i. Waswir habe,»sollen jurscligkeit rDen Blaubim vnd einqutBcwis-sen.
r.l'iln.i.ib.
wortderGcdult. Summa/daß er behalten habe denGlauben/vnd ein gut Gewissen/beydes im wolstand vndvbclstand.
Hierbey werden auch wir vnsersAmpts erinneret/dessen wrrvns zu befleissen haben im Leben vnd Sterben/welches bestehet iml)abcn vnd Behalten«
i. Dann/erstlich/müffcnwrrvnsbcfieissen das jenige zu haben/ welches wir zu vnserer scligkeit haben sol-len. Vnd dises ist/mit zweyen Worten zu melden/derGlaub vnd ein gutes Gewissen/so auch der Engelzu Philadelphia gehabt. Dann eben disc stücke bcfthketPaulus seinem Timotheo: Dises geböte befehle ickdir/vnd will/daß du darinnen eine gute ritter-schasse übest / vnd habest den Glauben vnd eingut Gewissen.
Nun ist bckaüt/was der Glaub außwcise. Er bestehet in wahrer erkanmuß Gottes vnd Christi / wieauch lebendigem verkrawcn des hcryens auff Gotk vndseine verhcissungcn. Ein gutes Gewissen aber bestehetdarinn/wann der Mensch/wederseines Glaubens/nochseines Lebens sich zu beschämen hat/sonder in gemeinemvnd sonderbarem berüss für Gott einen auffrichtigcn/vii fürden Menschen einen vnstrafflrchcn wandet führet.
Wer nun dise beyde stücke hak / der hat das vbrigcalles/was jhme zur scligkeit vonnötcn. Dann wer denGlauben hat/der hat die Gerechtigkeit/dic für Gott gibtek. Dann der Glaub wird jhme zur Gerechtigkeitzugerechnet. Wer den Glauben hak/der hat auch dieHeiligung. Dann durch den Glauben werden vn-sere tdertzengereinrgec. Wer den Glauben hat/ derhak die Kindschaffk. Dann denen/die Jesum auss--nemmen/sprichk Johannes/ gibt er macht/Gottes
Ran-