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Freimüthige Gedanken über die Entvölkerung unserer Vaterstadt
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O ( 41 ) G

Leute mit Vergnügen zu Mitbürger» angenom-men.

Man wird mir erlauben, hier eine Anmer-kung beizufügen. So lange das hiesige Bür-gerrecht allen rechtschaffnen Leuten offengestan-den , ist die Anname der Bürger demStaate verträglich gewesen. Wir haben ebenso vile blühende Geschlechter, die vor ios.152, und etlichen ivo. Jahren noch nichtBürger gewesen, als ältere. Alle unsere Fa-briken haben wir solchen Fremdlingen zu ver-danken. Alle Exempel, die man wider dieAufname neuer Bürger obwol auch noch ohnegrossen Grund anführen kan , sein seit demman von unserer Voreltern weisen Maximenabgegangen, und aus Verleihung unsers Bür-gerrechts eine Gnadensache und ein Werk derLeidenschaften gemacht. Daraus ziehe ich auchfür unsere Zeiten die Folge: Daß man ei-nen so löblichenVorschlag nicht durch unrei,ne Absichten entehren s sondern allgemei-ne vernünftige Regeln zum Grunde legen,und nach denenselben alle wakkere Leute,von denen die Stadt einen wahrn Nu-tzen zu hoffen har , annemen soll.

Nachdem ich die Freiheit genommen, mei-ne Gedanken über dise Frage so ausführlichzu entdecken, so erkühne ich mich noch solchedarüber beizufügen, was für Leute anzunemm,und was für Bedingnisse denenselben vorzu-schreiben sein möchten.

Erstlich wollte ich von der Hofnung unsersE s Bür-