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Biblia das ist: Die gantze heilige Schrifft / durch D. Martin Luther verteutscht: mit D. Pauli Tossani hiebevor aussgangnen Glossen und Ausslegungen
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Di

Ind

mt R. daß er ih

Cap.X.

S. Johannis.

4 Vnd wenn er seine schafe hat außgelas|nen mielehr und leben sen/ gehet er für ihnen hin/ vnd die schafe

den rechten weg weise/

m

vnd die gefahr von ih folgen ihm nach/ denn sie" kennen seine

men abwende. Heb.12.

7.2.

nt D. i. vnders

Geist der vnderscheidung. 1. Cor.2.15.

ſtimme.

scheiden 7 durch den 5 Einem frembden aber folgen sie nichtnach/ sondern fliehen von ihm/ denn sie kennuf. S.Matt.13. nen der frembden stimme nicht.

.3.

pt D. i. Was

6 Disen spruch sagt Jesus zu ihnen/ fieChriſtus mit der vernamen aber nicht was es war/ das er zudarumb er ihnen dieses ihnen faget.

gleichnuß meinete;

bige alsbald in folg.stilaret.

9 N. durch wel-

7 Dasprach Jesus wider zu ihnen: War­ the

so woht die hirtent lich warlich ich sage euch/ Ich bin die thürmein/ vnd sum leben zu den schafen.

als die schaf in die ges

cyngehen müssen. Joh.

14.6.

8* Alle die vor mir kommen sind/ die sindBerst. die fich für diebe und mörder gewesen: Aber die' schafe

den Messiam vnd die

thur zum schafftat haben ihnen nicht gehorchet.

GOttes außgegeben/tod. einen anderenenngang zur feligkeit

9 Ich bin die thuir/ so jemand durch michfürgewiefen haben. eyngehet/ der wird selig werden/ vnd wird eyn D.i. die auß vnd außgehen/ vnd" weide finden.

Act.4.12.

erwehlten vnd wahrenfinder Gottes.

gemeinschafft mit cie

8

10 Ein dieb kompt nicht/ denn daß er

D.t. in meiner stele/ wurge vnd vmbbringe: Ich bin kom:nem ruhigen gewißen men/ daß sie das leben vnd volle gmige haleben. Deut.28.6. Pf. ben sollen.

121.6,7,8.

Tiche spelf der selen.Ez.

*

u D.l.die geifts II Jch bin ein guter hirt( 2): Ein gu-*** N. zur schaf- ter hirt leffet sein leben für die schafe.

34.14.

herd.

y R. der gnade

2

12 Ein mietling aber/ der nicht hirte istvnd herzlichkeit/ hie deß die schafe nicht eigen sind/ sihet den wolfJoh.1.16. z. Pet. 1.#. fommen/ vnd verlesset die schafe/ vnd fleucht/

vnd nach diser geit.

3.4.

++ 06. der gute und der wolf erhaschet vnd zerstrewet dieschafe:

hirt: N. von Gott versbeiffen; Ezech.34.23.Zach. 13. 7. vnd anederstwo. Zuvor hat

13 Der mietling aber fleucht: Denn er ist

er fich die thüre genen ein mietling/ vnd bachtet der schafe nicht.14 Ich bin ein guter hirt/ vnd erkenne

net/ bie nennt er fich

den hirten: beides fügt

fich ihm wohl in vnders

»)

fchiedlichem anfchen. Die meinen/ vnd bin befant den meinen.( 2) Pf.23.1.Jef.40. 15* Wie mich mein vatter fennet/ vndich kenne den vatter(+)/ vnd ich lasse mein le

.Ez. 34. 23. vnd 37.24. Heb. 13. 20.1.Pet.f.4.a Ein

mietting ben für die schafe( s).

wird allhie genennet/nicht der vmb den lohndienet/ vnd sein vn

en nimmt:( Denn

16 Und ich habe noch andere schafe/ dieBerhalt von der eirs find nicht auß diesem stalle/ vnd dieselbigenoth arbeiter ist seines muß ich' herführen/ vnd sie werden meine7.1. Cor.9.14.) fon: Stimm horen/ vnd wird" ein herde vnd einbern die allein auf ih hirte werden().

Johnswerth/ Luc. 10. m

ten nutzen sehen/ vnd

der schafe nicht achten/

bie das ihre fuchen/ nit

17 Darumb liebet mich mein vatter/ daßaber das Thrift Jefu ich mein leben lasse( 7)/ auf daß ichs wider

/Phil.2.21.Darumb

Sie auch die schafe a neme.

wenn eine gefahr vors

ihrem nutzen etwas

Christi bald verlassen/ 18 Niemand' nimt es von mir/ sondernhanden ist/ oder ihnen ich lasse es von mir selber: Ich habe es machtabgebet. Bergt. zulassen/ vnd habe es macht" wider zu nemen: Solches gebott hab ich empfangen von

Ez.34.2,3,8. Zach.11.

*.16.

t

b Sorgt mehrfür sich selbs/ als für meinem vatter.

die schaf

c Erftlich/ dieweil

erwehlet hab: Dars

X

19 Daward aber eine zwvitracht vnder

ich fie von ewigkeit her den Juden vber disen worten.20 Viel vnder ihnen sprachen: Er hat

nach/ dieweil ich fie liesbe/ vnd für sie forge.

( 3) 2. Tim. 2. Den Teufel( 8) vnd ist vnsinnig/ was höret+ N.schafe/ d.t. ihr ihm zu:

19.

außerwehlten gläubis

gen.

e Durch mein wort

ond Geift.

ond 7.29.

20.28.

21 Die andern sprachen: Das sind nicht

f Berst. also tenne ich auch meine schaffe/ vnd sind mir dieselbe tieb vnd wehrt.g Qd.( also) tenne ich auch den Batter.( 4) Matt.11.27. Luc. 10. 22. Joh.6.46.h Gr. secle; d.i.ich werde bald mein leben für sie in den tod dahin geben. Matt.k Der( s) Eph. 5.25.i N. die außerwehite vnder den Heiden.gemein Gottes/ die auß den Juden versamlet ist. Joh.11.51,52. 1 Durch die predig desEvangeliums vnd würckung des H. Geistes zu der gemeinschaft der kinder Gottes beruffen vnd herbenm D.i. lehr/ durch die Apostel vnd andere getrewe diener des worts jhnen vorges( 6) Ez.37..22.n D.i.ein gemein auf den gläubigen Juden vnd Heyden.

bringen.tragen.Eph.2,13,14.o Christus redet allhie nicht von der liebe/ mit welcher Gott der Vatter den Sohnvon ewigteit het licbet: Sondern von dem wolgefallen/ welches der Vatter hat an dem vollkommenengehorsam vnd ovfer Chrifti: Wie er denn vmb dessen willen nicht allein Christum liebet/ sondern auchons zu gnaden annimit.N. für meine schafe/ drob.&. 15.P

( 7) Ef. 52.12.

9 Durch eigene macht vnd traft/ als wahrer Gott. I Verst. seines gefallens/ vnd wi-t Od. abzulegen.f t D.i. gutwillig. Pf.40.9. Heb. 10.10.

der meinen teillen.

y Oder/ Einen

u D.i. mich selbst widerumb aufzuwecken von den todten durch meine Göttliche trafft. Joh.1.1.19.x Sihe/ gleiche Exempel drob. Joh.7.12,43. vnd 9.16.onseinen Geift.

( 8) Joh.7.20.vnd 8.48,52.

117

54,9, nổ 146,8.

wort eines besessenen: Kan der teufel auch( 9)+ Ex.4.11. Pf.der blinden augen aufthun)?

2

22 Es war aber firchweihe zu Jerusalem/ vnd war winter/

b

a

23 Vnd Jesus wandelt im tempel in der

C

halle Salomonis.

24 Da vmringten ihn die Juden/ vndsprachen zu ihm: Wie lang heltestu vnsereseelen auf? BistuChristus/ so sage es vns freyherauß.

e

Die

25 Jesus antwortet ihnen: Ich habe eseuch gesagt/ vnd ihr glaubet nicht.werck die ich thu' in meines vatters namen/die zeugen von mir( 0)

h

z Diß Fest hatteJudas Maccabeus verordnet/ nach dem erdeß Antiochi fricesvolck/ durch welches

liget worden/ vertries

ben/ vnd den Zempeltrider gereiniget hatte:

Wetches Feſt acht taghatten werden. S.

lang jährlich solte ge=

1. Macc.4.59.a Dann dis Festfieng an von dem 25.tag des MonatsChisten/ welcher mit

vnserem Novembersum their oberenn koms

met.

od. spaßziergang/ da

b Od. Schopf/

das volck pflegte zuwandlen.

26 Aber jhr glaubet nicht: Denn ihr sentmeiner& schafe nicht/ als ich euch gesagt Salomonis gebamethabe.

27 Denn meine schafe hören meine stimme()/ vnd ich kenne sie/ vnd sie folgen mir/28 Und ich gebe jhnen das ewige leben/vnd sie werden nimmermehr vmbfomen( 12)/vnd niemand wird sie mir auß meiner handreiffen.

m

c Welche nachdem muster der halle war/ denn die halle /welche Salomon gebawet hatte/ war vor

viet jahren durch dietempel zerstöret. AlſoAct.3.11. S. auchAntiq.18.c.z.weg/ d. t. hätteſiu im

Chaldeer sampt dent

1. Reg. 6.3. vnd Jof.

d Gr. Nimftu

zweifel/ wer du senest?et Nemi.wer ich

fey.

traft vnd macht meisnes Vatters.

29 Der vatter/ der mir sie gegeben hat/ D.i. auß befehlist" grösser denn alles: Vnd niemand kan sieauß meines vatters hand reissen.

30 Jch vnd der vatter sind eins().31 Dahuben die Juden abermal steineauf/ daß sie ihn steinigten(+).

/

32 Jesus antwort jhnen: Vil guter werckhab ich euch erzeiget von meinem vattervmb welches werck vnder denselbigen steiniget

ihr mich?

33 Die Juden antworteten jhm vnd sprachen: Vimb des guten werks willen steinigenwir dich nicht/ sondern unb der Gottslåsterung willen/ vnd daß du ein mensch bist/ vndmachest dich selbst einen Gott.

ge-

34 Jesus antwortet ihnen: Stehet nichtgeschrieben in" ewrem gesetz/ Ich habefaget/ ihr seyt götter?

a

35* So er die götter nennet/ zu welchen das wort GOttes geschah/ vnd dieSchrift kan doch nicht gebrochen werden:36 Sprechet ihr denn zu dem/ den der vat:ter geheiliget/ vnd in die welt gesandt hatdu lästerst Gott / darumb daß ich sage/ Ichbin Gottes sohn( 6)?

37 Thu ich nicht die werckters/ so glaubet mir nicht( z)/

C

meines vat:

38 Thu ich sie aber/ glaubet doch denwercken/ wolt ihr mir nicht glauben: Aufdaß ihr erkennet vnd glaubet/ daß der vatterin mir ist/ vnd ich in ihm( 8).

39 Sie suchten abermal ihn zu greif

( 10) Johann. c. f.*.36.

g D. i. auferwehtafen: denen allein Gott

den aus hat gee

h Chriftusfaget drob.. 14. daßer den seinen/ N.seinen

schafen bekant sey: vndweder ihn noch, feinenshn/Darauf folg

c.8.19. daß die Juden

Batter tenneten:

die Juden Christischafe nicht waren.i Nicht allein auf

deß

fertlich/ mit den ohrenaf fibsfondernden glauben.D. in eige

( 11) Joh.8.47.kt

telt nicht verlohrenwerden.

( 12) Joh. 6.39.

vnd 17.12.vnd 18.9.und geware

31.6.

D. i. getvale

m Gr. Mein

Batter.

ser.

n D.i. mächti

o Eines wesens/

gewalts vnd willens:Chrifti hetter mit fichalso verstanden basfus felber hernach er

Wie es die rede

bringt/ vnd die Juden

es

tlåret hat/#. 36.( 13) Ef.r4..s.

Joh..19. vnd 14.9.

und 17.5.P N. zum andesren mal: wie zuvor/

Joh.8.59. D.i. für etsbeften.

( 14) Joh.11.8.

ren augen/ vnd zu ewes

sem

I Die ich gethan

hab durch Göttlichetraft vnd beystand

meines himmlischen

Batters/ zum zeugnuß

daß ich Gottes Sohn bin. Welche Gott befohlen hat mit der steinigung zu strafen.Lev.24.16.u D.i.im wort Gottes: od.t N. In dem du sagest/ daß du vnd der Batter eins sepen.

2

in der Schrift deß A. Testaments/ die ihr für Gottes wort haltet/ dessen ihr euch rühmet/ vnd darauf ihr( 15) Pf.82.6. x And. so( das gesatz) die götter genennt hat.euch berufet wider mich.y Als wolt er sagen: So die Echrift Götter nennet/ die von natur nicht götter sind/ sondern al-lein ein sonderbares ampt von Gott empfangen haben/ daß fie gleichsam Gottes statthalter sind in diferwelt/ als die Fürsten vnd Regenten/ die im stand der Obrigkeit sind: Warumb solte es eine Gottståeferung seyn/ daß ich Gottes Sohn genennet werde/ sintemal ich zu solchem ampe von Gott bin beruffenvnd verordnet worden/ welches von teiner bloffen creatur/ sondern allein vom ewigen vnd natürlichenD.i.die von Gott zuSohn Gettes tan verzichtet werden? S. Ef. 9.5,6. Jer. 23.5, 6.a Gr. aufgelöset werden:Fürsten vnd Regenten vber sein volck waren beruffen worden.d.i. jhr traft vnd warheit verlieren. Was die Schrift sagt das ist warhaftig/ vnd tan nicht verläugnetoder zu nicht gemacht werden. b D. zum mittler vnd Heiland der welt verordnet hat: welchesampt alle andere ampter vbertrift: Vergl. Joh. 6. 27. c N. menschliche natur zi( 16)+ Ioh. r.17.d S. brob..32.dem end anzunemmen. Phil.2.6,7.( 17) Ioh.15.24.Di.daß ich vnd der Battet eines wesens vnd willens find/ wieauch einer kraft vnd wirdung. Bergi. drob.*. 30.( 18) Ioh. 14.11.vnd 17.21.)

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Pij

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