legt worden, so sehr er die Fehler undSchwachheiten derselben erkennet, so sehr»erachtet er die ungereimten und lächerli-chen Urteile, die teils Ehrgeiz, teils Eifer-sucht , villeichc auch noch unreinereTriebe darüber gefallet haben. Ertröstet sich mit seinem guten Gewissenseinen reinen Absichten , und dem Bei-falle so viler Tugend und Freiheit lie-bender Bürger. Er schmeichelt sich,dieselben werden die angehängte Rede,womit er bei Unghrn. und Obern umdas Amc, welches er die Ehre hat zubekleiden, angehalten, und die er nun auchdem Drukke überläßt , mir gleicher Güteaufnemen. Er hoffet, es werden sehr we-nige sein, die ihn deswegen für einen Auf-wigler halten werden, weil er so kühn ge-wesen, in einer freien Republik zu schrei-ben : daß die Glükseligkeic eines Staatesin dem Wohlsein des gemeinen Bürgerswie in des Reichen seinem, und der Ru-hestand und die Freiheit desselben in demGleichgewichte diser beider Stände beste-hen , und daß er anrahren dürfen , allesmögliche anzuwenden, um dises Gleichge-wicht beizubehalten. Er wünschet nichts iso sehnlich, als daß es dem Vaterlands wolgehe, und daß ein ied'er seiner Mitbürgertugendhaft und glüklich sei.
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z
Liberos carisr kurv.
Frei-