1.Tim.1.4.
Cap. IX.
Das IV. Buch Efra.
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52 Dann euch ist das Paradeis geöffnet/ der| fliehen/ durch seine werck/ vnd durch den glauben/Baum deß lebens gepflanzet/ das zukünfftige de dadurch ihr gegläubet habet.ben bereitet/ aller Vberfluß zugerichtet/ die Stattgebauet/ die Ruhe gestifftet/ die Gütigkeit vndWeisheit vollkomlich bescheret.
53 Die wurzel deß bösen ist von euch versiegelt/ schwachheit vnd die matte ist von euch weg-gehan. Das verderben fleucht in die holle/ daßsein vergessen werde.
54 Die müße ist vergangen/ vnd euch ist ge-zeiget der endliche schah der vnsterbligkeit.
55 Darumb fahre nicht weiter fort zu fragenwegen der vielheit derer/ so verdambt werden sol-len. Dann dieselbige/ nach dem sie die freyheitempfangen/ haben sie den Allerhöchsten verach-tet/ vnd seine gesetz vernichtet/ vnd seine wegever:laffen.
56 Zudem haben sie seine gerechten mit füffenzutretten.
57 Vnd haben in ihrem Herzen gesagt/ es senkein Gott / da sie doch wußten/ daß sie sterbenmüßten.
58 Denn gleich wie euch die ding/ davon icheuch zuvor gesagt/ widerfahren werden: Also wirdjenen durft vnd marter widerfahren/ welche jhnenbereitet sind.
59 Dann er wolte nicht/ daß der mensch ganzsolte verloren werden/ sondern sie selbst/ welche ge-schaffen sind/ haben verunreiniget den namen desfen/ der sie gemacht hat/ vnd sind vndanckbar geswesen dem/ der ihnen das leben bereitet hatte.
60 Derenthalbenahet jetzt mein gericht herzu.61 Welches ich nicht allen fund gethan habe/sondern nur dir/ vnd andern wenigen/ die dir gleichfind.
62 Vnd ich antwortete/ vnd sprach: HEr/du hast zwar mir fund gethan viel zeichen/ welchedu anfangen wirst zu thun in den letzten tagen/ aberdu haft mir noch nicht kund gethan/ zu welcher zeitsolche zeichen ergehen sollen.
Das IX. Cap.
Der Engel beantwortet die jüngst erregte Frage/ mit bericht/ in welcher scitGott die welt mit zeichen heimsuchen wolle. I. Zu dem ende/ daß ein feder sollbuffe thun 7. Wer aber in vnbußfertigteit verharren werde/ der werde ver-Bammet seyn/ 9. II. Beklagt Esra sehr/ daß der gottlosen hauffe grösser ist/ def
der frommen aufferden/ 15. Darauffwird geantwortet/ 16. Daß die gottlosen
ihre eigene schuld nicht vnbillich tragen/ 17, Vnterdeffen aber sey es gnug/ daßihm Gott ein eigenthumb gepflanzet vnd erhalten habe/ 21. III. Efra wird inein Blumenfeld gefordert/ 23. Da bettet er zu Gott / 29. Vnd es erscheinet ihm
darauff ein betrübtes weib/ die klaget ihm ihr herzleid/ 38. Wie sie vnfrucht
ta: gewesen sey/ 43. Vnd hernacher einen sohn zur welt getragen/ vnd erzogenhabe/ 45. Biß sie ihm ein weib gegeben/ 47.
No er antwortet mir/ vñ sprach:Rechne mit fleiß die zeit bey ihrfelber/ denn wenn du sehen wirst/daß ein theil der zeichen/ davondu zuvor gesagt/ vorüber sind/
2 Alsdenn wirst du merckenkönnen/ daß die zeit sey/ in welcher der Allerhöchsste wird anfangen die welt/ welche von ihme ge-macht ist/ heimzusuchen.
3 Vnd wann in der welt werden gesehen werden erdbeben/ vnd empörungen der volcker.
4 Alsdenn solt du mercken/ daß von demsetben der Allerhöchste geredt hat/ in den tagen/ sovon anfang vor dir gewesen sind.
$ Der wird vbrig bleiben von den bevorstehensden gefährligkeiten/ vnd wird mein heyl sehen inmeinem lande/ vnd in meinen grenzen/ dann ichhabe mich geheiliget von diser welt:
9 Alsdann werden bejammert werden/ diemißgebraucht haben meine wege/ vnd welche dieselbe verachtet vnd verworffen haben/ werden inquale ligen.
10 Dann welche mich nicht erkant/ vnd im lesben wolthat empfangen haben/
II Vnd einen eckel haben gehabt vor meinemgesetz/ dasie noch freyheit zur buffe hätten.
12 Vnd da ihnen zeit zur busse noch offenstunde/ vnd dieselbe noch nicht erkandten/ sondernverachteten: Düsselbe müssen es nach dem todt inder pein erkennen.
13 Darumb soltü nicht ferner sorgfältig seyn/wie die gottlosen werden gequälet werden/ sondernforsche vielmehr darnach/ wie die gerechten sollenselig werden/ vnd welcher das leben sey/ vnd vmbwelcher willen/ vnd zu welcher zeit.
14. Vnd ich antwortet/ vnd sprach:
15 II. Ich habe es vormals gesagt/ ond sagees noch/ vnd wil es auch nochmal sagen/ daß derermehr find/ so verloren werden/ alß derer/ so seligwerden/ gleich wie der wellen mehr sind/ denn dertropffen.
16 Vnder antwortet vnd sprach zu mir:
17 Wie der acker ist also ist auch der fame/vnd wie die blumen sind/ also ist auchy die farbe/vnd wie der meister ist/ also ist auch das werck/vnd wie der ackermann ist/ also ist auch der acker-bau/ dieweil die zeit der welt währet.
IS Vnd da ich wolte die welt bereiten/ che dansie wan/ daß sie darinn wohneten/ widersprach mirniemand.
19 Dann zu der zeit ein jeder gehorsam war.Nun aber sind in dieser erschaffenen welt/ vnd inder streitbaren erndte/ vnd in dem vnerforschlichengesetz ihre sitten verderbet.
20 Aber ich habe diese zeit betrachtet/ vndsihe/ es war gefährlich wegen der bösen anschläge/so darinne im schwange gehen.
21 Vnd ich habe es geschen/ vnd ihrer sehrverschonet. Vnd habe mir gleichsam ein fornleinvon der weinbeer/ vnd eine pflanze von vielen gesschlechten erhalten/
22 Derenthalben mag immerhin vmbkommen die menge/ so ohn vrsach geboren ist/ wannnur erhalten werde mein fornlein/ on meine pflange/ denn ich habe sie mit grosser mühe zugerichtet.23 III. So du aber noch sieben andere tagewirst warten.
24 Doch darffftu darinnen nicht fasten/ sondern solt auffs feld gehen/ da viel blumen stehen/da kein hauß gebauet ist/ vnd solt nur von den blusmen deß feldes essen/ vnd solt kein fleisch kosten/vnd feinen wein trincken/ sondern allein der blusmen geniessen.
25 Vnd wenn du den Allerhöchsten ohn vnsterlaß anruffen wirft/ so wil ich kommen/ vnd mitdir reden.
26 Vnd ich gieng/ wie er gesagt hatte/ auffs5 Dann gleich wie alles/ das in der welt gefeld/ welches genant wird Arbath/ vnd saß daselbstmacht ist/ einen anfang hat/ vnd zugleich auch einende/ vnd das endeistoffenbar.
6. Also hat auch deß Allerhöchsten zeit einenfrey offenbaren anfang/ mit wunder vnd kräfften/vnd eine endschafft im werck vnd in zeichen.
7 Vnd es wird geschehen/ daß ein jeglicherso da wird selig werden/ vnd so da wird können ent
vnder den blumen/ vnd aß von den kräutern deßfeldes/ vnd von derselben speise ward ich gefätstiget.
27 Vnd es geschahe nach sieben tagen/ alfich auffdem grase saß/ vnd mein herz abermal ersSchrocken war/ wie vorhin.
25 That ich meinen mund auff/ vnd fiengR if
an zure
Bnbuffertigkeit ift
ein vrsach der verdameMan hat sich
nis.
mehr zu betimmern
vmb der gottlosen versDamnis.