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Christliche Leich-predigt Von der Flüchtigkeit und Trübseligkeit gegenwertigen Lebens, sampt unserem Ampt und Trost darinnen : gehalten zu Basel in dem Münster, den 20. Novemb. Anno 1634, bey ... Bestattung der ... Margaretha Liechtenhanin, des ... Lux Liechtenhan ... gewesenen ehelichen Tochter / durch Theoder Zwinger, D.
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dahin/ dann cin Laͤuffer. Es ift noch vmb cine kurtze zeit

waͤhret das weinen/ aber des morgens gehet diefreude an. Die trüb ſal diſer zeit ift leicht/ vnd waͤh⸗. Cor.ret nur einen augenblick/ vnd wircket an vns eineewige/ vnd vber alle maß wichtige herꝛlichkeit.

11. Fuͤrnemlich aber kan vnd ſoll ono obbemeldte bes IL 6 ntrachtung troſtlich ſeyn in dem Tode/ wann wir beden-ſcken/ theils/ was wir in demſelbigen laſſen; theils/was wir nach dem ſelbigen finden.

: 1. Was laſſen wir in dem Tode: Nichts an⸗. Bas wieders/ dann einen můhſeligen auff; einen flüchtigen aga.Schatten; vnd eine gefährliche Schifffahrt.

Gleich wie nun ein Laͤuffer/ wann er ſeinen lauff vaſt[Einen üer.vollendet hat/ nicht trauret/ ſondern mit freuden dem Ziel| 9 barzueylet/ damit er des lauffs abkomme: vnd/ wie ein Pilgeroder Wandersman/ wann er ſeine wanderſchafft zu endegebracht/ vnd ſeines Vatterlands anſichtig wird/ ſichdarüber hertzlich frewet: alſo/ wann es an dem iſt/ daßwir vnſeren lauff vnd wanderſchafft beſchlieſſen ſollen/vnd in das himmeliſche Vatterland eynziehen, da wirrůhen werden von aller arbeit; da kein laͤid/ des Apocrenſchrey/ ſchmertzen noch Tod mehr ſeyn wird; da| rr.alles vergangene wird fůrůber ſeyn; da alle thraͤ-nen werden abgewiſchet werden von vnſeren augen: alßdann ſollen wir alle traurigkeit ſincken laſſen/vnd mit freuden ſingen vnd ſagen:

Stew dich mein Geiſt/

Spring auff mein Hertz:

Wirff alles zeitlich hinderwerts⸗/Vnd eyl zum Vatterlande.

eich predigt. 19 s

zu thün/ fo wird es alles auß ſeyn. Den abend lang real zo.|

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Gleich wie auch ſich niemand vmb einen Schatten(,,

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