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Biblia das ist: Die gantze heilige Schrifft / durch D. Martin Luther verteutscht: mit D. Pauli Tossani hiebevor aussgangnen Glossen und Ausslegungen
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a Gr. Apoca-lypfis; Eben diß wortwird in der gemeinenLateinischen Dollmetsschung vn vnderschiedslich andern behalten:bedeutet eine Offenbasrung/ oder Entdeckungverborgener dingen/wie diß wort vom Eveangelio ins gemein ges

Cap. I.

Das I. Cap.

Das erste Gesicht.

S. Johannis.

1. Nachdem Johannes erscht/ von wem vnd durch wen er dife Offenbab

rung empfangen/ 3. Vnd wie selig die seyen/ die selbige tesen vnd bewahren/

4. Wünschet er den fiben Gemsinden in Asien / gnade vnd fride von Gott /

von den siben Geistern vnd von Christo JEsu/ beschreibt ausführlich dessenperson/ gutthaten vnd zukunfft zum gericht/( damit diß Buch ein end gewinnenwird.) 9. Komt darnach auf die Offenbahrung selbsten/ zeigt seinen NamenErzehlet/

an und wo er geweſen/ da ihm diſe Offenbahrung widerfahren, 11. Erschter,durch was für eine frimm ihm feye befohlen worden zu schreiben/ 12.schreibt darauf das erste Geficht von den fiben gulbenen Leuchtern/ 13. Wieauch von Chriſti perſon/ in ſehr herzlicher geſtalt/ 17. Zeigt an/ wie er hier

über erschrocken vnd von Chrifto widerumb gestärcket worden/ 19. Bekomtbefcht zu schreiben/ 20. Vnd eine erklärung/ was durch die siben sternen vnd

siben leuchter bedeutet werde.

a

b

ist die OffenbahrungJEsu Chrifti/ die ihmGott gegeben hat/ feinenfnechten zu zeigen/ was

C

e

in der kürze geschehen soll/Vnd hat sie gedeutet/ vndnommen wird/ Matt. gesandt durch seinen Engel zu seinem fnechtaber wird es genom Johannes/

11.25. Eph.3.5. Athier

men für die Offenbah

rung derer dingen/ diefolgender zeit gefches

k

2 h Der bezeuget hat das wort Gottes/hen sollen/ wie aus vnd das zeugnis von JEsu Christo /' wasnet. Es wird auch bis er gesehen hat.

eben disem vers erscheis

wort/ Offenbahrungalhier zur vberschrifft

3 Selig ist der da liset/ vnd die da hörendiſes Buchs geſetzt: die wort der weissagung/ vnd behalten wasanfang ihrer Bifas darinnen geschrieben ist/ Denn" die zeit istsberschrifft gebraucht nahe( ²).

wie die Propheten im

gungen dergleichen

haben/ S.Jef.1.1.Hof.1.1. Joel.1.1. Mich.1.1.N.JEsu Chrifto/ o

4 Johannes den" fiben Gemeinen inals inserem itter Asia. Gnade sey mit euch vnd friede vonand obersten Prophes& dem/ der da ist/ vnd der da war/ vnd der daGott der Batter vns a fommet/ vnd von den siben Geistern/ diefenbahret/+ vi in an- da sind für seinem stul/

ten/ durch welchen

feine geheimnussen of

sehung seiner mensch

t

I

lichen natur. Dann/ 5 Vnd von JEsu Christo / welcher ist derer eines wefens vnd trewe zeuge(+)/ vnd erstgeborner von denallwissenheit mit dem todten/ vnd ein" first der fönige auff erden/Mitler/ empfangt er Der vns geliebet hat/ vnd gewaschen vonbefcht/ vnd nach seiner den finden mit seinem blut( 6)/

Batter; Aber/ als ein

von dem Batter den

Menschheit/ die erfants

nuß selbsten deren dingen/ welche zu vollziehung seines Mitterampts vnd feligkeit seiner Gemein nothwendig find. S. Joh.1.16,18. vnd 3.31,32,& c. vnd 8.26. vnd 12.49.c N. der Batter/ wieauf folg. erscheint. d Den Christen vnd fürnemlich den Lehrern Chriftlicher Kirchen.

e N. nicht nur mit worten/ sondern auch mit gesichten vnd abbildungen. f D.i.anfangen zu geschehen. Dann etliches bald vnd noch zurzeit Johannis/ oder bald hernach geschehen solte:Etliches aber erst am ende der welt. Wiewol für Gott die zeit/ die vns lang duncket seyn/ turtz ist. Sihe2.Pet.3.8,9. g Od. vnd die er durch seinen Enget gesandt/ vnd zu erkennen gegeben( od. angeszeigt) feinem knecht Johannes. h N. Johannes. i Diß nemmen etliche für die folgende offenbahrung: Weiten es aber scheinet/ Johannes wolle mit disen worten sein ansehen vermehcen/ damit folgende weissagung desto eher angenommen werde/ wird es von andern genommen für seinevorhergehende Apoftolische Predigten vnd Schrifften/ in welchen er jeniges bezeuget/ was er von Chrisfto gehöret vnd gesehen/ wie er auch in seinem Evangelio redet/ Joh.19.35. vnd 21.24.vnd in seinem erstenSendbrieff/ c.1.1. deßgl. auch von den Apoftein ins gemein gesagt wird/ Luc.1.2. Es fan aber doch auchvon benden verstanden werden. k Gr.das zeugnuß JEsu Chrifti : d.i. das JEsus Christus ihmeauß befeht Gottes seines Batters/ gezeigt vnd geoffenbahret hat. Dd. welches er von JEsu Christiperson/ predigten/ wundern/ leyden/ sterben vnd herzlichmachung gegeben hat. S. dergl. auch ben Petro/1.Ep.1.16,& c. 1 d. vnd alles/ was er gesehen hat/ N.im Geißt. S.drund.#. 10.( 1) Apoc.22.7. m N. zu welcher dise weissagung wird anfangen erfüllet zu werden: derhalbendie glaubige mit den gerichten Gottes wider die verfolger vnd seligem außgang der verfolgten/( welche beyde dinghier durchgehends fürgestellet werden/) sich trösten vnd auffrichten solten. Sonst wird auch von der letzten stund vnd tag gesagt/ daß er nahe sey/ weil er die menschen wird vnversehens vberfallen. S.Matt.24.43,& c. 1.Thefs.5.2,4. 1.Pet.4.7.2.Pet.3.10. Jac.5.8. Apoc.3.3. vnd 22.20.( 2) Apoc.22.10.n Deren namen gemeldet werden drund.v.11. Die von Paulo zwar angerichtet/ aber vonJohanne nachgehnds/ als dem tångst- lebenden Apostel/ weiters erbawet vnd bevestiget worden/ wie dañalle alte Historien bezeugen/ daß er zu Epheso gestorben seye. Es werden jedoch vnder disen siben Ge-meinden alle andere Gemeinden Chrifti verstanden/ massen etliche difer Gemeinden nicht gar lang/ nachJohannis des Apostels zeiten/ vergangen oder verstrewet worden: daher auch zum beschluß jeglicherSentbriefen hinzugesetzet wird: Wer ohren hat zu hören/ der hore/ was der Geist den Gemeinden sagt.0 N. tiein Asia/ nun Anatolien oder Natolien geheissen/ darinn alle dise ståtte lagen.

I

P Hierdurch wird die ewige vnd vnveränderliche Gottheit des Vatters verstanden/ vnddruckt der Apostel hiemit auß den namen Ehejeh, d.i. Jch werde seyn/ den Gott ihme selbsten gibt/ Ex.3.14. vnd den namen Jehova, damit der einige/ selbsbeständige vnd vnwandelbare Gott / durchauß imU.Testament/ geheissen wird. 9 D.i. seyn wird.( 3) Apoc.1.8. vnd 4.8. vnd 11.17.0 16.5. Etliche verstehen hierdurch die fiben Engel/ deren offtmals in disem Buch gedacht wird/ diehier neben Gott / in disem fridens- vnd gnadenwunsch gesetzt werden/ als instrument vnd mittel/ dadurchGott seine Gemein beschützet vnd seine gnade vielmal beweiset/ wie Paulus 1.Tim.5.21. Zimotheumbezeugt für Gott vi den außerwehtte Engeln: Jedoch/ weil in disem wunsch gnade fried von den sibenGeistern mit eben denen worten erbetten werden/ mit denen sie von Gott/ vnd darnach von Chrifto ersbetten werden/ dergleichen wort keiner Creatur können zugeschriben werden/ Jef.42.8. Jac.1.17. mußhier durch die fiben Geister verstanden werden der H. Geist/ der auch ein geber ist der Evangelischengnade vnd des fridens/ 2.Cor.13.13. Wird darumb siben Geister geheissen/ weil er seine gaaben vber diefiben Gemeinden also reichlich vnd vollkommlich aufgegossen/ als wann es so viel Geister gewesen wäeren/ S.1.Pet.4.10. vnd wird dise auflegung auch darauß bewiesen/ daß dise siben Geister nirgend vnderdie jenige gezebiet werden/ die Gott oder das Lamb anbetten/ gleichwie die vier thiere/ die vier vnd zwanzig Eltefte/ mit allen scharen der heiligen Engeln/ athier thun. Zumaten/ weisen dise fiben Geister auß-trucklich genennet werden/ cap.4.5.fiben Fackein mit fewr/ die für dem stul branten/ d.i. die vielerleyweißheit vnd gaaben des H. Geistes/ die den thron Gottes insonderheit erleuchteten vnd ziereten: Soauch c.5.6. Horner vnd augen/ d.i. die macht vnd weißheit des Lambs: Vnd daß sie hier in einem gradgesetzet werden zwischen Gott vnd Christum . Doch wird hier der H. Geist/ mit seinen gaaben/ zwischenGott vnd Christum gesetzet/ weil der Apostel von Chrifti wolthaten vnd eigenschafften im folgendennoch weiters reden wollen. ſ N. der vns den willen Gottes von vnserer Erlösung trewlich offenbahret/ das Evangelium auß der schoß seines Batters gebracht vnd durch seinen tod verfiglet hat/ Joh.1.18. vnd 3.32. vnd 8.14. vnd 18.37. 1.Tim.6.13.( 4) Jef.ss.4. Apoc.3.14.& Sihe1.Cor.15.20. Col.1.18. u Od. Oberste,/ der da fitzet zur rechten Gottes im himmet( wie sonst dieSchrifft redet/) vnd sber Könige vnd Fürsten / ja vbei alles in himmel vnd auff erden herzschet vndregieret/ S. Eph.1.20. Matt.28.18.( s) Joh.15.12. Rom.5.8. X Od. in seinem Blut/ d.i.durch seinen blutigen tod vnd opffer.( 6) Act.20.28, Heb.9.12,14.1.Pet.1.19.1.Joh.1.7.Apoc.5.9.

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herzschafft zu führen

6 Vnd hat vns zu fönigen vnd priestern N. geiftlichegemacht für Gott vnd seinem vatter/ Dems vber die fünd vnwett/felbigen sey ehre vnd gewalt/ von ewigkeit zuewigkeit/ Amen( s).

dankbarkeit für Gott

vnd geistliche opfer der

zu bringen für vnsereErlösung/ S. Rom.

12.1.1. Pet.2.5.9.vnd 20.6.

( 7) Apoc.s.#. 10.

7 Sihe/ er kommet mit den wolcken)/ vnd es werden ihn sehen alle au-gen/ vnd die ihn gestochen haben/ vnd werden heulen alle geschlechte der erden/ Ja/ kommen/ N.zum jungAmen.

( 8) 1.Tim.6.16.z D.i. wird baldften gericht/ in feinerherzlichkeit/+ wird aufden wolcken/ als seinem

vnd hiermit wird er

8 Ich bin das A/ vnd das/ der sans Richterfiul/ fiten/ allefang vnd das ende( 0)/ spricht der HERR/ menschen zu richten;der da ist/ vnd der da war/ vnd der da fommet/ der allmächtige.

9 Jch Johannes/ der auch ewer brudervnd mitgenoß am trübsal ist/ vnd am reich/vnd an der gedult JEsu Christi / war in derInsul / die da heissetPathmos/ vmb des" worts Gottes willen/ vnd des zeugnisJEfu Christi.

P

10 Ich war im geift() an des HErrentage/ vnd hörete hinder mir eine grosse stimme/ als einer posaunen/

t

die erfüllung_ difes

Buchs beschliessen.

( 9) Dan. 7.#. 13.

Matt.24.30. vi 25.31.Thef.10. 2.Thef.

vnd 26.64. Act.1.11.

1.10. Jud..14.

a D.i. alle mensschen/ nicht allein die

gläubige/ sondern auchalle finde Chrifti/ wie

die vngläubige/ vndauf folg. zu sehen.b Od. durchstochens

das ist/ ans Creutz gesfochen worden/ we

bracht/ da er ist durchs

Juden vnd Heydenihm in seiner person

haben/ Joh.19.37.vnd

feiner gemein vnd glis

genommen auß Zach.

11 Die sprach/ Ich bin das A/ vnd das hier auf erden gethanD/ der erste vnd der letzte: Vnd was du sihest/ noch täglich thaten andas schreibe in ein buch/ vnd sende es zu den dern. Dise wore findGemeinen in" Asia/ gen Ephesum/ vnd gen 12.10. da sie von Gote*Smyrnen/ vnd gen Pergamum / vnd gen ausgesprochen woreThyatiras/ vnd gen Sardis / vñgen Phi-ladelphian/ vnd gend Laodiceam.

*

a

b

Z

weise

den/ vnd hier auf den

Sohn

Gottes/ Neml.

Chriftum/ als ebendenselben Gott/ gedeutet werden.

darbey/ von seinet wee

c Jm Gr.ftehet noch

12 Und ich wandte mich vmb/ zu sehennach der stimme/ die mit mir redet. Vndfür ihm: weil sie N. ihn durchſtochen vnd verfolget haben; darumb ſie jetzt muſſen zur ewigen straff

verdammt werden.

gen/ od. vber ihm/ oder

d Es scheinet zwar bey Zacharia/ daß dise wort allein von den stammen

vnd geschlechten Ifraels ausgesprochen werden: doch ist bekant/ daß vnder disen auch die Henden/ diezur Kirchen Christi / zur zeit des Newen Testaments/ folten beruffen werden/ begriffen sind. Kan daherdiser Ort von allen volckern/ beydes Juden vn Heyde/ wol verstanden werden/ deren etliche mit rem vndleyd/ darumb daß sie sich an Chrifto vnd seiner Gemeine vergriffen/ sich betehret/ vnd ihre buß auch in derzukunfft Chrifti erweisen werden: die andere aber/ welche hartnäckig/ werden ihren Richter mit schreckenwider sie kommen sehen: Gleichwie auch die wort Zachariæ von beyden können verstanden werden.

e D.t. Jales geschehe also: durch dise zwen wort/ wird die grosse begirde des Propheten vndanderer gläubigen ausgedrucket/ vnd durch benderten Sprachen/ die Griechische vnd Hebrcifche/ zu ertensnen gegeben/ daß diser wunsch den gläubigen Griechen oder Heyden/ mit den Hebrcern oder Juden/ gesmein seye/ S. drund.c.22.20. f D.i. wie es Johannes selbsten erklärt/ der anfang vnd dasend. Dieweil im Gr. Alphabeth ( in deren Sprach Johannes hier geschriben) das A der erste vnd dasO der letzte buchstaben ist. g N. aller dingen. Diß wird von Gott gesagt/ nicht nur/ weil ervon ewigkeit vor allen Creaturen gewesen vnd/ da alle Creaturen sich veranderen oder vergehen/ er dochallzeit derselbe bleibet/ Hebr.1.11,12. Sondern auch/ weil er der Brheber vnd Zweck aller dingen/ so daßalle ding von ihme herkommen vnd auf seine ehr zeiten/ Prov.16.4. Rom.11.36.( 10) Jef.41.4.vnd 44.6. vnd 48.12. Apoc.21.6. h N. Chriftus/ der sich hier Johanni geoffenbaret/ vondem auch in vorhergehendem vers geredt worden: welchem/ als dem einigen Gott mit dem Batter/ diseeigenschafften auch drund.v.11,17. 22.13. außdrucklich zugeschriben werden. i Hier fangt dieOffenbahrung selbsten an/ vnd drucket der Apoftet anfangs seinen Namen auß/ nach gewohnheit derPropheten Jeremia / Danielis/ vnd anderer/ die ihre Namen in dergleichen weissagungen offtmals pflegen aufzudrucken/ wie auch das ort vnd anlaß/ da jhnen die Offenbahrung widerfahren/ alles zu mehresrer der fachen versicherung. k Athier wird dreyerley gemeinschafft gemeldet/ welche die glaubigevnder einander haben/ I. Des creutzes vnd der trübsalen. I I. Der zukünfftigen herzlichkeit im himsmetreich. III. Der geistlichen gaaben/ die sie in disem leben empfangen/ vnder welchen ist die gedult.S.2.Cor.1.7. Phil.1.7. 1 Die JEsus Christus vns gibt/ oder die wir nach seinem exempel habensollen. m Diß war eine Inful/ im Mittelländischen vnd Egeischen Meer gelegen/ eine von denInfulen Cyclades genant/ dahin Johannes vom Keyser Domitiano ist verwiesen worden. Eufeb.lib.3.hift.Ecclef.c.16. vnd Hieronymus in Catal.fcript.Ecclef. n N. des Evangelij/ dasJohannes geprediget hatte. o Welches Johannes frey vnd ohne schew dem HErzen JEsu Christo vnd der warheit seiner lehr gegeben hat. P D.i. in entzuckung oder erhebung der finnen/durch den H. Geist/ wie Petrus / Act.10.10. vnd Paulus/ Act.22.17. vnd 2.Cor.12.2. dergleichen denPropheten geschehen. Es gibt Johannes hiermit zu verftchen/ daß er folgende Geficht nicht mit leibslichen augen/ sondern im Geist/ vnd mit den augen des verstands gesehen hab.( 11) Apoc.4.2.

9 D.i. den Sontag/ oder erften tag der wochen/ der so genennet wird/ weil Christus auff denset-ben von den todten aufferstanden/ vmb welcher vrsach willen diser tag schon selbiger zeit/ von der Christslichen Kirchen/ an stat des Sabbaths der Juden/ zum heiligen Gottesdienst verordnet worden/ wie esalte Lehrer bezeugen/ vnd auch abzunemmen auß Act.20.7. vnd 1.Cor.16.2. Danun Johannesauff disen tag sich mit heiligen betrachtungen auffhielte/ weil vermutlich an disem ort noch teine heiligeVersamiung gewesen/ empfangt er dise Offenbahrung. r D.i. so hell vnd klar/ wie einer posfaunen. Dann auf folg. erscheint/ daß es eine redende stimm gewesen. f t S. drob.vb.v.8.t Od. Büchlein. u N.klein Asia/ darinn folgende stått lagen. x Eine weitbeerühmte Hauptstatt/ in klein Asia/ in der landschafft Jonien/ da der Abgöttin Dianæ tempet war/ S.Act.19.25,26. Jn diser statt hat Paulus zwey jahr lang das Evangelium geprediget/ vnd eine Chriſtstiche Gemein gepflantzet/ an welche er auch eine Epistel geschrieben. y Bon diser statt/ wie auchvon Pergamo / Sardis vnd Philadelphia wird in H. Schrifft sonst nirgends gelesen. Smyrnen warauch eine fürnehme statt in Jonien / in welcher die von klein Asien ihre Land- tåge pflegten zu halten/ wiebeym Pinio, lib.s.cap.29. zu lesen. S. auch drund.c.2.vb..8. z Ein statt in klein Afien/ in

der landschafft Troas / Galeni/ des weitberühmten Arztes/ heymat: von welcher das Pergament/ dasin derselben soll erfunden, worden seyn/ den namen hat/ S. auch drund.c.z.vb..12. a Diſestatt ist nicht weit von Epheso/ an den grentzen Lydien vnd Mysien gelegen/ von welcher die Purpurkrásmerin/ Act.16.14. bittig gewesen. S. drund.c.2.vb.y.18. b Ist auch eine statt in Lydien / davorzeiten der reiche König Croefus feinen töniglichen fitz gehabt. c Es sind vnderschiedliche ståttgewesen/ die disen namen gehabt: Eine in Egypten/ die andere in Syrien / die dritte in Mysien . Athierwird die/ so in Myfien/ einer landschafft in klein Afien/ gelegen/ verstanden.+ Sihe auch drund. cap 3.vb.#. 7. d Nicht die/ so in Syrien / noch die/ so in Meden/ sonder die/ so in Carien/ welches einelandschafft in klein Aften getoefen/ gelegen/ nicht ferz von den andern sechs obgenanten stätten: Ihrerwird gedacht in der Epiftet an die Coloffer/ c.2.1. vnd 4.15,16. Sihe drund c.z.vb..14. Es bezeugetPlinius , daß cttiche diser stätten etwas zeit hernach durch Erdbidem verfallen. e Di. nachdem/ deffen stimmich gehöret hatte.

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