Band 
Erster Theil
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ARAS , ist auch ein fluß in dem grossem Armmien, wel-cher durch die schlacht, die Pompejus wider die Aldamer andemselben gewonnen, bekannt worden. Flutarem m Pompej.

ARASrANTIUS , oder wie Barthius will, ABASCANTUS,ist einnahm?, welchen wir an verschiedenen orten antreffen,als beym biario in der überschrifft über das erste Carnmdchc ten Buchs , und in etlichen alten inlcriptionen. Was es er-aentlich gewesen, ist schwer zu sagen. Es wird auch beym hexe.fuFniU Victore eines Hades in der erstenRögwn, nemlichmdemjenigen theile Roms, welches Capena gcheissen, gedacht, we -ches Abaicamianum genennet worden. Barthius Adverl.CXXXV1I, 2. in Statium sylv. V, i. Nardi», Rom. vet. III, ;.PancirolL Defcr, Urb. Rom.

ABASCANTOS, von a privativo und ßamaSniv , fasci-nare, invidere, ist so viel, als ohnemid, Nicht neidisch'; Gnnähme, welcher einem Koni, deren Valentinianus , em berüch-tigter ketzer viele erdacht, beygeleget worden. Tertullianuscontra Gnosticos c. io.

Abascia / ein fluß in Mingrelien , der sich in, den Phasinoder Fasso ergeußt; man halt darfar es seye deriemge fluß, dendie alten Geographi unter dem nahmen Glaucus anfuhren.

Baudmnd.

Masener / ein volck in Arabien, welche mit denewAdraml-ten angrentzen. Sie hatten zu ihrem Haupt einen gewipen Abra-het, welcher in dem gleichen jähr mit Mahomet zur weit geboh-ren worden, und hernach mit einer starcken armee, die er aufeinem elephanten reitend anführte, unternähme die stadt Mcchazu verbrennen. Allein , nach auflag des Alcoraas m dein ca-vitel vom Elephanten / ivard Abrahet und seine armee unter-wegs erschlagen, vermittelst eines Hagels von steinen, von denendie Araber glauben, daß sie aus der Holle herkommen , und daßauf einem jeden der nähme dessen geschrieben stehe, auf welchen erfallen solle. Stephan, de urbibus. Sam. Bochart Hteroz. part.pott. lib. I. cap. ro.

ABASSA, eine landschafft in Asia am Schwachen meer zwi-schen Georgien und Circaßren.

ABASSARUS, ist der nähme desjenigen, welchem Cyrus diebesorgung der wiederaufbauung des andern tempcls zu Jerusa-lem aufgetragen, und die heil. gefasse, bis zu desselben Vollendungzu bewahren gegeben. Joseph. A. J. Lib. XI. c. i.

Abajsiden/ oder Abbassiden/ waren die nachkommende de-rer Abbas , welche als ohm und vetter des Mahomets bekanntsind, und bemeisterten sich des Califats indem izr.jahr der Hegiraoder in dem 749. jähr nach Christi geburt. Mahomet ein söhnAli und uhrenckel des Abbas wäre der erste der seine ansprachdurch thätlichkeiten gelten gemachet, wider die Oimniaden die erals unrechtmäßige beschere der Califen-ftelle ausschrie; wieivoldieser titel denen Abaffwen, von denen Nachkömmlingen des Aliauch gegeben wurde. Es haben Califen aus diesem ge-schlecht regieret, von dem i z r. biß auf das 056. jähr der He-gira , hiemit 524. 2. monat und 2;. tage. Doch ist zu beo-bachten, daß die Adaffiden diese zeit hindurch nicht das gantzereich besessen haben. Schon in dem z<;8. jähre der Hegira wolleEgypten die Abbassiden nicht mehr für seine Herren erkennen.Ihr ansehen ward dißorts erst lang nach Säladino hergestel-let. Seit deme die Tartaren dieses geschlecht unterdrücket hat-ten, hat es nichts destowemger in Egypten ein gewisses ansehenin relrgions-sachen beybehalten; und da Selim der TürckischeKayser Egypten eroberte, fande er noch einen der Abbassidennahmens Monstanged billa , den er mit sich naher Constantino-pel führte.

Die Historie der letztern Abbaffidischen Califen in Egypten,ist durch Diarbecri beschrieben und seiner Chronick Al Khamistgenannt, einverleibet worden. Die geschichten der erstern aberbetreffend , so ist sie von vielen beschrieben. Abdalla ein söhnHuffain, des Babel Kadebs sohns hat auch davon gehandelt,und Sojuthi hat ein sonderbares buch Assas Fifadhl beni alAbbas genannt, darinnen er ihre fürtrefflichkeit erhebet, ge-schrieben.

. Der erste Abbaffidische Calif hiesse Abbulabbas Saffah, undwäre ein söhn Mohomets, eines sohns Ali, eines sohnsAbdalla , eines sohns Abbas, der des falschen Prophetenohm wäre. Er regierte 4. jähr, 9. monat.

Der zweyte, Abugiafar Almansor, seines vorfahren bruder,regierte 22. jähr.

Der dritte, Mahadi, ein söhn Almansor, regierte 10. jährund 1. monat.

Der vierte, Hadi, ein söhn Mahadi, regierte 1. jähr undmonat.

Der fünffte, Harun Raschid, ein söhn Mahadi, und bru-der des Hadi seines vorfahren, regierte 2;. jähr, 2. undeinen halben monat.

Der sechste, Hamin, ein söhn Harun Raschid, regierte 4.jähr, 9. monat.

Der siebende, AI-Mamon, ein söhn Harun und bruder Ha-min seines vorfahren, regierte 20. jähr, 8. monat.

Der achte, Motassem , ein söhn Harun, und der zweenvorhergehenden Califen bruder, regierte 8. jähr, 8. mo-nat , und 8. tag.

Der neunte, Vathec, ein söhn Motassem, regierte z.jahr,9. monat und 1;. tag.

a b a

Der zebende, Motavakkel, ein söhn Motassem und bruderdes Vathec seines vorfahren, regierte 14. jähr, 9. monat

Der"ei^te^'Montasser, ein söhn Motavakkel, regiertes.

Der zwölfte, Mostaim, ein söhn Motassem und bruder Va-thec und Motavakkel, regierte z. jähr, 9. monat und 10.

Der^rcvzehende, Motaz, ein söhn Motavakkel und bruderdes Montasser, regiertejähr, 6 , monat und 21. tag.

Der vierzehende, Mothadi, ein söhn Vathec, und groß-sohnMotassem, regierte n. monat und 2. tag.

Der fünffzehende, Motamed, ein söhn Motavakkel, regierte2;. jähr. „ ^ „

Der sechszchende, Mothadhed, dessen vatter Moffrc kem Ca-lif, doch aber ein söhn des Motavakkel wäre, regierte 9.jähr, 9. monat.

Der siebenzehende, Moctafi, ein söhn Mothadhed, regierte6 , jähr, 7. monat und 20. tag.

Der acbtzehende, Moctader, ein söhn Mothadhed und bru-der Moctafi , regierte 24. jähr und n. monat.

Der neunzehende, Cahcr ein söhn Mothadhed, rnrd ein bru-der Moctader und Moctafi seiner vorfahren, regierte i.jahr,

5, monat und 7. tag.

Der zwantzigste, Radhi, ein söhn Moctader, regierte s.jahr,

' xo. monat und 10. tag.

Der ein und zwantzigste, Moctafi, ein söhn Moctader undbruder seines vorfahren Radhi, regierte 6. jähr, n. monatund iz. tag.

Der zwey und zwantzigste, Mostacfi, ein söhn Moctafi, re-gierte i.jahr, 4. monat und 2. tag.

Der drey zmd zwantzigste, Mothi ein söhn Moctader und bru-der der Califen Radhi und Moctafi, regierte 29. jähr und

6 . monat.

Der vier und zwantzigste, Thai , ein söhn Mothi, regierte17. jähr, 10. monat und 10. tag.

Derfünffund zwantzigste, Cader, ein söhn Jshac, der keinCalif wäre, und groß-sohn dcs Moctader, regierte 4i.jahrund 4. monat.

Der sechs und zwantzigste, Cann oder Caicm, ein söhn Ca-der , regierte 44. jähr, und 6 . monat.

Der sieben und zwantzigste, Moctadi, ein söhn Mohammedoder Mahomet der kein Calif wäre, und ein groß-sohndes Ca>m, regierte 19. jähr und z. monat.

Der acht und zwantzigste, Mostcdaher, ein söhn Moctadi, re-gierte, 25. jähr, 6. monat und iz. tag. Die durch Erpc-nium ausgegebene Saracenische Historie, endet mit der re-gieruiig dieses Califs.

Der neun und zwantzigste, Mostcraschcd , ein söhn Mosteda-her, regierte 17. jähr und 2. rnonat.

Der dreysstgste, Rafched, ein söhn Mosterasched, regierte 2.jähr.

Der ein und dreyssigste, Mottaki, ein söhn Mostedaher, re-gierte 24. jähr und ix. monat.

Der zwey und dreyssigste, Mostanged, ein söhn Mottaki, re-gierte 11. iahr.

Der drey zmd dreyssigste, Mostadhi, ein söhn Mostanged, re-gierte z. jähr und 8. monat.

Der vier und dreyssigste, Nasser, ein söhn Mostadhi, regierte46. jähr und 11. monat.

Derfünffund drcyßigstc, Daher oder Dhaher, ein söhn Nas-ser, regierte 9. monat und i>.taa.

Der sechs und dreyssigste, Mostanstr, ein söhn Daher, re-gierte 18. jähr und u. monat.

Der sieben und dreyssigste und letzte, Mostazem, ein söhn Mo-stanser, regierte 11. jähr und 7. monat.

Drey oder vier jähre nach dem tod dieses Califs , ward Mostan-ser em Printz aus diesem geschlecht für einen Calif in Egyptenangenommen, und stifftete also eine zweyte Abbaffidische ctvua-ftiam. Allein diese Califen hatten kein land zu beherrschen, son-dern musten sich mit der würde und dem hohen Vorsitz so denenCalifen gebührte, vergnügen. d’Herbdot, BiblRth'. Oriental.

ABASSOX, ein Persianer, lebte gegen das ende des XVII.jührhunderts nach Christi geburt, und gab sich vor einen bruderdes damaligen Königs m Persien , folglich vor einen söhnSchachs Sefi II, der sich nachmals Solymann genennet, aus.Dieser solle ihn mit einer Armenischen Pri-rtzeffin gczeuget ha-ben, welche ihn aber aus besorgniß,, er möchte ein blutiges opferder wüth seines brnders werden niuffen, verborgen hatte Werer würcklich gewesen, kan man nicht sagen; so viel aber ist andem , daß er in Franckreich zuerst seine hohe geburt angezeiget.Es liessen sich auch viele durch jolche windmacherey blenden ,daß sich nicht nur viele vornehme leute an ihn hienaen, sondernihm auch mcht geringe geld-summm vorschössen /welche dochnicht etwa zu erstelgung des Persischen throns, welcher ihm sei-nem vorgeben nach unrechtmaffrger weise vorenthalten wurde,sondern zum sthwelgen und Wollust angewandt wurden. Dochfieng er endlich an, sich naher zum zweck zu legen, und warbedacht, sich zur Persischen Crone durch crlernmrg der PersischenWen und spräche zu zubereiten. Dieserwegen er denn sich nachJspahan verfugte, und einer geivissen Dame, mit der er sehr^is machte, daß er von oben gemcldtm ho-hen hercvmmen jey, und deßwegen an selbigen ort gekommen,

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