das vi'ertegesichk / R. der Hohepriester Jofua/ in dessen Person vns für,gebildet wird/ wie Gott seine kirche lieb habe / jhrjhre fünde vergebe/ sie hei-lige vnd wider den Teüfel beschütze/ 8. Darnach wird Christus verheissen/der alle vnsercfünden tilget, vnd v,lüden wahren suden mttbringk. , ch Hd. öarngch
-Nd mir lvard g-zeig-t derHohepriester>-Zosua/ -stehend ^ AL'°L^)für dem -Engel deSHEi-ien. « «
Vnd der " Satan stund zu derselbe» oberst--'seiner rechten/ daß er jhm vo'stch-r/al-"H°h7.s widerstünde. ' L7LL'.
r Vnd der "Herr sprach/zu dem Satan: 7Lo7Le7"'DerHErr "schelte dich/ du Satan: ja derHErr schelte dich/der Jerusalem'erwehlet Z2'2^7w2hat.Ift ^ dieser nicht eln" brand/ der auß dem "»eÄ"
) mitdem nammesvnb
sewer errettet ist: to dcr khst. Seiner
; Vnd Iosua hatte "vnreine kleider an/ ^-71/27"vnd stund für dem ^ Engel. gerichiNÄLL
4 '-Welcher ' antwortet / vnd sprach zu 7L.?/7-E
'dcrren / die für jhm stunden: Thut die vnrei- ^»--«-»/ wienen kleider von ihm. ^ ^ N.Lhr,sto,rer
5 Vnd'er sprach zu jhm: "Sihe/ich habe N72*stLdeine fünde von dir" genmnen/ ^ vnd habe dich "7^ B-deSkee-i.mit ' feyerkleideren angezogen.'Vn er sprach: w.derp 2 ?L >77
I.s.
k Deß Iosua. 8 Dass er ihn vor Christo anklagte vnd beschuldigte, ssÄlsdwnichewürdig wäre, daß der tempel vnder seiner anstaltsoike crbawet werden- (SoAxoc.iL.ru.) vcrgk.auch Lpbcs.S.ir. k Christus/den er zuvordcn Eng« deß Herren gcniNnck. r k GottdcrVakter. le D-i-treibe dich zurück/Mit deinerfalschenanklag/ -noch« dich n>i derselben zuschänden, verstoffe vnd verdamme dich/ f vndspreche gerecht seinen gctnven dinier Jssuam, S.luci-viß.s. i ss Dd.erwehlet/S. drob. 1.17. vnde.rS. n, Jesv--- n D.i. hab«
ich nicht Listn auß dem allgemeinen vodcrgang der statt Jerusalem od. «>ss der Babylonischen ge»fängnas gerissen vnd errett«, a-.ifdass tch w«ne zn ide an ihm bewirke ? warumd wttku dcnn, daßich ihn soll verdammen vnd ins ewig« verderben stürben / S. ArriSsizsx. 4. ss. n. ch Icl^ c. 7. 4.
0 Oarkurch werden feine fünden bedcütel: wie auß zd.x.a/ynne^men. p ch Von wel«chcm iß.i. R.dem Herien Tbristo. « ch Christas , der k», fünden vergibt vnd den vngcrcchteolgerechcspncht r ch Sagte. s D-1.zu denund-ecn Ei-glen/die seinedienerfind/all« zeittnberettschllftstchend/fanendefchlaußzurichkcn/ ch k»-vr.i.i.',. , ch Christus zu Iosua.
u ch DI. du wirst hicNnt versicheret, dass ich deine vn Gerechtigkeit von dir weggenommen habe,biedi>rchdasvnsaubercki«yd,ss.;.bedeükctist/vergl.Ics.8.7. icr.l.s. » ch S.r.bsm.ir.vb.v.i, vergl /-lieh..., 8. x ch Dd. will d, ck ünziehen. r ch Also werden g.nenni ncwe,saubere, schöne klcyder, die man nur an ieyri gqcn anlegte / S- lull. 14. ir. Allbirr wird dardurchverstandendiegercchtigkeit Christi,kdahrehctt'gkcttod.geistlicher ichmuk,vergl. dleittk rr.il Luc.i;.rr. » ch And. da sprach ich - N. bey Mir sclbo. Sind Wort deß Propheten/welcher «ünseyet,dass solches diffj ^kk> d«ß Her!«» möcht« beschehen.
lll Setzt