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Freimüthige Gedanken über die Entvölkerung unserer Vaterstadt
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man ihnen hier erlaube Häuser zu kauffen.Solche sollten vilmehr hier nicht gelitten, undso vil als immer möglich fortgewiescn werden.

Em ferners Übel, welches unserm Staateund dem gemeinen Bürger insbesondre fatalwerden kan, und zum Teile schon grossen Scha-den verursachet, verdienet auf das sorgfältigste .in Betrachtung gezogen zu werden. Es ist di-ses der traurige Zerfall des Münzwefens. Al-le Last davon fällt dermalen auf die öffentli-chen Schazkammern, und noch mehr auf dengemeinen Bürger. Jene verlieren dadurchjährlich bei 10002. ttz und diser, neben dem,daß er alle Lebensmittel teurer bezahlen muß,und seinen Arbeitslohn eben nicht allemal indem gleichen Verhältnisse erhöhen kan , leidetdadurch bet Abzahlung der Capitalien einenVerlorst, der sich alle Tage auf eine grundver-derbliche Weise vergrößert. Wir haben be-sondere Ursachen diesem Übel schleunig zu be-gegnen. Wenn nach geendigtem Kriege, wiees nothwendig geschehen muß in Deutschland ,die gehörigen Maasregeln wider diseS Übel ge-nommen werden, so wird sich der Schwall desschlimmen Geldes zu uns ziehen. Es wird «villeichte alsdenn auch bei uns Leute geben,die aus solchen Umstanden einen unmittbürger-lichen Gewinn ziehen, und dadurch ein Elendverursachen werden, wider welches kein Mit-tel mehr stark genug sein wird. Unsere Han-delschaft und alle Stände können dadurch ineinen betrübten Zerfall gerechten. Es ist ein