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Die Ehre einer solchen Stiftung würde einer LandeS-mutter unter den Wohlthäterinnen des menschlichen Ge-schlechtes eine der ersten Stellen gewähren. Und nichtminder würde sich um die Menschheit diejenige Fürstinnverdient machen , welche nach dem Muster des dessaui.schen Philanthropinums eine Pflanzschule von Lehrerin-nen und von Hvfmeisterinnen stiften würde. Wer solltenicht zittern, wenn er bedenket, in was für Händen dieErziehung der weiblichen Jugend von den höherpStanden sich befindet; und wie wenig die Erzieherin-nen der Frauenzimmer von höherm Range im Standesind ihre Zöglinge zu den Pflichten der Ehegattinnen,der Mütter, der Hauswirthinnen, der Freundinnen,der Menschenfreundinnen anzuführen. Wenn daSmenschliche Geschlecht wahrhaftig glücklich werden soll:so muß auch die bessere und die schönere Helfte dessel-ben ganz anders erzogen werden als es bisher gesche-hen i,r. Sie wissen villeicht schon, mein theuersterFreund, daß ein erleuchteter Bürger von Zürich HerrPros. Usteri, eine solche Anstalt entworfen hat und daßdieselbe durch die vereinigten Kräfte vieler seiner recht-
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schaffenen