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denen auch ihre Kinder zugelassen werden, gewöhntfind nur mit Ehrfurcht von Gott, von der Tugend,von der Freyheit, yon der Religion und von allem dem-stnigen zu reden, was die Kinder zu lieben und zu ver-ehren angewöhnet werden sollen: so können sie die ihri-gen in ihren Häusern behalten und sie nur für die Lehr-stunden und für die Stunden der gemeinsamen Uebungenrmd Belustigungen in die Pffanzschulen schicken. Wennaber ihre Beschäftigungen, ihr Stand oder ihre Eitel-keit sie zu einer zerstreuten Lebensart verbinden; wennes ihnen dadurch unmöglich wird die gehörige Auf-sicht auf ihre Kinder zu haben ; wenn sie nicht recht-schaffene und mohlgeartete Hausgenossen und Bedientenhaben; wenn sie verbunden sind in ihren Häusern undan ihren Tafeln oft solche Leute aufzunehmen durch ->derer Beyspiele und Gespräche ihre Kinder schädlicheEindrücke erhalten könnten: so ist es besser sie entfer-nen sie von sich und sie vereinigen dieselben in einembesondern Haust, unter der gemeinschaftlichen Aufsichtihrer Lehrer- Am besten würde eS seyn, wenn es dieUmstände crlauheten, solche kleinen Philanthropinen aufdem Lande anzulegen. Wenigstens müßten die Kindersehr selten in diejenigen väterlichen Häuser kommen,
wo