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Isaak Iselins Rathsschreibers der Republic Basel Schreiben an Herrn Ulysses von Salis von Marschlins königlich französ. Envoyee bey der Republic der Grauen Bünde über die Philanthropinen in Dessau und in Graubündten : Nebst der Antwort des Herrn von Salis. : Und einem Entwurfe der Ephemoriden der Menschheit
Entstehung
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daß eine Art von Wohlthätigkeit ersonnen werden könne,durch welche mehr Gutes gestiftet werden kann.

Was ich zu Ihrer andern Hilfsquelle zu denLotterien sagen soll, weiß ich nicht- Ich bin erstauntals ich diese Stelle, in einer Verkommnis von zweender größten Freunde des menschlichen Geschlechtes las.Wenn solche Männer sich zu Lotterien ernidrigen; wennsolche Männer sich verbinden die Landplagen zu ver-mehren; was sollen wir von andern erwarten. Nein«mein Freund! Dieser Gedanke ist Ihrer nicht würdig;und es würde eine Schande für Deutschland und fürdie Schweiz seyn, wenn Philanthropinen da nicht an-ders entstehen könnten als mit Hilfe von Lotterien. Sosehr wollen wir noch nicht an der Weisheit und an.per Freygebigkeit der Grossen und der Reichen Germa-niens und Helveticas verzweifeln. Sollten nicht unterden grossen Fürsten des deutschen Reiches mehrere sichfinden, welche mit Aufopferung einer Opera oder eini-ger andern kostbaren und verderblichen Lustbarkeitendiese Schande von ihrem Vaterlande und von ihremJahrhundert abzuwenden sich es zur Wicht machetcn;welche durch grosse Beyspiel eines LEOPOLD FRJ-

DRICH FRANZEN angefeuert sich mit A)M vcr,

einigten