daß eine Art von Wohlthätigkeit ersonnen werden könne,durch welche mehr Gutes gestiftet werden kann.
Was ich zu Ihrer andern Hilfsquelle zu denLotterien sagen soll, weiß ich nicht- Ich bin erstauntals ich diese Stelle, in einer Verkommnis von zweender größten Freunde des menschlichen Geschlechtes las.Wenn solche Männer sich zu Lotterien ernidrigen; wennsolche Männer sich verbinden die Landplagen zu ver-mehren; was sollen wir von andern erwarten. Nein«mein Freund! Dieser Gedanke ist Ihrer nicht würdig;und es würde eine Schande für Deutschland und fürdie Schweiz seyn, wenn Philanthropinen da nicht an-ders entstehen könnten als mit Hilfe von Lotterien. Sosehr wollen wir noch nicht an der Weisheit und an.per Freygebigkeit der Grossen und der Reichen Germa-niens und Helveticas verzweifeln. Sollten nicht unterden grossen Fürsten des deutschen Reiches mehrere sichfinden, welche mit Aufopferung einer Opera oder eini-ger andern kostbaren und verderblichen Lustbarkeitendiese Schande von ihrem Vaterlande und von ihremJahrhundert abzuwenden sich es zur Wicht machetcn;welche durch grosse Beyspiel eines LEOPOLD FRJ-
DRICH FRANZEN angefeuert sich mit A)M vcr,
einigten