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Freimüthige Gedanken über die Entvölkerung unserer Vaterstadt
Entstehung
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G ( 23 ) A

ferer unnüzzen Reben los würden. Was derStaat an dem Zehnden verlöhre, würde durchdas ihm dadurch zufliesseude Wol reichlich er>ftzzet.

Man könnte auf die Gedanken fallen , alsob eines der sichersten Mittel E. E. Bürger-schaft aufzuhelfen wäre, denen Hindersassen zuerlauben Häuser zu kauffen. Es würde aberdadurch im geringsten nicht geholfen werden.Erstlich verzinsen dise Leute den Bürgern ihreHäuser schon, und entsteht bereits hieraus dergrößte Teil des Guten so man davon verhol-tet. Der übrige ist allzu klein, als daß er ver-diente in Betrachtung gezogen zu werden. Zwei-tens soll man dise Leute nach Gutbefinden»wenn ihnen die Bürgschaft aufgekündet wird,ausschaffen können. Wie kau dis ohne Unge-rechtigkeit geschehen, wenn lmau ihnen erlaubtHäuser zu kauffen? Drittens, wie die Hinder-sässen so in den Fabriken arbeiten, nüzlicheund rechtschaffene Leute sein , die der Staatimmer trachten soll nicht nur beizubehalten,sondern zu vermehren, so ist eine andre Artderselben die ohne einige Weise nüzlich zu seinden E. Handwerkern, ihren eigenen Beschüz-zern, und der Stadt, als wahre UngezieferSchade und Schande verursachen. Ich meinedie verheürahtetenKnechte und Mägde, die mei-sten solcher Handwerksgesellen, Lohnamtsar-beiter , obrigkeitliche Führknechte, Stadtfolda-ten, und villetchte noch andre mehr. Die mei-sten diser Leute verdienen nicht nur nicht daßV 4 man