Lehrers über die Eltern, so werden sie die letzteren ver-achten lernen; fällt ihnen der mindeste Widerspruch indie Augen, so werden sie sich angewöhnen, weder demeinen noch dem anderen mehr zu trauen. Gewiß dieErziehungsgeschichte wird so seltsam klingen als einQuodlibet, das verschiedene Zeile um Zeile hinschrei-ben ; Sie wird wenn es hoch kömmt nicht besser ge-rathen , als ein Gemälde, an dem zwey Mahler Pin-selzug um Pinselzug arbeiten. O man glaube es dochdenjenigen, welchen eine lange, und o müßte ich nichthinzusetzen, eine betrübte Erfahrung, die Augen geöff-net hat. So bald das Kind für lange oder kurzeZeit, nach Hause kömmt, wird es aus seiner Gesell-schaft, aus dem richtigen Verhältnis, aus dem ein-fältigen Naturstand, in welchen man es in der Schule,nicht ohne die grösten Absichten, versetzt, herausge-rissen. Die alten Vorurtheile, die man so lang be-stritten, leben wieder auf, und sind nun hartnäckigerals wenn sie nie wären bestricken worden. Das Kindist nun mit einer praktischen Überzeugung von dem ein-gebildeten Vorrecht des Standes und der unaussprech-lichen Glückseligkeit deS Reichtums wider alle Er-mahnungen des Lehrers, wodurch er ihm Lchrnbe-
gierde,