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erfochten hat, indeme er auf eine sehr scharfsinnige weise erfände fvie°e galeere» auf rädern vermittelst, einer grossen anzahl ^och-
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sen und menschen über den berg Tordoli in den besagten see zudringen, und eine wichtige escadre zu forimren. Rachdemeder friede zwischen denen Venetianern und dem Hertzog vonMayland erfolget wäre, haben die erster» ihne mit dem lehencum potestate gladii über Romano, einen ort IN dem Berga-maskischen, und über Covo und Antegnate ::: dem Cremoncsi-schen beschencket. Als Bartholomaus Coleon, mit dem krove-clitor Dandolo in streit gerathen, hat er sich an. 1443. mitico». reutern auf die feite Hertzogs Philipp: geschlagen, unddemselben »»gemeine Vortheile in Smigaglia, in der rebellwnzu Bologna , und in seiner expedition wider die Cremoneser ver-schaffet. Nach dem tod Hertzogs Philippi hat die RepublickZU ihrem beschützer und Lapitaneo Oenerale erwehlet Francis-eum Sforzia, den tochtermann des verstorbenen Hertzogs, undBartholomäo Coleoni ward das commando über die armeraufgetragen, da er dann das castell dd Bosco in dem gebiethvon Alexandri« , welches die Franzosen hart belagerten,, nichtnur entsetzte, sondern auch die Franzosen in der berühmtenfeld-schlacht von Frascata schlüge, und Renaldum Dresnai ih-ren Generaln gefangen bekam. An. 1447. -logen ihne die Vene-tianer wiedrum auf ihre feite mit einer jährlichen bestallungvon 100000. gülden : den anlas dazu nahmen sie von einigemUnwillen, welcher zwischen dem Sforzia und Bartholomao Co-jeoni waltete; es leistete dieser auch sehr grosse dienste wider je-nen. Bey erfolgtem friede zwischen dem Sforzia und denenVenetianern, machten diese ein bündnis miteinander, strafstdessen Bartholomaus Coleoni das commando über 400a. mannVenetianische txouppcn und über die gantze armee des Sforziabehielte. Er brachte mit dieser unter sich habÄiven macht diestadt Bologna in kurtzer zeit wieder unter den gehorsam desSforzia, gienge in Loinelma und in das Novaresische, machteallda verwunderungs-würdige progressen, und leistete dem Sfor,zia höchst-wichtige dienste. An. 1448. schlüge er die vereinigteFranzösische und Savoyische armeen, und machte die vornehm-sten Officiers, sonderlich aber Johannen: Campest den Generalen chef, zu kriegs-gefangencn. Rachdeme auch dieser kriegglücklich zu ende gebracht wäre, hielte sich die Republick Ve-nedig von dem Sforzia für beleidigt, weilen er die Punctendes bündnisies nicht gehalten hätte, und rufte BartholonräumColeoni zurück. Hierauf träte die stadt Mayland mrd die Ve-netianer in ein bündnis, und gaben abermalen BartholomäoColeoni das commando über ihre armee. Er gienge mit der-selben in das Mayländische, und brachte wiedrum unter dengehorsam der stadt Mayland alle diejenige vestungen und schlös-ser, deren sich Sforzia bemächtiget hatte; ja er befreyete May-land selbst von der grausamen belagerung, durch welche Slör-zia dieselbe stadt ängstigte, seit deme er in feindschafft mit der-selben verfallen wäre. Da Bartholomäus Coleoni sich «der-mal mit denen Venetianern entzweyet hatte, weilen sie ihmseine capitulation nicht hielten, zöge ihne Franciscus Sforzia,der nunmehro Hertzog von Mayland wäre, an sich, und ver-traute ihme das commando über seine armee wider Wilhel-mum, Marquis von Montferrat. Bartholomäus vertriebe ihnbald aus dein Alexandrinischen und Tortonesischen gebiethe,wie auch aus deme von Pavia , indem er ihn in verschiede-nen schlachten überwände, so daß er bis in das Montferrati-sche fortrückte, und sich der vestung Rocca di St. Martin»bemeisterte. Er hat gleichfalls in dem Brescianischen, Berga-maskischen und Crcmonesischen gebiethe den krieg wider die Ve-netianer geführet, und ihnen etliche schlappen versetzet. Zuder zeit nun, da Sforzia trachtete mit Bartholomäo Coleonieine neue capitulation für etwelche fernere jähre zu errichten,indeme die erstere an. 1434. zu ende wäre, betrachteten die Ve-netianer aufihrer feite, daß ihre fachen immer schlimmer gien-gen , und wüsten den Coleoni vermittelst seiner gemahlin widerden willen des Sforzia wiedrum auf ihre feite und in ihre dien-ste zu bringen. Sforzia sahe sich gezwungen , so bald diesermann ihme fehlete, den frieden mit denen Venetianern zu ma-chen, welches noch in eben dem jähr 1454. geschahe. DerHertzog von Venedig samt dem gantzen Rath zogen unter demznruffen des volcks mit großem prachl in die kirche St. Marci,das Te Deum ward abgesungen, und allda dem BartholomäoColeoni der stab eines Generalißimi fast mit einem unumschranck-ten qewalt übergeben; wie dann weder vorher» noch seit demtod Barlholomäi ein solcher gewalt niemand jemals ist anver-trauet worden. Es ward auch der nähme Bartholomäi Co-leoni in das güldne buch der Venetianischen freyheit eingeschrie-ben. Kurtz vorher ehe dieses geschehen ist , hatte Barthvloinäusmit einwilligung des Papsts und der Venetianern die mächtigearmee der Ligue in Romagna auf das Haupt geschlagen. DieHäupter dieser Ligue waren Ferdinandus, König von Neapolisund Nachfolger Alphonsi, die Republick Florentz, GaleazzoMaria, versöhn und Nachfolger Francisci Sforzia, Hertzog vonMayland. Indeme nun Bartholomäus Coleoni beynahem einund zwanzig jähre lang den Generals-stab über die Venetia-nische kriegs-macht glücklich geführet hatte, ist er dermaffender schrecken der feinden der Republick worden, daß bey seinenlebzeiten kein Potentat sich an dieselbige reiben dorfte. AlleKönige und Fürsten demüheten sich Bartholomaum Coleonizn ihrem Generalen zu haben, schickten ihme in dieser abstehtherrliche geschencke, und versprachen ihm gantze Herrschafften
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zur belohnung; dann einmalen schiene es, daß der sie« all«,,',nothwendig auf seiner feite seyn muffe. Bianca Maria, ätzogin von Mayland und Wittib des verstorbenen Hertzogs Rancisci, verlangte in zu ihrem beschützer und Gubernator» d eStaats. Papst Pius II. böte ihme die stelle eines CmfiHder kirche an, mit versprechen, daß wann er die Malatesti würd,aus Romagna verjagen, ihr Fürstenthnm ihme eigenthümlichzugehoren follte. Die Republick Siena hatte ihnedrunaenliwdurch briefe zu ihrem General begehrt, um sie wider ZacodnmPiccinino, der ihro grossen drang anthäte, zu beschützen &idovicus XI. König in Franckreich, begehrte ihne auch ben sichzu haben, und verspräche ihme bis 200000. thaler wMictabestallung, ben titul eines General-Lieutenants , und eine sei-nen Verdiensten angemessene Herrschafft in seinem Königreich.wann er ihme nebst seiner person ein regimcnt von 1000 teil-ten: zufuhren wurde. Mit einen: Wort, es stiege das ansehe,!dieses mannes so hoch, daß er zum Generalißimo der H Lianewider die Türcken mit einer jährlichen bestallung von 108000gold-gulden ernennet ward. Es sollte ihme aber diese summu: drey terminen, nemlich in denen Monaten april, auquiiund dccemb. entrichtet werden, und hieran zahlte die Aposw-lische Cammer 19000.Ferdinandus, Königin ©teilten, 19000die Republick Venedig 19000. der Hertzog von Moden« :ooo'und andre nach proportio,:. Es wäre auch würcklich die bullehierüber von Paulo II. publiciret worden den 2. febr. an. uc«da aber der tob dieses Papsts dazwischen gekommen, ist auchdiese Ligue wieder aufgebebt worden. Carolus Audax, Her-tzog von Burgund, in der meynunq daß die nunmehr in voll-ommencm friede stehende Republick Venedig ihren willen dazuleben würde, errichtete eine capitulation mit Bartholomäo Co-eoni, in welcher er ihm, nebst einer jährlichen bestallung von150000. ducaten, so viele andre Vorrechten und ehren verhieße,daß kaum jemalen ein General in der gantzen weit dergleichenmag genossen haben. Er stunde ihme mit ausgedruckten Wor-ten zu, daß er Bartholomäus Coleoni unumschränckter Gene-ralißimns seiner armeen seyn follte, daß kein General, keinGericht noch Rath ihm nichts einzureden haben würde, baßnur er der Hertzog über ihn seyn wollte, und er nach seinemWohlgefallen alles einzurichten hätte. Diese capitulation wärezu Brügen den 17. jenner an. 1473. unterschrieben. Allein dieklugheit des Raths von Venedig wollte nicht zugeben, daß die-ser grosse Held in andern ländern kriegs-dienste leisten sollte.Georgius Cornaro, einer der vornehmsten von Venedig , wardau Bmtholomäum Coleoni , und Bernhardns Bembus alsAmbahador an Hertzog Carolum geschickt, und vermittelst derbemuhung dieser beyden erhielte die Republick, daßdiecapitn-lation zernichtet würde. Worauf dann Coleoni nebst einer Ver-mehrung von 12000. gülden jährlicher bestallung sich ncmrdin-gen und für immer zu dem dienst der Republick Venedig verbände. Alle diejenige Fürsten und Könige, welche etwaneinelust-reise durch Italien machten, besuchten den grossen Coleoniauf seinem in dem Bergamaskischen gebieth gelegenen schloßMalpaga, da er sich aufzuhalten pflegte. Christiernus, Königin Dänemarck, wollte in seiner zurückkunft von Rom, Italien nicht ehender verlassen, er hätte dann Coleoni, die zierde Ita-liens, zuvor besprochen. Renatus von Anjou , König von Je-rusalem und ©teilten , hat in einem zu Angers den 14. mayan. 1474. datirten diplomate unsern Bartholomänm Coleoniund seine rechtmäßigen Nachkömmlinge für seine vettern undmit dem Haus Anjou verwandte nicht nur erkannt, sonder»ihne auch berechtiget, das wgpen von Anjou mit dem seinigenzu vereinigen, mit dem einigen vorbehält, daß gedachtes wa-pen von Anjou den obern theil des schildes innhaben sollte.Eben also hat auch odengemeldter Carolus Audax, Hertzog vonBurgund, Bartholomäo Coleoni mit einem den z. jenner an.1473. zu Brügen datirten offenen brief die freyheit ertheilet,das wapen von Burgund zu führen, und anbey ihme dasrecht gegeben, aller derjenigen ehren und Vorrechten, deren dieaus dem Hcrtzoglich-Burgundischen Hause abstammende zu ge-niessen pflegen, vollkommentlich zu geniesscn. So hat auch derRath von Venedig ihme den 20. may an. 146;. zehen schoneund einträgliche lehen cum dominio meri & mixti Imperii scura potestate gladii geschencket, welche seine anverwnndie
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noch heutiges tags geiiiessen ; solche sind: Romano, Marti«nengo, Cologno, Urgnano, Malpaga, Calcinate, PP;Mornico, Palosco und Solza . Kayser Fridericns III. Wieeine so grosse Hochachtung für das ansehen Bartholomm Coleon /daß er, als er an. 14Ü7. naher Rom gienge, zu sein und der icml -gen stchcrheit einen paß von ihme zu haben verlangte. Odwoicnnun dieser grosse General solches als unanständig mit aller ge-ziemenden Höflichkeit von sich abzulehnen getrachtet hatte, 1»muste er es dennoch thun, und ist solcher paß von ihme m demlager zu Villa Franca in dem gebieth von Forly den r. oclov;an. 1467. untersthrieben worden. Es hat auch unser Coleomgrosse proben seiner recht Fürstlichen freygcbigkeit abgelegt, m«dem er zu Basella, einem sieben Italiänische meilen von -öu-gamo entlegenen ort, ein Prediger-kloster; zu MartinengoNonnen-klostcr; ausserk Martinengo ein Observantiner-klditer >zu Bergamo nächst der kirche St. Maria Maggiore eme mdem kostbarsten marmor , init gemählden von den grollen mu-sten: gezierte und mit Priestern versehene capelle , m wensein gradmahl, so eines von denen kostbarsten in gantzu Almnwanzutreffen ist; zu Romano die St. Peters-kirche
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