Buch 
Bergwerck Buch : darinnen nicht allein alle Empter, Instrument, Gezeug, und alles, so zu disem Handel gehörig, mit Figuren vorgebildet, und klärlich beschrieben: Sondern auch, wie ein rechtverständiger Bergmann seyn soll ... : Jtem, wie das Gold vom Silber, und das Silber vom Gold: Jtem das Kupffer vom Gold, und das Bley vom Gold und Silber zu scheiden sey ... / durch den hochgelehrten und weitberühmbten Herrn Georgium Agricolam ... in Latein beschrieben, und in zwölff Bucher abgetheilt: Nachmals aber durch ... Philippum Bechium ... verteutscht und an Tag geben ...
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|... Dasfiebendt Buch,|. Cdlangfamer Fewr heiß auff dases nicht zerfpringe. Wann diemifchung flüffigift/fo blaß das mit dem Blaßbalg beffer an /darnach fo nifi die fcherben ab der glutvndlaf ce am£ufft wiberumb Falt werden /geuß aber fein Waffer darüber auff das nichtdas ftüctin Prey von groffer Felte bewegt, mit den Schlacken vermengt werde. vndalfodieprob falfch werde: Nach dem aber die fcherben miberumbfalt ift worden/ fowirftu an feim boden ein rückt plc» kigen finden. Aber nifi des Erpes zwovngen/Silberglet ein halbe vn, des Bencdifchen Ölaß sep quintfin/ Salpeter ein halbevn&. AWannaberdas Cre fchwerlichen gefehmelgt wird,[o tbu herzu enfen Feilich-weichs dieweiles febr hiniget/ fo fcheibet es das vnfauber leichtlichen vom Dico vnndanderen Metallen. Ya auch Dep Erg bere: tet wie fich aebürt/ wird in die fcherbengeivorffen, vnd allcın fand vom Fluß zu gethon, ober eyfen Feilich, vnb wird alfo dieProbaußgericht, Das Zin Erg aber magftu auff die weiß piobieren, Dißrofterftz

Malen darnach pauche es, afe bann jo wälch cs/ das gefreze róft widerumb, pauche

nd wáfch es befKn anderthalb C entner/vermifcbemit einem Centner Boires/außder mifchung, mit QBaffer gefeuchtet/ fozmicre ein(tücklein,/ darnach fo durchbowein groffe and ronde Folcn, das loch aber fol einer fpannen tieff fein, oben Dreyer fingerbreit/onden eng-diß fo es auff die Folen gefegt wird, fol vnben/bae ander oben ffeden/fof aber in ein fcherben gefest merden, vnnd alfentbafben darumb afüenbe Folen gelegtwerden. Wannaber nun diedurchboxte folen das der an fid) genommen bat/fowird cin ftücklin in fein ober loch gelegt, vnd mit ciner breitten glücnden Fofen bederke/vnb fo vmb daffelbig viel fofi darzu gelegt, wird ein fFarck er mit bem Blaßbalggemachet, bif das alles Zinauß dem vnderen loch der£olen/ in den Ziegel herab ge:Foffen ift. Dder nik ein groffe Folen /ond höle die au/verftreiche mit Leim das nichtdas Era fo es glüct/berauf fprüpe. COber bas/in feim mitleften tbeil mach cin FeinsVóchtin/vnno fülldas groß[och mit einen Folin, vber welche wirft das Erg, aber insElcine fóchlin tbu das Fewr/vnnd die Sieffedes handblaßbalgs daß dur mogeft dasS avr anblafen, aber bic£olen fes in die grüben mit feim verferichen in welcher fchmelsgung, fo du fie vollbracht haft, wirftu ein ftücklin Zin finden. Aber den Wißmutprobieren wir alfo: Cin ftücflin werffen wir in ein fcherben/onb fegen fie vnder dentSMNuffell des atücnben. Probierofens/ fo bald ficerbitiact/ tropffet Dien herab, wel:ches in ein(täcklin zufanımen fleußt. Aber Quecekfilber Erg muß man alfo probieren;MMiceinem theil feiner bruchftückiin vermifch bre) theil des pulver deren Folen,/unndtin bandvol Cfr/ wirff die mifchung in Ziegel oder Zöpff, ober Krüg verfireichsmitleim zu, fo du den deckel darauff gelegt Haft, fc&c es auff die glüenden Folen/ nachdem aber jbm ein verbrante farb ange feffen ift, fo zeuch es widerumb auff dem Ziegel,dann fodures fenger ficden wurdeft, fo wurde die gnifcbung fampt dem OYuackfilberwerrauchern| welches im boden des Ziegels/ oder anderen gefchire fo ce erfaftet/ gesfinden wird. Dder wirff fein Erg das da tft serftoffen in ein Erden gefchirz wie einKrüpfen gefonnicrt/vno fe es in den Probierofen und decke es mit den deckel der einfangen Enopff bat zu, der Sicfle fct ein VBorleg Gaf vnder/welches das uádfifberan fich faffe/ das von oben darein tropfft/ das wafler aber in das Worlegalaf gofferifot Faft fein daß alfo das Queckfilber vom Fewr erbitiact/ gleich erfafte/onb sufamzmen lauffe/dann das QYZueckfilber aufi frafft des Ferwrs ficiact vberfich/onb durch dieSieffedes deckels fleuffets herab indas Worlegglaß. Wir probieren auch faft gleichdas ZuecFfilber Grg/ wie wirs fchmelsen, welche weiß wir hernachmals wollen anizeigen vnd erflären. Zum letften probieren wir Eyfen Erg im Schmidofen daffelbigwird auch geröft/ gepaucht/ gewälchen /onnd getröckhnet: Der Magnet wird in diegefreße gelegt der das eyfenFeilich an fich ziehe /dife mit den federn abgeftrichen wirdmit dem Ziegel auffadaffct/ vnb wird der Magnet fo fang in die gefrege gelegt/uvnd.die feilich abgeftrichen, bifi nichts mehr darvon i(t/ das der Magnet möge an fic ne