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Wolfeile Nahrung, eine gute Lage für die Han-delschaft , und die angenehmste Gegend, dieman sich wünschen kan, nebst einer an einemOrte eingeführten angenemen Lebensart seinkeine geringen Reizzungen. Sollen wir dieHofnungen, die wir uns davon versprechenkönnen, in den Wind schlagen? Da wir umdieselben zu erhalten nichts anders zu tuhn ha- >ben, als die Hände in den Schoos zu legenund zuzusehen. Indessen ist voraus gewiß,daß wer sich nicht der Emsigkeit, der Arbeit-samkeit, und der Massigkeit befleißen wird,an allen Vorteilen sich keinen Anteil verspre-chen darf. Die Bevölkerung wird die Träg-heit und Ungeschicklichkeit nicht so weit begün-stigen. Sie ward aber ein Zunder der ihnenentgegengesezten Tugenden, und ein glüklt-cher Anlaß zu Ausübung derselben werden.
Da also alle Einwürfe, die man wider dieAnnemung neuer Bürger machen kan, geho-ben , und alle davon zu beidrehten stehendenschlimmen Folgen zernichtet sein, bleibt nichtsanders mehr übrig, als zu schließen: daß di-ses Mittel unserm Scaate aufzuhelfen, imgeringsten nicht verwerflich , sondern vil-mehr , aus denen oben weitläufig angeführtenGründen; auf das schleunigste zu ergreiffensei ; und daß wir hterinne nichts bessers thunkönnen, als dem Betspile unserer weisen inGOtt ruhenden Voreltern folgen, welche biszu Anfange dises Jahrhunderts alle ehrliche