Chriſtliche
derm aſſen ſchon empfinden die ſuͤſſigkeit der goͤrtlichen gnad/erwaͤchßt in jhren Hertzen ein ſehnliche begierd/ einer gantzli-n,, ,, m, G tt dem Her
Tſab /s. n ren droben in dem Himmel: allwo iſt Fre wd der Fülle/ vnd
lieblich weſen zu feiner rechten wiglich: Seufftzen mitDavid/ Wann werde ich dahin kommen/ daß ich Got;tes Angeſicht ſchauwe⸗ A;Will man jetz reden von allerley trůͤbſeligem Vbelſtand desMenſchen /ſcheint es zwar ein rechtes Paradoxum, vnd vngereumbte red zu ſeyn/ alß ſolte ſolcher den Frommen zu gů-
tem gerdichen können, da ſich vilmehr allerhand anzeigungendes ernſten Zorns© Ottes erfinden: ja eben das an chen hat/
als daß ſolche Wider wertigkelten anders nichts ſeyen/ dannBVorbotten vnd zuber ditungen/ zu jhtem zeitlichen vnnd ewi-gen vndergang... ö
Vnd aber/ gleicher weiſe/ wie auß den allerſchaͤdlichſtenGifften die heilfamſten Antidota vnnd Artzneyen wider dasEifft zuberaͤitet werden: vnd auß den abſcheu wlichen ſtincken-
den Hoölenen der Erden/ vnd vnreinſten Erdſchollen man das
ſchone Gold/ vnd andere gleiſſende Edelgeſtein pflegt herauß
zu klauben; alſo weißt auch Gz Dtt der Herz auß den tr ub ſa-
tn frommer Leuthen/ ſo groß vnd ſchmer tzlich die auch jmmerſeyn konnen/ allzeit etwas gutes zu erwecken/ daß ſie zu jhrembeſten außſchlagen muͤſſen..Vnd gewißlich/ es iſt die Liebe vnnd Trew G Ottes gegenden ſeinigen fo groß vnd überſchwencklich/ der wurde ihnenauch nicht das geringſte Laͤrdlin wider fahren laſſen/ wann Er
nicht züpsr erſaͤhen vnd angeordnet hette/ daß es jhnen wol be-
kommen ſolte.
Diß wirdt ſich erfinden/ wañ wir alle gattungen des Creu-ßes ond der Ver ſuüchungen werden durchfahren vnd endlichden Tod ſelbſten bedencken: da wirdt ſich offenbaren/ welcher
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maſſen
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