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Etchtz.
* VI. Cretiſcher Stechas.*Stœchas citrina Crerica.
graue/ rauhe oder haͤrige Stengel einer halben Elenhoch herfür treten/ mit lan glechten/ ſpitzigen rauhenBlaͤttern beſetzt/ etwas groͤſſer dann an dem vorigen/oben an den ſtengeln wachſen runde/ ſchüppechte undgleich als geaͤhrte Knoͤpflein/ daraus die weiche/ wol-lechte/ gelte Bluͤmlein erſcheinen Sie ſind einandervaſt gleich/ allein daß etliche kleinere Blaͤtter und ſten-gel haben/ als die andere.
VI. D. Camerarius gedencket noch eines Geſchlech-tes/ fo Stchas citrina exotica præſtanrior vonihm genennet wird. Welches ich aus Crera empfan-gen hab/ und darum Cretiſcher Stechas genennet/ſo aus der beygeſetzten Figur wol kan erkannt werden.]
Sie wachſen auf rauhen truckenem ſandechtem
D Erdreich/ und auf der duͤrren Heyden/ blühen im
Brachmonat und Heumonat...Von den Namen.
Nrweinblumen haben ihren Namen/ dieweil fie amRheinſtrom zwiſchen Speyer und Wormbs]funden werden. Etliche nennen fie Mottenblumen/dieweil ſie die Motten und Schahen von den Kleide-ren treiben. Etliche heiſſen es Jüngling/ darum daßdie Blumen nicht verwelcken. Laieiniſch Stechascitrina oder Chryſocome, auf Griechiſch maran-thus Galeni, wiewol Lobelius ein anders verſtehret infeinen obſer vationibus fol. 403. item Amaranthusluteus oder à maranthus citrinus, Tinearia, Aureo-la,(. EPlichryſum ſeu Stœchas citrina anguſtifolia,C. B. Stœchas citrina, Matt. Lac. Geſ.hor. Dod. Caſt.Lug. Amaranthus luteus, Fuch. Lac. Lon. citrinus,Tur. ageratum Aurelia, Dod. gal. Helichry um,&Amaranthus Galeni, Cæſ. chryſocome aurea vecoma, Ad. Lob. obſ. chryſocome prima vulgaris,cluſ. hiſt. Coma aurea, Lob. ic. Il. E)lichryſon ſyl.anguſtifol. capitulis conglobatis, C. 6. Stœchas ci-trina altera, Ad. Lob. ic. ugd. Ageratũ aliud quo-rund, Lugd. chryſocome, Cæſcaſtera, peregrina].Clul hiſt. E)lichryſum Creticum, Cam. III. IV. V.Flichry ſon five Stcœechas citrina jatifol. c. B. Aàma-ranthus& Heliochryſos primus, Trag. Chryſoco-me five Amaranthus lutes, Ger. VI. Elichryſum O-nientale. c. B. Stœchas citrina comis grandioribus,
JGrenchen
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Das Ander Buch/ Von Kräutern.
G und getruncken/ treiben ſie die Wuͤrm auß dem Leib/
öF Cam. Ep. Helichryſum Creticum, Eyſt.] Welſchund Frantzöſiſch S ic adus citrina.
Von der Natur/ Krafft/ und Eigenſchafftder Rheinblumen.De Rheinblumen/ wie vermeldet/ haben einen biteteren Geſchmack/ müflen derowegen warmer undruckener Natur ſeyn. Galenus ſchreibet/ ſie haben einKraft zu zertheilen..
Innerlicher Gebrauch der Rheinblumen.
X loſcorides meldet wann man die Blumen mit Schwerlich1 en eintrincke/ fo kommen ſte zu Huf den Denen,jenſigen/ ſo mit Noth harnen/ und fo mit dem Hufft, Wurm.wehe geplaget werden/| und heilet was in nerhalb im hin kenLeib verſehret und gebrochen iſt. In Wein geſotten ömachet auch ſchwitzen. Etliche Halten s für ein bewehrt i r senMittel zu der Lungen/ ſo von ſcharpffen hitzigen Flüſ-fen ver ſehret worden.
Gzlenus ſchreibet/ wenn man die Blumen zertreibeund mit Wein trincke/ ſo treiben ſie die verſtandenenMenſes fort..
Es vermeldet auch Galenus , daß die Rheinblumen Allerhandallerley Flüiſſe austrucknen und ffopffen: Plinius fa» Flget/ wann man die Blaͤtter mit Wein einnemme/ foſtopfen ſie die Flißß der Mutter.;.
Es meldet auch Dioſcorides, waſ man das Kraut aubtfluͤß.oder die Blumen des Morgens nüchtern mit weiſſemWein ein nemme/ fo bezwinge es die Flüß des Haubts/und halte dieſelbige ein.. x
Es ſchreiben auch die bemelte Authores alleſamt/ Serunnendaß die Rheinblumen ein ſonderliche gut Art haben/.das gerunnen Blut in der Bruſt/ im Magen/ und in gen und -der Blaſen zu zertheilen/ wann man fie mit Honig Blaſen. waſſer einn em̃e.
Sie haben auch eine Kraft die verſtopfte Leber/ VerftopcteMils/ Nieren, und Blaſen] zu eröfnen/ find aber*.dem Magen etwas zuwider. Blaſen.
Die gelben Rheinblumen werden von den Alten Schlangenſonderlich gelobt für Schlangen und dergleichen Uns ergiſtung.
geʒlefers Vergiſtung.].
Euſſerlicher Gebrauch der Rheinblumen.
ITL inius ſchreib et, daß ſie die erh rte Geſchwaͤr er-
weichen und mit Honig vermifcht und an geſtri⸗ Cn n
chen heilen ſie den Brand..Die Blumen] in Laugen geleget/ und das Haubt Nis
darmit gewaſchen,/ vertreiben ſie die Nis und Milben Milben.
auf dem Haubt.[Die Blumen mögen zu allerley Baͤhung/ die har⸗ Harte vers. wollenete geſchwollene Mutter zu erweichen genommen Mutter,werden.;Wann man dieſe Blumen bey die Kleider leget/ Schaben.verjagen fie Motten und Schaben] ͤ
Das XXXII. Gap.
Vom Ruhrkraut.
S ſind viel Geſchlecht der Ruhrkraͤuter vondem Author obſerviert worden. I Das erſteGeſchlecht hat ein holtzechte zerſpaltene Wur-. tze/ daraus viel weiſſe wollechte ſten gel kom̃en/vaſt eines Schuhs hoch/ mit kleinen weiſſen wollechtenBlaͤtteren heſetzet/ welche weich anzugreiffen ſind/ gleichwie ein Sammet/ oben an den Stengeln erſcheinendie grogelbe/ runde knopfechte Blumen/ welche nach derZeitigung dar von fliehen.
II. Das ander Geſchlecht iſt dem erſten mit feinengrauen und wollechten Stengeln und Blättern, wieauch mit der Wurtzel gleich/ allein daß es groͤſſer iſ/traͤget runde/ knopfechte/ bleichgelbe/ wollechte Blu-men/ deren ein Theil mitten an den Gleichen oder Kno-den der Stengel herfuͤr kommen/ ein Theil aber an denGipfeln der Stengel wie ein kleines Kaͤgſein mit klei -
K kt Hd nen
VerſtandeneMonatzeit.
‚Harte Ges
1.See Gna-phalium.
In.Ruhrkraut.