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gierde, Demuth, Freundlichkeit, Vertragsamkeit, oderandere gesellige Tugenden anpreisen will, gewaffnck,und der gutwillige Knabe, den mau nach Hause ge-schickt, kömmt als ein junger Gebieter wider in dieSchule zurück. Mit einem Worte man mißet in die-sir Stellung alle Vortheile der allgemeinen und derPrivaterziehung, und hat dagegen alle Hindernisse bey-der zusammen zu bestreiten. Ich könnte hier noch mitRecht anderer Vorzüge einer öffentlichen und vonMenschenfreunden begünstigten Erziehungsanstalt ge-denken ; nemlich, der grösser« Wahrscheinlichkeit daunter die Hände wo nicht geschickterer, doch erfahrne-rer Lehrer und Erzieher zu gerathen; der erleichtertenMöglichkeit eines Vvrrathes solcher Hülfsmittel, dieeinen Aufwand erfordern und doch unentbehrlich sind,ich meyne der Schulbibliotheken und Kabineter, derzweckmässigen Sammlungen von Sachen, Instrumen-ten, Modellen, Kupfern u. d. g. aber ich will es über-gehen, und nur noch dieses hinzufügen, daß wir end-lich auch leichter und besser unser Ziel erreichen wer-den , als diejenigen, weiche die planmässige Erziehungder Jugend zu spät und erst alsdann, wann der Knabeschon gewisse Falten angenommen hat, beginnet!;