memichen)GErtia fitlt. ls.
ihrn.
Echterum.
.Sucht
intent, fe Weiher mit dem duͤrren Kraut auf Kohlen gelegt,
% gutemter 4Runen. Salbey zerſtoſſen und überlegen/ ſtillet das Blut.
n. fit
mpfſtjan.
Das Ander Buch/ Von Kraͤutern.
Euſſerlicher Gebrauch.Albey im Mund gekeuet/ machet einen gutenAthem
AGuterIlihem.
uber
In Wein geſotten/ damit gegurgelt/ beniſ̃t dieSchrigkeit des Hals und der Kaͤlen⸗ ö
Wem das Zaͤpfflein gefallen und geſchwollen iſt/der nemme Salbeyen/ Senfſamen und Pfefferkoͤrnetjedes jj. quintlein/ ſiede fie in Waſſer/ das x. oder xj.mn tzen liberig bleiben/ thue darzu j. Urntzen Roſenhonig/und brauch es wie Gurgelwaſſer.
Wann einem Menſchen die Zung ſchwer wird/ daßer nicht wol reden kan/ der nemme Salbey, Hyſop/ undAckermlintz jedes gleichviel, ſiede fie in Waſſer/ undhalte die Bruͤh warm im Mund. N
Salbey aͤuſſetlich aufgelegt treiber die todte Fruchtaus Mutterleib/ wie Plinius meldet. Und wann ſich
von unden aufraͤuchern/ ſtillet es die unmaͤſſige Flůßder Weiber/ wie Aẽtius hezeuget..In hefftigen bluten der Wunden/ ſoll man friſche
Salbey und Neſſelblaͤtter unter einander geſtoſſen/und Pflaſter weis aufgelegt/ heilet die Ohrengeſchwaͤr-Mit Wulllraut in Wein geſotten/ warm daruber ge-ſeſſen/ inachet den Affter im Leib gehen.
Salbey in Waſſer geſotten/ und darmit gezwagen/m acht ſchwartz Haar/ vertreibt die Milben: Heilet auch
OMhtelge-.
darmit gewaͤſchen/ ſtillet das Blut und ſaͤubert die fau-len Geſchwaͤr: Leget die Geſchwulſt an heimlichen
Ein Dampf aus Salbey gemacht/ iſt gut für die
un Harnwinde, erforderk das waſſer/ ni Filler den ſchmer⸗=micht gen, in der Blutruhr. Damit die Gemaͤchte warm ge-
h bahet;/ oder in Wein geſotten, und darmit gewaſchen/ö ſãnfftiget und vertreibet das Jucken daſelbſt.]den Von dem Salbeyſafft.Mun lt bey dem Actio Tetr. i. Serm. 1. daß derSalbeyſafft gut ſeye die Empfaͤngnuß zu fur de-ren/ dann er vermeldet am ſelbigen ort/ daß fo ein Weibden vierdten Tag nach der Reinigung j. halb Pfund/welches er Heminam nennet/ Salbeyſafft mit ein we-D ng Salg trick, und darnach ſich alſo bald zum Marilege/ ſo empfange ſie/ und werde ohne Zweiffel ſchwan-ger/ wie er ſolches mit einer Hiſtorien bezeugt/ und auchExempel gibt/ ſo ſich in der Inſul Copto hat zugetra-gen, daes die Erfahrung genugſam gegeben.Dann als in gemelter Egyptiſcher Inſul/ der groͤ-ſte Theil der Menſchen an der Peſtilentz geſtorben/ dahaben die Weiber gemelten Safft getruncken/ davonfie ſehr fruchtbar worden/ und viel Kinder wiederum̃gezeuget. 8Es meldet auch Actius am ſelben Ort/ daß der ſafftgut ſey denjenigen/ welche Blut außſpeyen/ wann fieihn des Morgens nüchtern mit Honig trincken: ſollſich das Blutſpeyen bald ſtillen.*
E Euſſerlicher Gebrauch des Salbe yſaffts-
Empfflp
Illlſſeyen
darinn. Wenn man das Haar offt mit Salbey-ſafft beſtreichet/ ſo wird es gar ſchwartz davon.Den Safft in die Wunden gethan/ ſtillet das Blutdariñen. Mit Honig vermiſcht/ und dami⸗ faule Wun-den gewaſchen/ reiniget die wol.—
im.Echwartz‚Sage aschen
gluienderWunden.
Lodteii rien. Keucht aus die todte Frucht.] n.ö Salbeyiwaſſers Gebrauch.
ö. CI Salben ſoll man llein zerhacken/ mit Waſſet
ö beſprengen/ und in Balneo Mariæ diſtillteren.
18 der niſ̃ die Salbey/ wann ſie in beſter volltom̃ener
Die Zahn und Zahnfleiſch mit friſchen Salbey-üih hlaͤttern gerieben, behalt ſie fauber und ſteiff.
F
6
s ten on, den Grind: Saͤubert und heilet gifftiger Thierbiß/
ir albeyſafft in die Ohren gelaſſen/ toͤdet die Wuͤrm K
an, Der Safft mit Mutter aͤpflein in Leib gethan -
truncken/ und die Glieder wol damit gerieben
gebraucht wider alle Gebreſten deſſelbigen/ als da iſt
Bluͤhet iſt/ ſtreiff die on Stengeln/ hack fie klein/ thuefie. in ein ſauber Geſchirz/ geuß guten kraͤfftigen wol-riechenden firnen Wein daran: Vermachs wol/ laß et-lich Tag an heiſſem Sonnenſchein ſtehen und wol er-beitzen/ und diſtilliers/ tete. 1Dis Waſſer hat wunderliche Krafft für alle kalteMaͤngel des Haubts/ und was von kalten Fluͤſſen ver-urſachet wird dem Geaͤder und Glieder innerhalb ge-
galt/Baubtman-gel. a”
Schlag.Zittern derHand.
Dieſes Waſſer iſt auch gut getruncken denjenigen/fo mit dem Schlag geruͤhret ſind und ſehr mit denHaͤnden zittern.. Hedi chtnu-
¶ Wehret dem künfftigen Schlag: ſtarcket die ſchwwa⸗ m. lnche Gedaͤchtnuß und Vernunft:{Fein heilſame Artz, ö.ney denen ſo vom Krampf und hefftigen Gicht in glie, ſicht.dern gelaͤhmet ſind. ö n
Iſt auch nutlich den Weiberen/ ſo zu unzeiten pfle⸗ ö.gen zu gebehren 6
Diefer zeit iſt es ein nuſiche Artzney bey vielen/ zu eber erwr-Erwaͤrmung der Leber/ welche ſich auch zu recht wider, St inckenderbringen ſoll/ ob fie gleich halber verfaulet wäre: nim̃t Athem.auch den ſtinckenden Athem daher verurſachet.
Es if auch nutz der erkalteten Bruſt von herab fal! fetelenden Fluͤſſen/nim̃t den Huſten: erwaͤrmet den Ma⸗ Juflen.gen/ bringt Luſt zur Speiß: Nim̃t das Troͤpflich har⸗.nen; fuͤrdert den Weibern ihre natürliche Reintgung/ Ein ſingwo ſie zu lang verhalten/ und ſtopffet wo fie uͤberfluͤſſig⸗ har nen.lichen flůſe; Treiber die todte Heburt aus..
Das Waſſer vielmaſ an das Haubt geſtrichen/ ſoll Haardie graue Haar fchwark färben..
Mit offt gegurgelt, und den Mund geſchwencket/ Wer Cchrungnim̃t alle Verſehrung darin n/ſtaͤrcket das Zahn fleiſch/ des Munds.welches ein ſonder erfahren ſtůck. K
Die Hand und Nacken damit des Tags drey oder Zittern.diermal gerieben. und von ihim ſelbſt laſſen trucken wer Rampf.den/ niit das Zutern derſelbigen/ vertreibt auch denKrampf.
Es iſt auch diß Waſſer gut den Ohnmaͤchtigen an Ohnmacht.. Schlaͤff/ unter die Naſen, und Pulsadern geſtri-
en. Jö
So jemands die Gemachtſche fie wol mit bieſem Waſſer..;
Von folchem Waſſer allein/ oder mit Pfatnenmiſt/ Rluten derMooß von Bäumen oder Baum wollen in die friſche Wunden.Wunden gethan/ verſtellet das Blüten]
Von Salbey Blumen Zucker.
Dr Salvienzucker wird aus den Blumen und
zucker gemacht wie der Naͤgleinblumenzueker. Diesfe Con ſer va iſt gut den ſchwachen Magen zu ſtaͤr cken/und alle boͤſe Fenchtigteit deſſelben zu verzehren. Iſt Erkalt Hirnnutz denjenigen/ ſo erlahmte Glieder haben: und kom̃tzu Hilf dem erkalten und ſchwachen Hirn und deſel -bigen Gebreſten/ fürnemlich dem Schwindel des.Haubts.[ Iſt auch nütlich den Weibern, ſo zu unzei, bahten.ten pflegen zu gebehren.= 3IE Von Salbeywein.
offt bei. ri. Beiſſen berheffiig. ſen⸗/ der wa.
ES wird von vielen Pu onen em Salven then zu,
bereitet/ quf gleiche Weiß wie von dem Wermüht-wein iſt gelehret worden/ oder aber daß man die Sal-
bey in ein Saͤcklein nehe/ und in Wein hencke. Der
Wein niſ̃t den Geruch und Krafft in drehen Tagen
an ſich: davon mag man täglich trincken, und wiederzufuͤllen So dann der Geſchmack vergangen/ ſollman die Salbey erneuern/ ein Tag drey ruhen laſſen/
und wieder dat von trincken. Etliche nem̃en die friſchenSalbeyſtaͤudelein/ stellen füllen Moſt darüber/ laſſensalſo darob verjähren. Andere ſieden Moſt auf den hal-ben theil ein/ thun duͤr und grun Salben darein]Dieſer Wein iſt herꝛlich gut das kalte und ſchwacheHaubt und Hirn zu ſtaͤrcken und zu erwärmen‘ iſt gut
Kaltesaubt ſtate-cken.5.fuͤrnemlich der Schlag/ der Schwindel/ das Zittetn ginn
Sit ij und