Er wird sie reinigen, dann kreisförmig an Lianen geordnet als stolzeTrophäe seines großen Opferfestes, wie einen Leuchter, in seinemGamal aulhängen.
Paulo ist ein großer Wettermacher. Als wir zur Abreise rüsteten,versprach er uns, das etwas unruhig werdende Meer zu glätten undden Gegenwind zu beschwören. Es traten auch alle Verheißungen ein,wir hatten ein spiegelglattes Meer und solche Windstille, daß wirzwischen der Sonnenglut und dem weißen Meere beinahe zerschmolzenund, statt segeln zu können, den ganzen Weg rudern mußten.
Als wir vor dem Dorfe vorbeifuhren, erschien Paulo an derBöschung, winkte und rief uns, zurückzukehren, eine Höflichkeits-formel, die uns freute und die gewiß niemand geschadet hat, auchwenn man sie als Heuchelei ansehen will. Einige Stunden später legtenwir beim Nachbar an; wir wollten ihn eigentlich nicht in seinen Träumenstören, doch hatte er uns gehört und kam an den Strand. Er boteinen bemerkenswerten Anblick.
Eine starke Ankerkette hatte er mehrfach um die Hände gewickeltund hielt sie krampfhaft fest. Das eine Ende klirrte auf der Erde,am anderen führte er — nicht einen Elefanten — sondern den armenHund. Wilden Auges und breitspurig wankte er uns entgegen, wie einMatrose bei hoher See.
Er schien gekränkt, daß wir schon zurückkehrten, und bat uns,ihm in der Küche Feuer zu machen, da alle seine Diener weggelaufenseien. Auch sein Hund sei sehr unartig und hätte bestraft werdenmüssen. Es dauerte nicht lange, bis er und Herr F. gegenseitig fanden,der andere sei auch unartig, weshalb ich, um eine Prügelei zu ver-hüten, zum Aufbruch trieb und den Herrn Nachbar seinem Schicksalüberließ. Mit der großen Kette und dem kleinen Hunde ging er grollendins Haus, etwa wie Marleys Geist. Mich dauerte nur der Hund.
Das Meer wurde jetzt plötzlich sehr unangenehm. Um das kleineBoot zu entlasten, wateten wir ans Ufer und kehrten zu Fuß nachHause zurück.