daß es, bey der Erziehung in einer kleinen oder gros-sen Stadt nicht in unserer Gewalt steht, der Jugendgewisse Arten von Lastern nicht ehcnder als wenn sieschon dagegen gerüstet ist, und nicht änderst, als vonder Seite, wo die ihnen eigene unverhüllte Häßlichkeitsie mehr schreckt, als reitzt, bekannt werden zu lassen;Daß es bey aller Vorsichtigkeit unmöglich ist, unsereSöhne von allem Umgang mit andern weniger sorg-fältig erzogenen jungen Leuten deren Jrrthümmer,Unarten und Fehler , sie ihnen leicht ablernen, zu ent-fernen; Nein, ohne dieser schon so oft angeführten undgepredigten Hauptgründe zu gedenken, müssen ja allediejenigen, welche die innere Beschaffenheit guter allge-meiner Erziehungsanstalten gründlich aus Erfahrungkennen, und wissen, was man für Vortheile aus demGeist der Nacheyfcrung, aus den Beyspielen der Be-lohnungen und Straffen, aus dem vorläufigen Bildedes bürgerlichen Lebens, aus der frühen Uebung dergeselligen Tugenden, aus der Versetzung in einen ge-wissen Naturstand, das ist, in einen Stand der Gleich-heit, der Rechte, und der Ansprüche auf die Schätzungeigener Verdienste und selbst erworbener Vorzüge, wodie dem Jüngling besonders verderblichen Vorurtheile
des