a S. die Vorrede.
b † Nemt. in demDienst des Apoftolatampts/ S. Rom.1.1.Philip.1.1. 2.Pet.1.1.Jud... Apoc.1.1.
c. N. der IfraclisTiten/ welche in zweiff
abaetheilet waren/ N.
316
Das I. Gap.
Die Epistel
1. Nach der vberschrifft/ 2. Vermahneder Apostel die verskrewte glausbige Juden/ mit gedult zu erfragen die bewährunge durch das Creutz/ 3. Wesgen der früchten/ die darauß entstehen/ s. Vnd daß die jenige/ so dise weißheitglauben/
Cap. I.
8 Ein bzweifeler ist vnbestendig in allen
e
seinen wegen.
9 Einbruder aber/ der fnidrig ist/ rih:
nicht haben/ folches zu thun/ fie von Gott sollen bitten/ 6. Doch mit iubent me sich seiner" höhe:
anders werden sie nichts erlangen/ 9. Trostet die nidrige/ 10. Bermahsnet die reichen zur demuth/ wegen der vnbeständigkeit der reichthumben vnddes lebens/ 13. Lehret/ daß/ so jemand versucht werde zur sünde/ solches nichtvon Gott tomme/ sondern von seiner eigenen geluft/ welche die sünd empfange
k
10 Vnd der da reich ist/ rihme sich seinernidrigkeit: Denn wie ein blume des grases
vnd gebähre 17. Daß von Gott alles gute komme/ sonderlich die widerge wird er vergehen().
burt/ 19. Bermahnet zur fanff much/ 22. Vnd Gottes Wort nicht alleinzu hören/ sondern auch zu chun/ denn anders werde es vergeblich gehört/ 23.Welches er erftåret mit der gleichnuß eines/ der sich im spiegel beschawet/ 26.Endlich tehret er/ daß die vbung der wahren Religion meistentheits bestehein dem zäumen der zungen/ 27. In der liebe/ fürnemlich gegen witwen vndwaisen vnd in einem heiligen leben.
S
11' Die sonne gehet auffmit der hitze/ vnddas graß verwelcket/ vnd die blume felt ab/
m
vnd sein schöne gestaltverdirbet/ Also wirda a Acobus ein bknecht Gottes/ der reiche in seiner haaber verwelcken.ond des HErren Jesu Christi .12 Selig ist der mann der die anfechDen zwel geschlechten/ die tung' erduldet( 6): Denn nach dem er be-da sind hin vnd her")/ frewde währet ist/ wird er die' fron des lebens" empfahen)/ welche Gott verheissen hat denen/die ihn liebhaben( 3).
zuvor.
2 Meine lieben brüder/ ach-
Flammen od. gefa teáite tet es feytel frewde/ wenn ihr in mancherleydie auf den eiben das sanfechtung fallet.( 2)/
Evangelium anges
nommen hatten/ SiheGenef.49.28. Exod.
26.7.
d+ Dd. die in der
Ifracliten oder Juden
0
h
k
m
3 Vnd wiffet/ daß ewer glaube/ so er24.4. Jof.3.12. Act. rechtschaffen ist/' gedult wircket/4 Die gedult aber sol vest bleiben bißgerstrewung find. Die ansende/ auffdaß ihr seyt" vollkommen vndfind mehrmaten/ auf ganz/ vnd feinen mangel habt.sa So aber jemand vnder euch weißwet worden: die ber heit mangelt/ der bitte von Gott/ der dagibt einfeltiglich jederman/ vnd" rucketsBabylonier/ welche niemand auff/ so wird sie ihm gegeben werheim kommen/ doch als den( 4).
shrem vatterland/ inandere lander zerstre
stammen durch dieAssyrier vnd die vbrige zween/ durch die
letztere zwar wider
so/ daß etliche in dergerstrewung gebliben/
davon S. ein mehrers
9
6 Er bitte aber im glauben/ vnd zweiAct.2.5. Endlich find fele nicht: Denn wer da zweifelt/ der ist gleichworden/ durch die Ro- wie die meerswoge/ die vom winde getriebenno vnd Tito: in wels vnd gewebt wird.
fie gantz zerstrewet
mer/ vnder Vefpafia-
cher zerstrèwung fie/
biß zu diser zeit/ gebit-
7
Solcher mensch gedencke nicht/ daßtetzte zerffrerung feye er etwas von dem HERREN empfahen
bamais noch nicht ges werde.
schehen/ als dise Epistel
geschrieben worden:
Also daß hier zu verstehen die jenige/ welche durch die erfte zerfirewingen kommen vnd gebliben/ in dentåndern/ Pontus / Galatien / Cappadocien/ Asien vnd Bithynien zc. wie denn derselben außtrucklich ge-dacht wird/ 1.Pet 1.1. Auch genugsam erscheinet/ daß die Juden in dise vnd andere ferze tänder zerstreswet vnd etliche auf denselben zur Chriftlichen Religion bet ehret worden/ Act.2.v.9,10,11,41.( 1) Joh.7.35. Act.8.1. 1.Pet.1.1.† Gr. Chairein, das ist/ sich frewen/ welcheseine gattung des gruffes war/ bey den Griechen gebräuchlich/ S. Matt.26.49. vnd 27.29. Joh 19.3.Act.15.23.f t Od.groffe. Gr. alle. Die vrsach diser frewd ist nicht die empfindungder verfolgungen/ an sich selbsten/ sondern vielmehr die fühlung der gnade Gottes in den verfolgungen/wie auch die betrachtung der nutzbarkeiten vnd früchten derselben/ welche in folgenden worten aufgesdruckt werden.Gr. versuchungen/ das ist/ trübsal/ verfolgung. Welche also genennet wers.den/ weit Gott dadurch vnfere standhafftigkeit im glauben gleichsam prüffet vnd an tag bringt/ wie es imfolgenden vers erkläret wird. † So wird auch gesagt/ daß Gott Abraham versucht/ Gen.22.1.d.i.feinen glauben geprüffet habe. Sihe auch 2.Pet.2.9. Apoc.3.10.h † Das Gr.wort besdeutet mitten dareyn fallen vnd von allen feiten/ oder/ rings vmbher damit vmbgeben werden.( 2) Matt.f. 2. Rom.5.3. 1.Pet.1.6.i † D.l dieweil ihr wisset/ Nemt. zu was endGott die verfolgungen vber euch tominen taft vnd was für nutzen die glaubigen davon haben: disewissenschafft nun ist die vrsach der frewde/ darzu er vermahnet.k Gr.die prüfung ewersglaubens/ das ist/ die verfolgungen/ dadurch ewer glaub/ wie das gold durchs fewr/ bewahret wird/1.Pet 1.7.1 † Remt. nicht auß sich selbsten/ weil sie in den vnglaubigen vngedult vnd mur-ren wider Gott verursachen: Sondern/ weil Gott durch seinen Geist den verstand der gläubigen atso erIeuchtet/ daß sie erkennen/ es seye ihm darumb zu thun/ daß er durch dieselbe ihren glauben wolle prüffen/vnd an tag bringen vnd sie also zuz ewigen frewde vorbereiten. Vnd das ist dem nicht zu wider/das Paulus fagt/ Rom.5.4. die gedult würcke prúffung( nach dem Gr. Text/) dann durch die prúffungverstehet Paulus nicht die drancfalen/ dadurch der glaub geprüffet wird/ wie Jacobus athier/ sondern.erkantnuß/ befindung/ erfahrung der hülff Gottes/ seines trofts/ berftands/ seiner trew in den verheissun-gen.Gr. habe ein vollkommen werck/ das ift/ oll vngleißnerisch/ aufrichtig seyn/ bennesben auch/ wie es D. Luther gegeben/ veft vnd bestandig bleiben/ biß ans end.n D.i.mit allenChristlichen tugenden vnd hiemit auch mit der gedult gezieret. † Od. wie in nächstvorhergehendenworten/ aufrichtig vnd beftandia/ Matt.10..zz. Dann daß der Apostel athier von keiner gänzlichenvollkommenheit rede nach dem Gesatz/ wird hernach zu erkennen gegeben/ Iac.3.2.0 † And.gantz aufrichtig/ das ist/ daß ihr nicht allein teydet in einer guten fach/ 1.Pet.4.15,16. Sondern auch inswerem ganzen leben euch aufrichtig erweiset/ vnd ein jeder darauß sehen möge/ daß ihr vnrecht leydet.P † Od. in keinem ding( di. so nemlich der beruff von vns erforderet. Od. in keiner versuchung/wie schwer gleich dieselbe seyn möchte/ mangelhafft/ d.i. daß ihr vndertaffet/ was ihr zu thun schuldigfent/ als aute Chriften. 9 † Wiesie ons dann von natur allen manglet.r Dißtan zwar ins aemein verstanden werden von aller weißheit; Es verstehet aber alhier der Upoftet für:nemlich die weißheit geistlicher vnd himlischer dingen/ deren anfang die forcht Gottes ist/ vnd sonderlichdie weißheit/ dardurch wir verstehen vnd erkennen/ warumb vnd zu was end Gott der HErr vns mittrübsalen vnd verfolgungen heimfuche/ nemlich/ zu vnserem besten vn zu vnserer seligkeit/ vnd wie wir vnsdurch die betrachtung dessen in denselben verhalten vnd trösten sollen/ darzu dann in allweg grosse weißeheit gehöret.( 3) † Prov.2.3. Jap.7.7. Berwetset es niemand/ nachdem er einem etwas gegesDd. williglich/ miltiglich/ S. 2.Cor.8.2.
m
t † N.der darumb recht bittet.ben/ wie die tinder diser welt zu thun pflegen/ wann fie irgend einem etwas guts gethan haben. Od ruscet niemand auf seine enwürdigkeit/ wann er für seiner Göttlichen Majestet erscheinet vnd etwas vonihm begehret. Od. daß er ihm schon offt vnd viel gegeben habe: wie die menschen zu thun pflegen/ dieda nicht gern geben.* † Nemt. die weißheit: welche verheissung sich auch erstreckt zu allenanderen dingen/ welche vns zum hent nöthig find/ Sihe Matt.7..7,& c. Luc.11..9. Ioh.16.#. 23.( 4) † Jerem.29.12. Matt.7..7. vnd 21.22. Marc.11..24. Luc.11..9. Ioh.14..1r.vnd16.24. 1.Ioh.3.22. vnd 5.14.y † Di.mit einem steiffen vertrawen erhört zu werden.z † Nemt. Ob ihn Gott erhören werde oder nicht. Od. Ob Gott in seinen verheissungengetrew feve oder nicht. Von disem wort fihe Act.10..20. vnd it.12. Rom.4.7.20.Remi.der also bittet/ ohne vertrawen/ mit zweifel.
a
X
↳ Banckelmächt
ger/ der nicht weißt!was er bitten soll/ vndauch zweifelt/ ob ihn
Gott seiner bitt werde
gewähren. Das Gr.wort bedeutet eigentl.einen/ der doppa berszens oder gemüts ist.
+
D.i. der ſein hers
gleichsam in zwey theirgetheilet/ vnder Gottden Herzen vnd sci-
nen begirden vnd alsodie Ifraeliten ihr herzgeheit onder den Hers
beyden dienen wil/ wie
ren vnd Baal/ 1.Reg.18.21. Hof.10.2. Estan auch wol von einem heuchter verstanden werden/ der an
Gott nicht glaubtdem mund am
wiewol er dessen
mit
nimt/ S. drund.c.4.8.c Diß wortlin/ Jfstehet nicht im Griechisschen Zert/ darumb
etliche diſe wort h ne
daß er von Gott versucht werde: Denn Gott alſo: As weicher ein13 Niemand sage/ wen er z versucht wird/
a
kch an die vorige/zweifler vnd vnbestáns
ist nicht ein versucher zum bösen/ ber versus big
chet niemand.
d
d † N. nicht alleTein veränderlich in
auch vnruhig in dem
wenner von seiner eigen lust gereizet vnd gemüth.14 Sondern ein jeglicher wird versucht/ feinem finn/ sondernf gelocket wird.
g
e Gedancken/ rathschlagen/ handlungen
f D.i. der durchgung/ in einen nidri
15 Darnach wenn die lust& empfangen vnd g schefften.hat/ gebiert sie die finde/ die sind aber/ wenn us/ au perfefie vollendet ist/ gebiert sie den' tod..lodz - 16. gen and ellenden fland16 m Jrzet nicht/ lieben bruder/
gerathen: Wie dannalso diß wort/ Ermiorisgung/ offt genommen
119.21.
1.3.17. Alle gute gaabe vnd alle vollkomme; wird/ S. Pl.116.6.vndne gaabe komt von oben herab/ von dem g D.i. Frette fichvatter des liechts)/ bey welchem ist feine wicz. Pet.1.6.tichen stands/ in welchen er von Gott beruffen worden/ daß er durch den glauben ein kind vnd erbe Gotteswerffen ist/ sondern reichthumb/ chr vnd wolluft vberflüffig hat. k D.i. Ober wol in feinem
werden/ loh.1.12. Rom.8.1.
h D.i. feines herzs
i † D.i. der solchen verfolgungen vnd trübfälen nicht vnders
nidrigen/ sondern hohen stand ist für der welt/ soll er sich doch dessen nicht so sehr rühinen/ als aber dessen/daß er ein nidrig hertz habe vnd er sich/ von wegen seines reichthumbs/ nicht vberhebe/ sondern sich dee
müthige für Gott und den menfchen/ in betrachtung/ daß alles in difer welt entst vnd vergänglich rud*.31. Jac.4.14. 1.Pet.1.24. 1. Joh.2.17.
er so wol/ als ein anderer/ ein sterblicher mensch ist.($) Job.14.2.Pfal.103.15. Efai.40.6. 1.Cor.7.1 D.i. Gleichwie die Sonne. m † Od.schönegeftalt ihres anblicks." n † Diß ist zwar wahr von allen menschen/ wird aber von den reichenfürnemlich gesagt/ weil sie sehr vbel von dem vertrawen auf ihre reichthumben tönnen abgezogen wereben. S. 1.Tim.6.17.0 Od. in seinen wegen: d.i. in seinen anschlägen vnd geschefften/ wie*.8. Od. in der pracht vnd herzlich eit/ die er führt. Gr. Poteiais, d.i. wandlungen.P † D..feine herzlichkeit vnd hochheit verlieren/ wie eine blume/ die verwelcket.q Od. versuchung/ wie*.2.† N. gedultig vnd standhafftig.( 6) Job.5.17. Prov.3.11. Hebr.12.5. Apoc.3.19.f † N. durch die verfolgungen vnd trübfaten/ vnd also offenbar worden/ daß er auch dißorts imglauben standhafftig gebliben. tt D.i.das ewigeleben/ damit er nach dem streit vnd sieg/ gleichsfam als mit einer fron/ soll begabet werden. u † N.nicht als einen verdienten lohn/ dann diferzeit leyden der herzlichkeit nicht werth/ die an vns soll geoffenbaret werden/ Rom.8.18. fondern/ als cingnadengeschenck/ Rom.6.23.( 7) 1.Cor.9.2r. 2.Tim.4.8. 1.Pet.5.4. Apoc.2.10.* † Di.
an Christum glauben/ Joh 3.36. vnd r.24. vnd ihren glauben bezeugen durch standhafftige liebe Gottesvnd ihres nächsten/ S.2.Tim.4.8.( 8) † Matt. 10.22. vnd 9.28,29:† Wie allemansehen nach etliche gethan/ welche/ weil die verfolgungen vnd drangfalen( dardurch ein mancher zumabfall vnd andern sünden gebracht wird in dem er aufdise weis denselben entgehen wil/) nach GottesFursehung daher kommen/ Gen.45.7.2.Sam.16.10.darauß geschlossen haben/ Gott sene ein vrheber derr thung zum bösen/ so da durch die verfolgungen vnd trübsalen geschehe/ welches der Apostel stattlichwiderlegt. z † Athier wird das wort/ Versuchen/ in cin in andern verstand gebraucht/ als inden vorigen versen/ N. für locken/ reizen zum bösen/ od. zur sünd. Welches der Satan immer thut/ vnddaher ein Versucher genennet wird/ Matt.4.3. 1.Theis.3.50 a Sell hissen: Kan nicht versuchtwerden von od. mit dem bösen.+ Gr. ist vnversuchlich der bösen/ d.i. tan/ wegen seiner vollkommenengute/ weder selbsten zum bösen gereizt werden/ noch femand darzu reizen/ weil er das nicht thun kan/ wasseiner natur zu wider ist vnd dafür seine natur ein abschewen hat. b † D... reitzet niemand zumbosen. c N. zum bösen gereitzt. dt D.i. von den bösen lüften seines fleisches/ so da allemenschen von natur haben/ vnd die jhnen/ nach dem faht vnserer Ersten Eltern/ ancrboren sind: dann obwol der Satán vnd die Welt vns auch zur fund reitzen/ wurden sie doch wenig aufrichten/ wann dise böselufte/ als die innerliche vnd fürnemste vrsachen/ nicht dazu kamen. e † Od. hingezogen/ abgezogen wird/ N. vom guten. f N. zum bösen/ in dem er durch die süssigkeit desselben/ gleichsam alsdurch ein aaß/ darzu gelocket wird. Diß ist die erste bose bewegung in dem hertzen des menschen/ wanner zum bösen versucht wird/ welche bewegung auch fünd ist/ weil sie abweicht von der gerechtigkeit vndheiligkeit/ so das Gesatz erforderet/ 1.Joh.3.4. vnd von dem Apostel Paulo mehrmalen Sünd genennetwird/ Rom.7.7,8,9,11,& c. Auch dem zehende gebott zu wider lauft/ Laß dich nicht gelusten zc. g Etertiåret diß noch besser/ durch eine gleichnuß von einem weib/ welches die frucht erst empfangt/ vnd hersnach auch gebiert. Lurch das empfangen der bösen luft verstehet er die andere bewegung in dem hergen/wann der will/ oder die einwilligung darzu tomt/ Gleichwie David durch das anschawen der Bathsebavon erst gelockt worden ihr zu begehren/ darnach auch in seinem hertzen hin fürgenommen/ mit jhr zuzu halten: dardurch gleichsam die sünd empfangen worden/ 2.Samuel.11.2. h D.i.bringt fürvnd vollbringt in der that die äusserliche fünd/ welche darumb auch diethatuchesünd/ vnd alhier die vollendete oder vollbrachte sünd genennet wird. Darauß dann nicht zu schlieffen/ daß die gelust kein sündsene/ sondern vielmehr das widerspit/ daß, weil sie so boje früchte bringet/ auch ein böser baum seyn müsse.Matt.7.17,18.† D.t. eufferlich begangen ist. Diß ist eine beschreibung der thatlichen sünde.k † Jm Gr. findet sich ein wort/ welches eigentlich von einem weib gebraucht wird/ so da diefrucht ablegt/ vnd also auß ihrem teib an die welt gebiert. Bleibet also der Apoftet bey der vorigenaleichnuß. 1 † N. den zeitlichen vnd ewigen/ S.Deut.27.26. Ezech.18.4 Rom.1.32. vnd 6.23.Barauß nicht zu schliessen/ daß allein die thatlichen sünden den tod verdienen/ vnd nicht die innerlicheböse begirden: Denn/ daß dife auch den tod verdienen/ bezeuget auftrucklich Moses/ Deut.27.26. Chriftus/ Matt.5..22,28. Paulus/ Rom.s..14.vnd 7.7. Johannes/ 1.Joh.3.4.15. fondern der Aposteltehret allein/ wie die sünd nach vnd nach je mehr vnd mehr zum tod bringe.ΠΙ N. fonderlich indisem stuck/ daß ihr Gott solt machen zum vrheber zur fünde. Od. der versuchungen zur sünde/ danndas wäre gottstáfterlich: Es tomt kein böses/ sondern allein das gute von ihm/ wie folgt.n † D.i. die da nothwendig ift/ den menschen se mehr vnd mehr vollkommen zu machen vnd zurseligkeit zu bringen. o † D.i. von Gott / welcher droben im himmet feinen chron hat vnd vondannen seine gaaben zu vns herab sendet/ S.Joh.3.31. P D.i. welcher nicht allein das lielcht selbsften ist/ i.Ioh.1.5.7.vnd wolnet in einem liecht/ zu welchem niemand kommen kan/ 1.Tim.6.16. sondernauch erleuchtet einen jeden menschen/ der in die welt komt/ Ioh.1.9. auch nicht nur die himlische liechter/durch welche die augen des leibs erleuchtet werden/ erschaffen hat: sondern auch ein geistliches liecht isvnserem verstand vnd hertzen anzündet/ N.wahre erkantnuß Gottes/ troft/ ltebe ic.1.Cor.4.7. 9 N. in seinem wesen/ natur vnd eigenschafften.
( 9) † Prov.2.6.
verende
9
6.
cap
G
fic
her
tr
17