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Biblia das ist: Die gantze heilige Schrifft / durch D. Martin Luther verteutscht: mit D. Pauli Tossani hiebevor aussgangnen Glossen und Ausslegungen
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26.6.

h.11.2

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nd eine

gemu

bafter.

auf ala

trubnus/ wegen ihren

Luc.22.62.

Cap. VIII.

3

S.Lucae.

77

duz 8 Vnd trat hinden zu seinen füffen/ vnd| hatte gemacht von den bösen Geistern vnd

außRemt ausbes y weinet/ vnd fieng an seine füsse zu negen mitfünden/ wie Petrus / thränen/ vnd mit den haaren ihres haupts zuz+ Bum zeichen trucknen/ vnd füiffet feine füsse/ vnd falbet sieliebe gegen Chrifto, mit salben. 1.17.

welche auß empfind-

2

sichkeit ihrer fünden 39 Da aber das der Phariseer sahe/ dervnd der vergebung ihn geladen hatte/ sprach er bey sich selbst/ vndgen/ wie ſich erscheinet faget: Wenn diser( 2) ein Prophet were/ soa Do. ein gewiß Wüste er/ wer vnd welch ein Weib das ist/ diefer schuldherr od. auß ihn anrühret: Denn sie ist eine sünderin.

7.47.

( 12) Luc.15.2.

Iciber.

t. Od.

schuldner/ welcher die

b Durch den einen 40 Jesus antwortet vnd sprach zu ihm:größte finn/ N. fünf Simon/ ich habe dir etwas zu sagen. Erhunde: t gro chen/ schut aber sprach: Meister/ sage an.

dig war/ verstehet er

die arme sünderin/ diejhre fünden erkante vi

b41 Es hatte ein wucherer zween schuld-beweinte/ auch Gott ner: Einer war schuldig fünffhundert gro-

sinbrünstig liebte/ die-

wet fie in ihrem Herzen schen/ der ander fünfftig.

versicheret war/ daßGott ihr dieselbe außgnaden verziehen hat-

C

42 Da sie aber nicht hatten zu bezahlen/te: wie bann Chriftus schencket ers beyden. Sage an/ welcher vn-Sage an/ welcher vnfie hernach in folchem der denen wird ihn am meisten lieben?*.48, 49. durch den 43 Simon antwortet/ vnd sprach: Jchder die geringere finit achte/ dem er am meisten geschenckt hat.

ihrem glauben stärcket

andern schuldner aber/

schuldig war/ verstehet

cher sich düncken ließ/

selbst: vnd Gott dem

Er

er den Phariseer/ wet- aber sprach zu ihm/ du hast recht gerichtet.cr wäre gerecht in sich 44 Vnd erwandte sich zu dem weibe/ vndSerin wenig fchuldig: sprach zu Simon: Sihestu diß Weib? IchDarumb feine liebe ge bin kommen in dein haus/ du hast mir nichtgering gewesen: Wie dwasser gegeben zu meinen füssen: Dise aberer auch mit der that bes hat meine füsse mit threnen genetzt/ vnd miten. S. den werth dar den haaren ihres haupts getriicknet.

gen ihm sehr tatt vnd

wiesen.

ct Gr. Denari-

pon/ Mart. 18.28.

dt Mit diesen 45 Du hast mir feinen fuß gegeben/ diesedreyen zeichen der aber/ nachdem sie hereyn kommen ist/ hat sie

freundschafft empfien-

landen/ ihre frembde

gen die Uiten in diefen nicht abgelassen meine füsse zu küssen.gast vnd freunde/ wie 46 Du hast mein haupt nicht mit öle ge-und 19.#. 2. Exod.4. salbet: Sie aber hat meine füsse mit salben

tuschen/ Gen.18..4.

27. vnd 18. 7. Ecclef.

9.8.Pf.23.5. Rom.16. gesalbet.

.16,

e Od.nach dem

f Hiedurch wird

47 Derhalben sage ich dir: Ihr sind viel

ich herein kommen bin. sunde vergeben/ denn sie hat viel geliebet:nicht angedeutet, daß Welchem aber wenig vergeben wird/ der lie-

dise ihre groffe liebe die

vrsach der vergebung bet wenig.

shrer fünden/ sondernvielmehr eine frucht/boweißthumb vnd an

48 Und er sprach zu ihr: Dir sind deine

zeigung gewesen/ daß sinde vergeben( 13).

shren viel sünden vers

für eine solche funderin

geben worden/ vnd daß 49 Da fiengen an/ die mit ihm zu tischfie derowegen nit mehr sassen/ vnd sprachen bey sich selbst: 2ẞer istsubhatten seye: wieſole diſer( 14)/ der auch die sünde vergibt? Er abergenden worten/ wie sprach zu dem weibe: Dein glaub hat dirgleichnus zu fchtieffen, geholffen/ gehe hin mit friden.

ches auß den nächstfol-

auch dem zweck dieser

als darauß klärlich zu

franckheiten/ nemlich Maria/ die da Magdalena heiffet/ von welcher waren siben Teufelaußgefahren()/

3 Vnd Johanna das weib Chufa/ despflegers Herodis/ vnd Susanna/ vnd vielandere die ihm handreichung theten von sherer haabe.

4 Da nun viel volcks bey einander war/vnd auß den stätten zu ihm eileten/ sprach erdurch eine gleichnis:

( 2) Marc. 16.9.c Dd.defRent-meisters/ od. Hoffmeisftere/ Gr. Epitropu.. Matt, 20. 8,Ob.

güteren dienten. Chris

has

avd. von ifrenhätte wet ehne deshung ich vnd die feis

fer Weiberen handrei

nige ebatten können/wie er dann mit etlich

wenig bret eine groffe

menge volds gespeiset

end gefätiger hat i

Matr.14..20. vnd Is.*. 37. hat aber dersetsben sich gebrauchen

ernidrigung zu bezeu

5. Es gieng ein samann auß zu säen seinen wollen/ erftlich/ setnefaamen/ vnd in dem er faet/ fiel etliches an gen/ baf er vmb vnfertvnder dem himmel frassens auf/den weg/ vnd ward vertretten/ vnd die vögel

6 Vnd etliches fiel auf den fels/ vnd daaufgienge/ verdorietes/ darumb/ daß es

safft hatte.

es

nit

7 Vnd etlichs fiel mitten vnder die dor:nen/ vnd die bornen giengen mit auf/ vndsticktens.

er-

es

zu

8 Vnd etlichs fiel aufein gut land/ vndgieng auf/ vnd trug hundertfeltige frucht.Da er das saget/ riefer: Wer ohren hathören/ der höre.

( s)

willen arm worden/

auf daß wir durch seine

armut reich würden/2.Cor.8.9. Darnach/

vns sur bankbarkeitwetter/ in regen:

durch das exempel diset

zum durch seinexempel zu tehren/ caßes den Kirchendieneren

vnd Predigern des E-vnderhale von ihren

erlaubt

zuhörern zunemmen/dieweil cin arbeiter seisnes lohns wert ist/

brund. 10.7.1. Cor. 9.6 Matt. 13.*-3.

II. Gal,

( 6)

Maic.4.2.

et D.i. fehr vbersfluffige/ also daß auchdie gröfte fruchtbarkeit

Gen. 26.12.

( 4) Matt.13..10,Marc 4.10.

f

wie. II.

9 Es fragten ihn aber seine Jünger( 4)/ fetten darüber geht.vnd sprachen: Was dife gleichnus fwere?10 Er aber sprach: Euch ifts gegeben)zu wissen das geheimnis des reichs GOttes/den andern( 7) aber in gleichnussen/ daß sie esnicht sehen/ ob sie es schon sehen vnd nicht verstehen/ ob sie es schon hören( 8).

D. i. bedeutete;( s) Marc. 4.11.( 7) Matt. 11.25.

( 6) 2. Cor.3.5.

2.Cor. 3.14.

( 3) Ef.6.9. Ez.12,.2.Matt.13.14.Marc.4. 12. Joh. 12..40

11 Das ist aber die gleichmus): Der saa Act.28.26.Rom.11.8.me sist das wort Gottes( 0)

( 9) Matth . 13, 18,ynd Marc. 4.13.g D.i. bedeutet.

( 11) Matth. 13. 20.

12 Die aber an dem wege find/ das sind/( 10) 1.Pet. 1. 23.die es hören/ darnach komt der Teufel/ vndnimt das wort von ihren herzen/ aufdaß sienicht glauben/ vnd selig werden.

13 Die aber auf dem fels()/ sind die/wenn sie es hören/ nemen sie das wort mitfrewden an/ vnd die haben nicht wurzel/ einezeitlang glauben sie/ vnd zur zeit der anfech-tung fallen sie ab.

h

14 Das aber vnder die dornen fiel( 2)/ findfehen/ daß die vergebung der fünden/ als eine vrfach der liebe/ vnd nicht die liebe/ als eine vrsach der ver die/ so es hören/ vnd gehen hin vnder den forgebung der sünden/ angezogen werde: Gleichwie auch.50. gesagt wird/ daß der Glaub/ vnd nichtdie liebe/ ihren geholffen.g Diß fagt Chriftus zu der fünderin/ nicht als wann damals erst gen/ reichthumb vnd wollust dieses lebens/ihren die fünden wären vergeben worden: denn sie waren ihr schon zuvor vergeben gewesen/ wie auß demvnd ersticken/ vnd bringen keine frucht.vorhergehenden v. zu sehen: sondern/ sie im glauben zu stärcken/ damit sie an der vergebung ihrer fünden/ ohnangesehen derselben viel waren/ gantz vnd gar nicht zweifelte. h Und. deine fünden sind( dir) vergeben.15 Das aber auf dem guten land/ find/( 14) Matt.9.;,i Oder/ vnder einander.k D.i. durch den glauben an mich haftu diſe gutthar der vergebung deiner sünden empfangen: die das wort horen/ vnd behalten in einemwardurch du zur ewigen seligkeit erhalten wirft/ S. Act. 26. 18.feinen guten hertzen/ vnd bringen frucht in* gedult( 13).

a Gr.das Reich

Gottes.

b Apoftet.

( 1) Matt.27.55.56.

( 13) Matt.9.2.

Das VIII. Cap.

16 Niemand aber zundet ein liecht an( 4)/neben den zwölff Aposteln/ etliche Gottseelige Weiber/ die share handreichung und bedeckts mit einem gefeß/ oder setzt es vn

Chriftus fahret fort das Evangelium zu verkündigen/ 2. Ihme folgen/

thun/ 4. Er legt dem volck eine gleichnus für vom fámann vnd mancherten16. Vnd vom Liecht/faamen/ io. Welche er feinen Jüngeren außleget/das auf den leuchter gehört/ 18. Lehret/ daß dem/ der da hat/ noch mehr solle

gegeben werden/ 19. Zeiget an/ wer seine Mutter vnd Brüder fyn/ 22.

Stillet das vngewitter auf dem Meer/ 27. Zreibt eine legion Teuffel auß

einem befeffenen/ im( and der Gabarener/ 41. Gebet mit Jairo/ seiner toch

ter zu helffen/ 43. Vnd heilet vnderwegs cin blutflüffig Weib/ 49. Imhauß Jairi/ wecket er seine tochter von den todten auf.

No es begab sich darnachdaß er reisete durch stätte vndmarckte/ vnd prediget vndverkündiget das Evangelium von reich Gottes/ vadb die zwölffe mit ihm:

a

2 Dazu etliche weiber/ die er gesund

der ein' banck/ sondern er setzt es auf einenleuchter/ auf daß/ wer hineyn gehet/ dasliecht sehe.

П

17 Denn es ist nichts verborgen/ dasnicht offenbar werde( s): Auch nichts heimliches/ das nicht kund werde/ vnd an tag

fomme.

11

18 Sosehet mun drauf/ wie ihr zuhoret. Denn wer da hat/ dem wird gegeben();

nem feinen/ guten hertzen/ 2c.

Marc.4.16.D.i. creutz/ trübsalen/

h Gr. versuchung.

verfolgung/ durch welsche Gott die Menschenbewahret.S.Jac.1.12.( 12) Matt. 19. 23.

Marc.10.23.Luc.18.it. In einemhertzen. D..welches

24. 1.Tim.6.9.

chrlichen vnd gutendurch den Geist Gotetes eröffnet/ erwecketvnd tüchtig gemacht

iſt/ das wort anzunemehorsamen. Jer.31..33.

men/ vnd ihme zu ges

Ez.36.27.Act.16.14.k Also daß sie sich!durch die anfechtungenoder verfolgungen/

nicht laſſen abwendigſetſen gefäer find!

den

drob..13.

( 13) Matth . 24.13.Hebr.10.36.

( 14) Matt.5..15..Marc.4.21. Luc.11.33.

1 Gr.Bettiade/ wiewird aber solche bettasde verstanden/ wote fiedaraufficlagen/ wann

anch bey Marco Es

fie affen.

in N. von denendingen/ die ich euch ges

effenbaret habe/ S.

Matt.10.27.vndMarc.

4.2.

( 15) Job. 12..22.Luc...

La

n Diß gehet auf dievorgehende gleichnußvom samann: als språs

che Christus: Sehet/ihr under denen

bu

send/ die das wort hoe

ren vnd behalten in eis

o Mit was zuneioung des hertzens ihr zu der anhörung desworts kommet/ vnd wann ihr das gehört haben/ wie ihr dasselbige recht gebrauchen sollet.( 16) Matt.13.12. pnb 25.29.Marc.4.25. Luc.19.26.

Kiij

Wer