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Der Müßiggang ist unstreitig die Quelle al-les Übels. Wir haben also nicht zu beidreh-ten , daß wir schlimmer werden sollten, wenndie Bevölkerung uns mehr Nahrung uud Ar-beit verschaffen würde. Im Gegenteile wir ha-ben in vilen Stätten Besserung zu hoffen.
Die daraus entstehende Emsigkeit, Gewinn-sucht und Aufmunterung werden den Müssig-gang die Quelle alles Übels nach und nachverbannen. Die Anlässe zur Verderbnis wer-den sich hoffentlich vermindern, und vile Ge-genstände derselben eine ihrer Bestimmung un-würdige Lebensart zu verlassen in den Standgestellet werden. Einige Sachen, die manals Zunder uud Anlasse der Verderbnis be-fürchtet / kan eine gute Policei so gar zu Mit-teln machen die Sitten und die öffentliche An-ständigkeit zu befördern» und uns von ver-schiedenen Fehlern und Lastern zu befreien.
H Wäre es uns aber nicht besser, wennwir eine kleine Anzahl ruhiger, tugendhafterund minder reicher, aber glükseliger Bürgerwären? Ware es uns nicht zu unserm wah-ren Wol verträglicher, wenn wir ohne die be-täubenden Wörter von Reichtümmern, grosserHandelschaft, Pracht zu kennen, uns zu einerweisen Mäßigung unserer Begihrden beque-meren? Würden nicht alsdenn alle unsere Ge-danken von Bevölkerung unnüzze sein! UnsereGlükseligkeit wäre weit sicherer-, und wir wärenauf alle Weise unabhängig. Ich will alles disesgerne zugeben. Ich wollte auch lieber der Bür-ger