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Da Leich predigt. u
Die vorgedachten gleichnuſſen Jobs bringen diſes al|les mit ſich/ ſonderlich von dem Laͤuffer/ vnd dem Meer⸗|ſchiff. Dann was ift muͤhſeligers/ dann in dem ſchran-cken nach dem Ziel lauffen? Was if gefaͤhrlichers/ dann| in den Schiffen auff dem tauben/ongcftümen Meer,
ren? Alſo if nichts muͤhſeligers vnd gefahrlichers/ dann
das gegenwertige/ zeitliche Leben. sn de|
Es Bat da ein jeder tag feine eygene(org vnd| Mash.|.plage. Ein jeder tage Bat feine gefahre/ wie auff dem.Meer. Das Schiff fahrer nicht allezeit mit ſtillem minede ſanfft daher. Es gibt offt harte Tempeſten vñ Sturm-wind/ daß das Schiff in noht formt, Es wird etwan voneinem ort an den anderen geworffen. Man müf es offtentladen/ vnd die Waaren ins Waſſer werffen. Es kan|leichtlich auff einen ſand bühel/ oder an einen felfen ſtoſ-ſen/ vnd gar zerſcheitteren. Eben alſo iſt es beſchaffenmit diſem Leben. Es fahret nicht nur ſchnell dahin/ ſon-dern mit groſſer gefahr/ vnd vngeſtuͤmigkeit: da ein vn⸗|glück vnd trübfal/afeich ben waͤllen des Meers/ die an-
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dere jaget vnd betrittet/ om Gut zum Leſo/ vom Leih zurEhre/ von der Ehre zur Seel. QEDa fallet der Menſch in ſchwaͤre kranckheiten vndwehtagen: ba konſt er vmb Haab vnd Güt; vmb Ehrvnd Anſehen. Offt wird er von Hauß vnd Hof in das
Ellend verjagt. Offt fallt er in groſſe traurigkeit vndſchwaͤrmůt. Er kom̃t auch offt elendig vmb das Leben.Alſo daß es ſcheint/ wann man auff den euſſerlichen zu-ſtand ſihet/ aff wann bald kein ellendere Creatur in derWelt were/ als der Menſch. Vnd daher ſagt der Apo-ft: Wann wir allein in diſem Leben auff Chri⸗ Cors.ftam hoffen/ ſo find wir die ellendeſten vnder allen!Menſchen.||:|