Das Ander Buch/ Von Kräutern. 789
X Rübenkoͤhl. F lang Ruͤbentoͤhſ.ö; an, ,, ö 5 longum.
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—— LTE],J 8 Bruſt Latwerglein für die Kinder/ Looch Von der Aeſchen der Koͤhlkraͤuterö. J ex caulibus genannt. YLinius zeuget/ daß die ausgebrandte Aeſchen vonm Belle Aus. dem gemeinen Koͤhl wird fuͤr die Kinder/ ih⸗ den Koͤhlſtengeln/ unter die Medicamenta cau-3 nen die Heiſere zu vertreiben und die Flůͤß/ lo vom ſtica gerechnet werde...Wal Haͤubtlein herab auf die Bruſt fallen/ zu erweichen Es ſchreibet auch Galenus lib. de alimentorum% und auszuführen/ ein herzliche Bruſt gattwerglein ges facult. daß bemelte Aeſche ein ſehr truckene, wie auchua machet auf folgende Weiß.. brennende Natur an ſich habe/ derowegen er meldet -Nemmen des Koͤhlkrautſaffts v. Pfund/ kochens wie auch Dioſc. Iib. 2. cap. 123: daß ſolche Aeſche mit alogg, iber einem linden Koſfeurlein, biß daß nur jweh Pf. lem Schweinenſchmalß vet mfſchet/ und iiber geleget, gn Erfné äberbleiben/ und verſchaumen es wol thun hernacher ſanfftige und lindere die alte langwierige Schmerzen ene le. geſotten Moſt/ Honig und Wein/ jedes ein Pfund der Seiten /und andere dergleichen Geſchwin ſte mehr.darzu, laſſens gem ãchlich einſiegen/ und ruͤhrens wol Auf gleiche weiß gebrauchet/ wird ſie gelobet wider · Fuſtſchmer-fit einer Spatel herum zu rechter Dicke: Dis kan I die Schmertzen und Weheragen der Huͤfft.auf ein Jahr behalten werden. Andere nemmen des Es wird auch aus bemeltet Aeſche ein koͤſtliche Kalt Bram., Safts it}. Pf. roten Zucker und Honigs, jedes andert, Lauge gemacht/ wider den kalten Brand und das. halb Pfund 7 tochens wie gemeldet, zu en d thun ſie an Wildfewer/ wann man ſich damit waͤſchet. Von vielennhl berchalb loht Saffran darzu. Andere nem̃en des ſafts anderen Tugenden und Eigenſchaften des Koͤhls/ kann ein Pfund/ Saffranj. halb loht/ Zucker und Honig man leſen bey M. Catone de re ruſtica cap. 157, wel-ſedes j. halb Pfund miſchen und kochens mit einander. cher fie zum hoͤchſten rüihmet:. Bid wird vermeldet11; daß ſich die Römer ſechshundert Jahrlang mit denml Von gediſtilliertem Koͤhl oder Cappis⸗ Köhlkraͤuteren behulffen/ ehe dann die Aertzte ins Rz-e. waſſer. ĩ miſche Reich kommen ſeyen: Alſo daß kein Schwach-ne,, Von dieſem Kraut klein zerhackt, in Wein erbeitze/ heit getweſen welcher man nicht mit den Koͤhltraͤutern, wird zu End des Brachmon ats ein gut Waller begegnet habe. ön 6(ubgeiogen: Welches des Morgens nuͤchtern ein alaßs ⸗ Von der Krafft und Tugend desAtt. lein voll getruncken/ purgieret den Magen von der wilden Koͤhls.um E Gallen führer den zaͤhen Schleim aus: Leget das Leib= S ſchreibet Dioſcorides, wie auch Oribaſius lib.in. wehe/ ſoll den Leber und Miltzſüͤchtigen helffen: macht K= n. Medic. collect. fol. 424. daß der wilde Koͤhl dem1 knnen. den Trunckenen wieder nüchtern. zamen vaſt gleich fen: Allein daß er weiſſer/ rauchererWi| Abendts und Morgens jedesmaliiij. loht gerun⸗ und am Geſchmack bitterer erfunden werde. Und mel969i cken iſt gut fuͤr den Stein und Grieß in Lenden. det Dioſcorides daß die kleine junge Zweiglein in Lau-n, Go einer von gifftigen Ungeziffer geſchaͤdiget waͤr/ gen geſotten/ füß und lieblich ſeyen zu eſſen.A. der thue einen guten Trunck darvon/ es nimt dem Wenn man die Blätrer zerſtoͤſt/ und wie ein Pfla⸗ Wundenann Gifft fein Kraft,) ſter ſberlegt, ſo hefften fie die Wunden juſammen und g. e
1 Cie Auſerhalb gebraucht mit uͤbergelegtem naſſen Tüich vertreiben allerley Hitz und Geſchwulſt.
n Fühler die zeige Schäden: Die unnatlirliche En, Bon Ruͤbenkoͤhl.HT Min, Sendung, fiillt den Schmerten. Die Haut damit ge D Je Nübenföhl werden auch zu den det hen Koͤhl-wwaſchen, hLilet den Grind, das Haubt unterteilen ge, fraͤutern gerechnet/ mit welchen fie/ fuͤrnemlich
neſet/ behůͤtet vor dem Haar aber mit den glatten vaſt üͤbereint men/ außgenom̃en
. ausfallen daß ihre Wurtzel dicker und groͤſſer ſeyn/ welche ſich. ö Il il din ner