Buch 
Freimüthige Gedanken über die Entvölkerung unserer Vaterstadt
Entstehung
JPEG-Download
 

O ( 45 ) A

Gr. Naht, und an E. E. Stattgericht, rmddie Grossöhne derselben erst in den kleinen Nahtund zu einträglichen Aemtern gelangen kön-nen. Von diser Regel aber sollten die akade-mischen und geistlichen Bedienungen ausge-schlossen sein. Zu disem sollte auch ein erst neuangenommener Bürger eben so wol gelangenkönnen als ein andrer. Es kömmt da blos aufdie Geschiklichkett an, und ist, da sich einigerMassen für die künftigen Zeiten auffcrt fünf odersechs Subjecten keine allzuvorteilhafte Aussichtzeiget, höchstwichttg. Noch kurz vor dem En-de des vorigen Jahrhundert hatte man nichtnöhtig Bürger zu sein um eine akademischeBedienung zu erhalten. Es wäre gut wenndieses wieder eingeführet würde.

Ich will zum Schlüsse diser nur allzuweit-läuffig gerahtenen Abhandlung nur noch eineAbhandlung beyfügen. Ich habe uns in demganzen Zusammenhange derselben nur als eineStatt angesehn. In einer einigen Stelle habeich um einen Einwurf zu beantworten, unsals eine Republik , als einen Freistaat, der sichdurch, aus seinem Mittel selbst gewählte obrig-keitliche Personen regiert, betrachtet.

Es verdienet aber dise unsre Glükseligkeit inAnsehung der Bevölkerung besonders in Be-trachtung gezogen zu werden. Sein wir nichtmächtiger wenn wir zahlreicher sein. * Unsre

Vorel-

* Man könnte dafür halten als wenn die Revub!:.ken sollen in Betrachtung der Bevölkerung ganz an-