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Fast- und Baettag Wie der in den 4. Pfarrkirchen zu Basel, sonderlich aber in der Pfarrkirchen des Muensters geuebet worden : Das ist: Verzeichnuss I. Des Christlichen Oberkeitlichen Mandat und ausskuendens, obgemeldten Fasttags : II. Dreyer am selbigen tag gehaltener Buosspredigen, deren Die erste durch D. Johan Wolleb, ... Die andre durch M. Theoder Zwinger, ... Die dritte durch D. Wolgang Meyer ... verrichtet worden ... : III. Des Gebaetts, so der Gemeind Gottes fuergelesen : IV. Der Capituln so zwischen den Predigten abgehoert : V. Der Gesaengen, so vor, nach, und zwischen den Predigten abgesungen worden
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48 Dle Andereloͤſer Jeſu Chꝛiſto nichts gewußt hatten vnd haben doch ohneverzug Buß gethan; was will dann ons gebůren/ welche wirauß Gnaden den wahren Gott erkennen vnnd ſeinen Sohn

130224. Jeſum Chriſtum, vnd empfangen haben die Gab deß Hei-

Tor. ligen Geiſtes/ mit welchem wir verſiglet ſind an dem tag onſerer Erlsſung? Die vnvernůnfftigen Thier vnder dieſemVolck die müßen auch mit Faſten vnnd Saͤck tragen einenſchein der allgemeinen Demut vnd Bekehꝛung fůhꝛen welchedoch von keiner boßheit nichts wußten; vnd warumb wolten

dann wir Menſchen vns nicht bekehren/ vmb welcher willen

Rom 20. die gantze Welt der eytelkeit vnd erwoꝛffen iſt/ welche

Job. 15.16. wir die vngerechtigk eit in vns ſauffen wie Waſſer.

Deret wegen iſt diefes allein vbrig/ daß wann wir vns nicht

Wäateh z, heſſeren, nicht allein dieſe zu Nineve / ſondern auch die vn-

. vernunfftigen Thiere felbs/ an dem tag dep Gerichts herfüttreten werden/ vnd vns vnſerer Suͤnden vnd Vnbußfertig

keit halben verdammen.ann fuͤrwar wir vns nicht noch vmb ein haar beſſer znachten haben/ dann dieſe Nineviter. Ja wann wir nur miehl‚ärger wären dann fie. Droben wird bezeugt das jhr b helſeye herauff kommen für Gott . Und was wollen witvon vns ſagen? Ich mein vnſer boßheit ſchreye gnug in denHimmel hinauff: kein wunder iſt es, daß dieſe Leuthe fo gott.loß geweſen/ dieweil fie von dem Gott Iſraels vnd feinemGnadenbund nichts gewußt hatten/ nach art der vbrigenRom. 1.3. Hehden auß einem verkehrten Sinn gethan habenwas ſich nicht gezimmer, Wen wolt aber nicht wundernemmen/ daß wir/ die wir Gott nicht allein auß dem Sfaß|alß einen Richter aller Suͤndern, ſondern auch auß demEvangelio alß einen Vatter vnnd Erloͤſer erkannt habenö bißhar in ſolchem mercklichen Schuldenlaſt ge-

eckt finds

Gewißlich/ wann in dieſem Volck groſſe gottſeligkeit geſteckt iſt fo ſteckt dieſelbige auch in vns/ die wir vn ſere Her-tzen