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mer zunemen, wenn wir denenfelben nicht durchkräftige Mittel zu stemm, und die Vermeh-rung der Einwohner zu befördern uns äuserstangelegen sein lassen.
Es ist also haubtsächlich darum zu tuhn, die-selben ausfindig zu machen, und ohne einigeZeitversäumnis anzuwenden. Man kan diesel-be in zwo Hauptelassen teilen. Erstlich in dieinnerlichen, und zweytens in die äußerlichen.
Ich gestehe es gerne, daß mir die innerli-chen am besten gefallen. Man wird mir alsoerlauben über dieselben auch hier meine Gedan-ken zu eröfnen. Ich habe von vielen reden ge-hört. Die meisten haben mich unserm Standeund dessen Schwachheit sehr unangemessen ge-deucht. ßu8 trium seu czuawor liberorumzu fez-zen. DurchAußsteurung armerJnngfrauen oderandere dergleichen Mittel, die Heurähte anzu-ftischen. Niemand als Verehlichte mit Würdenund Aemtern zu versehen. Für alles diesessein wir zu klein. Auch hat nichts davon we-der zu Rom noch sonst grossen Nutzen geschaf-fet. Die wahren Mittel wider die Entvölke-rung sein die Beförderung der Emsigkeit derMäßigkeit und der guten Sitten, nebst allemdemjenigen, was den Bürgern Arbeit, Ver-dienst und Vertrieb zuwegen bringen kan. Schaf-fet Arbeit, Verdienst und Nahrung, und un-terhaltet gute Gesäzze, so wird es nicht so leichtan der Bevölkerung fehlen. ^
Eines der kräftigsten Mittel zu diesem Eno-Mkke ist freilich die Liebe. Dise sott die gros-se