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Freimüthige Gedanken über die Entvölkerung unserer Vaterstadt
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Volkes. * Ihre Reichtümmer machen sie überdis noch hartherziger und ««fühlbarer für dasUnglük ihrer Mitbürger. Gegen dise Reichenwird hingegen die Anzahl der mittelmäfftgenBürger, ich nenne solche, Leute, von 12. 20.zo. bis 50002. Pfund , samt ihren Mittelnimmer schwächer. So sehr ich weiß, daß dieReichen zu grossen Unternemungen fähig, unddadurch dein Staate und der Handelschaft sehrnüzlich sein, so halte ich doch die Mittelmas-sigen für L. E. Bürgerschaft an allen Ortenfür nüzlicher. Sie brauchen eben so vile Klei-der , Schuhe re. geben hiemit dem Bürger ebenso vil zu verdienen, sie nähren eben so vil nüz-liche Bediente» und oft mehr Arbeiter als dieReichen. Sie sein dem Stande der Nidrig-keit und der Armuht näher, und also milderund mitleidiger als dieselben. An solchen Leu-ten ereignet sich bei Uns ein grosser Mangel,und die Anzahl der Reichen, die sich seitherhervorgetabn, ersezzet denselben im geringstennicht. Es bleibet also fest und unbeweglichauch bei noch grösserer Vermehrung -er Reich-tümmer dises oder jenes Partikularen, könnenund werden Armuht und Elend bei uns im-mer

* Wie sehr bei einem Volke, das glükselig sein soll, eineProportionierte Einteilung der Reichtümmer erfor-dert werde, zeiget der weise Verfasser der Kemur-^ gues sur Isr svgmgzes L äelsvsmsges äs la krsn-' cs <L äs is 6r. Lrerszns xsr rs^xort Au Lommer-es L«. k. n. Z. «.