On, 2.
16 D. Jacobi Theodori Tabernaemontani/ö an,.inthium FPonticum Galeni.
hoch erſtrecken/ mit ſchoͤnen zerkerfften/ weiſſen oder
aͤſchenfarben Blättern dem Wermuht gleich/ mit wenig
Nehenaͤſtlein. Gegen dem Herbſtmonat/ gewinnt eroben an den Gipfflein viel kleiner runder Knoͤpfflein/daraus werden ſchoͤne bleichgeele Blümlein/ wie dieBluͤmlein an dem gemeinen Feld⸗ und Bergwermuht:Und iſt in ſumma dieſes Gewaͤchs dem Wermuht anStengeln Blättern und Blumen /dem gemelten Wer-muht durchaus gantz gleich/ aber doch viel kleiner. Iſtam Geruch lieblich/ und har etlicher maflen ein anmüͤ-
III. Alexandriniſcher Wermuht.Abſinthium Nabathæum Avicennæ,
II. Kriechender Wermuht.Abſinthium Repens.
tigen Wuͤrzgeſchmack mit einer Bitterkelt. Wiewolman nun dieſen Wermuhr hin und wider gemeiniglichin den Gaͤrten zielet und pflantzet⸗ fo fndt man dennochin unſerm Teutſchland denſelben im Alßzeyergaͤr, nichtweit von der Stadt Altzey/ desgleichen bey Sawhoͤſel-ach gnugſam von ſich ſelbſt wachſen/ an den duͤrren Re-chen bey den Straſſen/ wie auch zwiſchen Oppenheim
ſehr artig/ lib. n. merh. med. cap. i.
IV. Egyptiſcher Wermuht.Abſinthium Ægyptium.
Il. Der
Kon, J.
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