1. B. Mos.182. 18. Mof. 32.1. König. 11.2. König. 28.2. Chronic. 6.3. König. 17. 18.4. König. 19.
s. B. Mof. 13/26.
Sprach 15/14.
Cap. VII.
Das IV. Buch Efra.
36 II. Vnd ich sprach: Zuerst hat Abrahamfür die Sodomiter gebeten/ vnd Moses für vnsere våtter/ so in der Wüsten gesündiget haben.
37 Vnd welche nach ihm gefolget/ für Ifrael/ zur zeit Achas vnd Samuelis.
38 Bud David für der brechung/ vnd Salosmon für die/ so zur heiligung kommen waren.39 Elias für die/ so den Segen empfiengen/vnd für den Todten/ daß er lebete.
40 Vnd Ezechias zur zeit Sanherib für dasvolck/ vnd sonsten viel für vielen.
41 Soderenthalben jezt/ dadas vergänglichezugenommen hat/ vnd die vngerechtigkeit groß istworden/ vnd die Gerechten für den gottlosen gebetet haben/ warumb solt es jetzt auch nicht also geschehen?
42 Vnd er antwortet/ vnd sprach zu mir:Diese gegenwertige zeit ist nicht das ende der welt/die Herzligkeit bleibet in derselbigen häuffig/ dar-umb haben sie für die schwachen gebeten.
43 Aber der tag deß Gerichts wird seyn dasende dieser zeit/ vnd der anfang der zeit der zufünfftigen vnsterbligkeit/ in welcher das vergänglichewird fürüber seyn.
44 Die onmásfigkeit wird seyn auffgehoben/der vnglaub abgethan/ dieGerechtigkeit zugenommen/ vnd die Warheit auffgegangen.
45 Alßdenn wird niemand helffen können demder verlohren seyn wird/ auch nicht vnterdruckenden/ der da wird vberwunden haben.
46 Vnd ich antwortet vnd sprach: Diß istmein erste vnd letzte rede/ daß es besser were/ daß dieerde Adam nicht herfür gebracht hatte/ oder da siejhn gegeben hatte/ daß sie hätte gewehret/ daß ernicht gesündiget hätte.
47 Denn was nuget es doch dem Menschenhie zu leben in traurigkeit/ vnd wenn sie gestorbenseyn/ der straffe zu gewarten.
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60 Aber sie haben ihm nicht geglaubet/ wieauch nach ihm nicht den Propheten/ ja auch mirnicht/ der ich zu ihnen geredt habe.
61 Dennes were jhnen keine traurigkeit zu ihrem verderben widerfahren/ gleich wie die freudeist denen/ welche ihnen die ewige Seligkeit habeneinpredigen lassen.
62 Vnd ich antwortete vnd sprach: Ich weißHErz/ daß der Allerhöchste darumb barmherziggenant ist/ daß er sich erbarmet vber die/ so in diesewelt noch nicht kommen seyn/
63 Vnd vber die/ so da wandeln in seinemGesetz.
64 Vnd das er langmüthig ist/ dieweil er langsmüthigkeit beweiset denen/ welche gesündiget haben/ sintemal sie sein Werck seyn.
65 Vnd daß er wolthätig ist/ dieweil er gewißgeben wil/ nach dem ein jeder benöthiget ist.
66 Vnd daß er ist von grosser Barmherzigskeit/ dieweil er seine Barmherzigkeit je mehr vndmehr großfer macht gegen denen/ so gewesen seyn/jest seyn/ vnd fünfftig seyn werden.
67 Ja/ fo er seine Barmherzigkeit nicht großser machen würde/ so würde die welt mit denen/ sovbrig darinnen seyn/ nicht bestehen.
68 Vnder schencket auch. enn so er von seiner Gute nicht geben würde/ daß die/ so vnrechtgethan haben/ von ihrer vngerechtigkeit erfrewetwürden/ so würde der zehen tausende theil der men-schen nicht können selig werden.
69 Vnd so der Richter nicht verzeihen würdedenen/ welche durch sein wort geheyliget seyn/ vnddie vielheit deß hadders bey ihnen verloschete.
70 So würden vielleicht in einer vnzehlichenmenge nicht vbrig bleiben/ denn nur sehr wenig.
Das VIII. Cap.
Dieweil die rede Efre/ von Gottes Barnihertigkeit/ leicht al o hätte mögenverstanden werden/ als wenn dieselbe alle Menschen/ oder ja den grössesten theilderselben/ für sich felig machte/ so gibt darauff der Engel einen andern bescheid/
48 Ach Adam/ was hast du gethan? denndas du gesündiget hast/ ist nicht dein fall vber dich daß nemich diese weit zwar vmb aller willen/ die künfftige aber vmb wenig wit
allein gerathen/ sondern auch vber vns/ die wirvon dir herkommen seyn.
ten gemacht sey/ I. Das tempt Efra feltzam für/ 4. Wit dasselbige verbitten/ 6.Bnd hält Gott für/ daß gleichwol das menschliche geschöpffe so viel gekostet hasbe/ 7. Wie sotte er denn ihrer so victtassen verderben/ 14.Sumal den meisten theitdeß volcks Ifrael/ 15. Darumb wolte er für sein volck bitten/ 17. II.Daraufffolaget ein inbrünstiges gebett Efre/ sein volck ben Gott aufzuföhnen/ 20.III.2uffdas Gebett wird gnädiglich geantwortet/ 37. Vnd bleiber dennoch der Engel
49 Denn/ was nuget es vns/ daß vns ein vn-sterblich Leben verheissen ist/ wir aber sterbliche dabey/ baß nicht alle leute selig werden/ wie auch nicht alles/ was gepflantzet oder
wercke gethan haben?
50 Daß vns eine ewige hoffnung zuvor verfündiget ist/ wir aber böse vnd eitel worden seyn?51 Daß vns gesunde vnd sichere wohnungenbeygeleget seyn/ wir aber vbel gewandelt haben?
52 Daß die herzlichkeit deß Allerhöchsten bereitet ist zu beschüßen die/ welche fürsichtiglich ge-handelt haben/ wir aber auff bösen wegen gegangen seyn.
53 Daß vns das Paradyß gezeiget wird/ desfen frucht vnverderbet bleibet/ darinn Sicherheitvnd Arzney ist.
54 Wir aber sollen nicht hinein gehen/ als diewir an vnluftigen ort gewandelt haben?
55 Deren angesicht leuchten werden über denSternen/ welche mässig gelebet haben/ vnser ansgesicht aber schwarzer seyn werden als finsternis.
56 Sintemal da wir lebten/ wir nicht bedachten/ wenn wir vnrecht thaten/ daß wir nach demtode würden leiden müssen.
57 III. Vnder antwortet vnd sprach: Dißfeyn gedancken von dem streit/ darinn der menfch/so aufferden geboren ist/ fampffen muß.
5s Nemblich/ so er solte vberwunden werden/leide/ was du gesagt haft/ So er aber vberwundenwird/ daß er empfange/ was ich sage.
59 Denn diß ist das leben/ davon Moses zumvolck geredt hat/ da er lebete/ vnd sprach: Erwehledir das leben/ auff daß du leben mögest.
gefäet ist/ frucht schaffe/ 40. Darauff wit Esra Gott die schuld geben/ als/ daß ernicht zu rechter eit/ oder ja zu viel regen gebe/ 42. Darauff antwortet der Enget/ daß Gott mit seinen wolthaten das seine gethan habe/ 46.Die gottlosen aberstürtzen sich selbst ins verderben/ ss. Daraufffraget Esra weiter/ vnd wil wessen/die Zeichen für dem Jüngsten Lage/ 36.
A antwortet er mir vnd sprach:Dieses leben hat der Allerhöchstegemacht vmb vieler willen/ dasBufünfftige aber vmb wenigerwillen.
2 Jch wildir aber Efra ein Gleichnis geben.Gleich wenn du dieerde fragtest/ sie dir sagen würde/ daß sie sehr viel erde gebe/ darauß jridene gefäßwerden/ ein wenig staubs aber/ darauß gold wird:Also ists auch mit den händeln dieses gegenwertisgen lebens beschaffen.
3 Es seynd zwar viel erschaffen/ aber wenig Matth . 20/16.werden selig werden.
4. Vnd ich antwortete/ vnd sprach: Wolanmeine Seele/ verschlinge meine Sinn/ vnd verschlucke meinen Verstand.
5
Denn du bist herkommen in willens zu geshorchen/ vnd haft luft zu weissagen/ da dir dochfein raum gegeben ist/ als nur allein zu leben.
6
HErr/ so du deinem fnecht nicht zulassenwirst/ daß wir für dir beten/ vnd du vnserm herzenfeinen Saamen geben wirst/ vnd vnserm verstandfeme wartung/ woher können Früchte kommen/Woher wird ein jeglicher verdorbener/ der dadesmenschen leben vmbtragt/ leben können?X if7 Denn
und 22/ 14.