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Freimühtige Gedanken
über die
Entvölkerung unserer Vaterstadt.
,Enn jemals eine vor Unghrn. undObern geschwebte Berahtschla-gnng in dem Publkco sonderbare^ ^ Bewegungen verursachet,wenn je-
mals eure dre allgemeine Aufmerksamkeit E. E.Bürgerschaft auf sich gezogen, so ist es dise: Ob- wir die glükselige Lage unsererStadt, und die an-dern Vorteile, womit uns die Vorsehung so reich-lich begönstigt, mit mehrern neu aufzunehmen-den Prüdem teilen, oder solche ferners, wieseit viertzig Jahren beschehen, als Güter anse-hen sollen, von denen billig alle Fremdlinge-auszuschließen sein. Ob wir hoffen dürfen, daßdurch diseetwann aufzunehmenden Brüder un-sere Vorteile besser genüzzet, unsere Umständegebessert, und die Übel, die uns drükken, ei-nigermassen erleichtert, oder ob wir fürchtensollen, daß durch dieselben unser Anteil verrin-gert, unsere Umstände verschlimmert, und un-sere Krankheit vermehret werden könnte.
A s Wich-