162. jahr
Cap. X.
Maccabeorum.
geben: So will ich mich gegen dir als dein eidamhalten/ vnd danckbar seyn/ vnd shrein königlicheleibzucht verordnen.
55 Darauff antwortet Ptolemeus / vnd win-schet Alexandro glück/ daß er wieder in sein vatterland kommen war/ vnd sein königreich erobert.
56 Vnd sagt ihm zu/ das zu thun/ wie er begert hatte/ vnd begerte/ er wolte zu ihm gen Ptolesmais kommen/ da wolten sie einander selbst ansprechen/ vnd den heyraht volziehen.
57Jm hundert vnd zwey vnd sechzigsten jahrzog Ptolemeus mit seiner tochter Cleopatra außEgypten/ vnd kamen gen Ptolemais/
5s Dahin fam auch der König Alexander.Vnd Cleopatra war dem Alexandro vermählet/Cleopatra Alexandro vnd die hochzeit ward mit grossem königlichempracht gehalten.
vermähtet.
Jonathas wird gechret.
16r.jahr. Demetriusdeß vorigen Demestrip fohn.
Apollonius von Josnatha geschlagen.
59 Vnd der könig Alexander schreib Jona-the/ vnd fordert ihn zu sich:
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76 Da erschracken die in der statt/ vnd thaten die thor auf. Also eroberte Jonathas die statt Joppe erobert.Joppe.
77 Da Apollonius diß vernam/ leget er sichfür Joppe mit drey tausent reisigen/ vnd mit einemgroffen fußvolck/
78 Vnd stellet sich/ als wolt er weg gen As:dod ziehen/ daß er Jonathan herauß locket auf dasblachfeld: Denn er hatte einen grossen reisigenzeug/ deß tröstet er sich. Jonathas eilet ihm nachgen Asdod / vnd zog daher fürsichtiglich in seinerOrdnung/ gcrüft zur schlacht.
79 Aber Apollonius hatte hinder sich im láger heimlich tausent reisigen gelassen.
So Nun merckte Jonathas/ daß leuthe hinderihm heimlich verstecket waren: Darumb/ dasie ansein volck fame/ hielt Jonathas in seiner ordnung.
SI Da schossen die reisigen den ganzen tag/von morgen an biß auf den abend/ auf das volck/biß ihre pferde müde wurden.
82 Darnach nam Simon sein heer/ vnd greifdie feinde an. Da flohen die reisigen/ denn sie was
60 Dafam Jonathas mit groffer herzlichkeitgen Ptolemais zu beyden königen/ vnd schencketjhnen vnd ihren freunden köstliche gaben/ von goldvnd silber/ vnd fand gnade bey ihnen.ren müde/61 Vnderliche abtrúnnige auß Israel kamendahin/ den Jonathan zu verklagen/ Aber der Ko:nig wolte sie nicht hören:
62 Sondern befahle/ daß Jonathas seineKleider ablegen/ vnd ein purpuz anziehen solte/ wel-ches also geschahe.
63 Da sezet ihn der König neben sich/ Vndbefahl seinen Fürsten / daß sie mit ihm in der stattvmbher ziehen solten/ vnd außrufen lassen/ daß ihnniemand verklagen solt/ oder sonst beleidigen.
64 Da aber seine verkläger sahen/ daß ihn derKonig so hoch chret/ daß er ihn hatte ein purpurheissen anziehen/ vnd solches von ihm außruffenließ/ flohen sie alle darvon.
65 Vnd der konig that ihm grosse ehre/ vndließ ihn schreiben vnter seine fürnembste freunde/vnd machee jhn zum Hauptmann/ vnd zum nech-ften raht.
66 Darnach zog Jonathas widerumb genJerusalem mit freuden/ ond in gutem frieden.
67 Im hundert vnd fünff vnd sechzigsten jahzfam der könig Demetrius/ deß vorigen Demetritsohn/ auß Creta in sein erbkönigreich.
68 Da erschrack Alexander sehr/ vnd legt sichgen Antiochien .
69 Aber Demetrius hänget den Apolloniuman sich/ den hauptman in nider Syria / Der brachtihm ein kriegsvolck zusammen/ vnd lågert sich zuJanja/ Vnd sendet zu Jonatha/ dem hohen-priester/ vnd ließ ihm sagen:
70 Niemand thut vns widerstand/ denn du al-lein/ vnd machest daß man mich verachtet:
71 Du trogest wol im gebirge: Aber wiltu eineredliche that thun/ so ziehe herunder in das blach-feld/ vnd laß vns mit einander versuchen.
72 Wenn du fragen wirst/ Wie starck wirfind/ ich vnd die andern so mir zuziehen vnd helfen/so wird man dir sagen: Ihr werdet nicht bleibenkönnen für diesen leuthen/ von welchen ewre våtterzweymal in ewrem cygnen lande geschlagen sind.73 Viel weniger fanftu im blachfeld für solchem grossem volck zu roß vnd zu fuß bestehen/ dakeine berge vi felsen find/ dahin man fliehen konte.
74 Da Jonathas solch rühmen horet/ erzorneter/ vnd wehlet zehen tausent mann/ vnd zog außvon Jerusalem / vnd sein bruder Simon kam zujhm ihm zu helffen/
75 Vnd lägerten sich für Joppe: Aber die inder statt Joppe lieffen ihn nicht eyn. Denn Apolslonius hatte volck darein gelegt/ in die besagung/Darumb stürmt sie Jonathas.
$ 3 Vnd wurden verstrewet hin vnd her im fel-de/ vnd flohen gen Asdod / vnd eileten in den tem-pel deß gozen Dagon/ jhr leben dazu retten.
S4 Aber Jonatha plündert die statt Asdod / Asdod geplüntert.vnd die flecken vmbher/ vndzündet sie an. Erver-brennet auch den gößentempel/ mit allen so dareingeflohen waren.
ss Vnd die summa der erschlagenen vnd versbrenneten zusammen/ war ben acht tausent mann.$ 6 Darnach zog Jonathas mit dem heer fürAscalon. Da giengen ihm die bürger auß der stattherauß entgegen/ vnd ergaben sich/ vnd empfiensgen ihn mit grossem prache.
S7 Also zog Jonathas wider gen Jerufalemmit seinem Heer vnd raub.
ss Vnd da Alexander solches horet/ ehret erJonathan noch höher/
s9 Vnd sendet ihm einen gülden gürtel/ wieman allein eines königs geborenen freunden gibt.Darzu schencket er ihm Accaron/ das darzu geshort/ zum eygenthumb.
Das XI. Cap.
2. Ptolomeus nimbt Alexandro sein tonigreich enn/ machet einen bundmit Demetrio 12. Vnd gibt ihm seine tochter/ welche er zuvor dem Alesrandro gegeben/ 17. Ais aber Alexander 18. Vnd Ptolemeus vmbs
nathan groffe ehre/ vnanges.ben der abtrunnigen Juden verklagung/ 28.
Demetrium/ 45. Vnd drey tausent Juden erzetten shn/ 54. Antiochus
S
commen/ 19. Nimbt Demetrius das reich cyn/ 23. Erzeigt dem JoeBud taßt ihm den schoff nach/ 43. Zu Untiochia wird ein auffruhr widerAlexanders sohn nimbt das tönigreich eyn/ 58. Beſtättiger Jonathan/66. Vnd erschlägt die Heiden.Ndder fönig in Egypto brachtevolck zusammen/ so viel deß san-des am meer ist/ vnd viel schiff/vnd vnderstund sich das reichlexandri mit betrug an sich zubringen/ daß er beyde königreichhätte.
2 Darumbzog er in Syrien / mit diesemschein/ als fame er wie ein freund. Da that manihm alle stáite auf/ vnd zogen ihm entgegen/ vndempfiengen ihn herzlich/ wie denn Alexander besfohlen hatte/ dieweil diser sein schwäher war.
3 Aber in welche statt Ptolemeus fam/ dalicher ein haufen friegsvolck darinn zur befagung.
4 Vnd da er gen Asdod kam/ zeigten sie jhm/wie Jonathas den tempel Dagon/ darzu die stattverbrent vnd verwüstet hatte/ vnd wie die todtenleichnam hin vnd wider zerstrewet lagen/ vnd husgel aufgeworfen waren amwege/ darunder mandie erschlagenen mit haufen begraben hatte.
5 Vnd sagten de könige/ daß Jonathas diesen{schaden
Alerander:
pretemens ftehet nach
dem reich Alerandre
seines eidams.