Buch 
D. Iacobi Theodori Tabernaemontani Neu vollkommen Kräuter-Buch : darinnen uber 3000. Kräuter, mit schönen und kunstlichen Figuren, auch deren Underscheid und Würckung, samt ihren Namen in mancherley Sprachen, beschrieben : Desgleichen auch, wie dieselbige in allerhand Kranckheiten, beyde der Menschen und des Viehs, sollen angewendet und gebraucht werden, angezeigt wird / erstlichen durch Casparum Bauhinum D. und Profess. Basil. mit vielen neuen Figuren, nutzlichen Artzneyen, und anderem, mit sonderem Fleis gebesseret, zum andern durch Hieronymum Bauhinum, D. und Profess. Basil. mit sehr nutzlichen Marginalien, Synonimis, neuen Registeren und anderem vermehrt
Entstehung
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,, ZZ Jacobi Theodor Tabernaemontani-

A einer Rüben vergleichen/ und ſtehet über der Erden F 13. Rund Nappen oder Stopffelruhen,wie ein Rüben/ daraus die Blaͤrter wachſen.] Es ſeyn Rapum rotundum minus.ihrer zweye ley/ die eine wird ſchlecht Ruͤben koͤhl ge⸗.nennet/ die andere aber lang Ruͤbenkoͤhl/ dirtveil dieWurtzel ewas(Anger iſt dann der erſten. Latein. wer-den ſie genennet Caulorapa, oder Caulira pa:[Bia ſſi-ca gong ylodes, C. B. Bra ſſicæ albæ 4-ſpecies, Dod.gal. Bra ſſica thyrſuta, Gef, hort. Caulora pa, Bra ſſi-ca peregrina, medio caule turbinata& rapata, Ad.caule rapum getens, Dod. rapicaulis, Cam. rapoſa,Rapitius colis Catonis, Lugd. Braſſicæ capitatæ 2.genus, Lacuturres PlinioCæſ.] Die Welſchen nen

e nen fie lurxutos. Bey dem Plinio ſollen fie ſeyn La-cuturres. kSo viel ihr Natur und Qualitet anlangt/ nnenB ſie wie die vorige genutzt und gebraucht werden. 8

Das II. Gap.Von den Ruͤben.

J. Rund Ruͤben.Rapum rotundum.

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III. Scheibelruͤben.Rapum orbiculatum.

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Rüben CA Je Ruͤben/ fo jederman wol bekannt/ ſeyndYzweyerley/ wie auch Dioſcorides vermeldet/Os. eh wild. 9. zamen ,. dreyerleyrt fuͤrgeſtellet/ fo ihren Unterſcheid allein an;den Wurtzeln. wie bey ciner jeden verzeichnet ſtt, dann ein Zentner wiege; Er ſelbſt, h, m|het. Deren etlich flach und rund/ die andern gantz, rer gar viel um Trident her geſehen von drei. 6rund wie ein Kugel die dritte lang rund eines Arms ſhwer. Und if wol in verwundern daß aus Haridick und braunroht.] Sie ſhen alle glatt haben feine feinen Körnlein und in fo furker Zeit 6 u 1E Faſeln, dann allein am underſten Theil, haben fie ein K Nuͤbe wachſen ſoll. Sie wachſen gern an n cn=.Schwänglein damit fie den Gafft aus der Erden zie, werden alſo ſuͤſer, und der Gafft,,hen: Ihre Blaͤtter find rauch und ſcharff, gleich dem chet ſich mehr in die Wur tel dann in ö aRettich/ allein daß fie breiter find, der Stengel iſt Die wilden wachſen an den Reinen der Felizweyer Elen hoch und rund/ ö Blume ö gelb. unter dem Setr aid.Schotten und Saamen dem Koͤhl gleich. Die wildeRuͤben ſeyn den zamen vaſt gleich allein daß die Blaͤt⸗ Von den Namen. ter rauer und geruͤmpter ſeyn/ bringen ihren Saamen CR Ube heiſt im Latein/ Rapum, und zum Unterſche

in Huͤlslein/ außwendig ſchwartz/ inwendig aber weiß. der Geſtalt Rapum rotundum, das iſt.Die Wurtzel iſt lang wie der Rettich/ am Seſchmack Ruͤben/ Rapum orbiculatum Scheibel Ruͤben/ öwie Ruben. pum longum lang Rüben/ und Rapum fylve 4.Es meldet Matthiolus in feinem Herbario, daß Wild Ruben. II. Ii. II. IV. Rapa ſativa. h.man an etlichen Orten Ruͤben finde/ deren eine mehr C. B. Rapa mas Theoph. Plinii: Rapum Dio 5 fa