Sant Rochus
ㅂ
der werlt
B
33lat
CCXXVII
Ochus auß dem land narbona ein beichtiger cristi ist bey dem peffulanischenberg auß der statt Agathopolis ettwen genant.vo emer freyen müter. vñ võJohanne seinem vater eimherre derselben statt gepom.vn als er das.rij.iar erraichet do fieng er an sich gar weniger speys vnd getranck zegepzauchen.vnnd nach absterben seiner eltern sein große erbschaft den armen außzetailn sich der herrschungzeentschlagen vnd seinem vetter die vetterlichen Stettlein zebefelhen.dem nach komeer alle ding verlassende in kürzem klaid mit eim hüt taschen vnd stabe auß gallia inwelsche land als ein pilgram. Als er nw vil stett vnd schier alles galliam zwischendem lampardischen gepirg vnd dem buttannischen meer wesende vnnd mit der pestilentz bekümmerte durchschwaift vnnd vil menschen mit dem zaichen des creußsgesund gemacht het do kome er darnach gein placentz alda herrscher die pestilentz.also gieng er in das spital daselbst vnd bracht allle krancken darin zu gesundheit. zuletst wardt auch er nach götlicher füruerkündung mit ein scharpffen fieber vi miteim pfeil der pestileng durch das lingk payn geschoßen also das er vor schmerzevnprennen kein rue finden mocht.darumb wardt er auß der statt vertriben vnd kroche in einen wald da bey. alda erlanget er gesuntheit von got.darnach zohe er wider in Galliam dariñ warn krieg vnd auffrür. vnnd alser in ein frettlein das er feim vetter gegeben het kome was do wardt er alswer er ein speher oder vertuntschafter angetastet.in einen Fercker geworffen vnd fünffiar mit großer seiner gedult vnd gestrengigkeit vnbekant voseim vetter darin enthalten. wie der ander römisch Alerius. Nach außgag fölcher fünffiar.als nach der gepurtcristi..ccc.rrvij.empfienng er die heilligen facrament vnnd verschied in cristo in de.rrrij.iar feins alters mitvorgethannem gepett zu gott.Welche menschen hinfüro seinen namen aurüften das dieselben vor der peftilentzbeschirmt werden solten.als dan solchs ein tafel neben ime gefunden in fahriften anzaiget. Als nw das an denfürsten seinen vetter gelanget vnd ererkennet das diser seins binders fun Rochus gewesen wer. do schaffet erwainende den heilligen leichnam mit großem geprengt zebestatten.vnd pawet ein kirche darin Rochus vil iazan wunderzaichen geschynen hat. Als die verdienstnus diss heilligen mans den walhen nochmals verborgenwas do kome zu letst in dem iar des herrn.M.cccc.riij.der namen Rochi auß teutsche in welsche lannd.darübdas er die statt Costnitz( alda dann deßmals ein concili gehalten wardt) von einer großen pestilennt erlediget:Diss heilligen manns leichnam wardt in dem iar des herrn.M.cccc.lrrrv.verstollens gem Venedig gebrachtvnd ime ein pawe eins tempels mit großer kostung angefengt daselbst wirdt er mit großer ere gehalten.Ohannes andree von Bonomia der rechten ein hohgelert man. vnnd funderlich Johannes andreedes babftlichen rechtens ein vberfließender prun hat diser zeit gereichßnet vnnd
IS
auß wolschicklichkeit feiner vernunft vnd auß erleuchter verstentnus der schafft beyden gaistlichen babftlichen rechten. zu außlegung vnd erklerung derselben auch sunstschone löbliche ding den gelerten wissend geschuben.aber er starb am peftilentz zu bonomia nach der gepurt crifti.m.ccc.rlvuj.iar.
ynus pisteriensis auß dem edeln geschlecht symbaldozum gepon des vorgenan'ten Johannis andree gar gehaymer.em fast hohachperer treffenlicher lerer derwerltlichen recht hat diser zeit auch nicht wenig nuglicher schaften zu verstentnus vierklerung der werltlichen recht begriffen vnd gemacht.
O
Ldradus de laude ein iunger des doctors Dini vnd Johanis andree gehaymervnd dienstlicher hat diser zeit in lere der werltlichen kaiserlichen recht vnnd in
gutsyttigem leben gereichßner vnnd vil erklerung derselben recht vnd auch vil treffenlicher ratschlege hinderime gelaßen.
I
Ohannes calderini ein burger zu Bononia ein sunderlicher sun vnnd iunger Johannis andree schrifftlicher weißheit vnd löblichs lebens ein berumbt man hat diser zeit mit lesen.disputiren vnnd schreibendas gaistlich babftlich recht scheinperlich erleuchtet vnd anch vil löblicher tapffrer ratschleg beschaben.Johannes de monte villa
Ohannes mandena oder de monte villa ein namhaftiger doctor der erzney.vnd ein ritter auß Engelland portig hat einen großen tail des vmbkraiss dererden pilgramßweyse durchwandert vnnd vil wunderwirdigs dings funderlichin asia vnd india erfarn vnd in mancherlay gezunge befcheiben. vñ sein leben diferzeit geendet.
Ranciscus maronis parfüßer ordens ein hohgelert man der heilligen schriffthat diſer zeit vil ſchriften zu criftenlicher gaiftlichkeit gehörende gemacht vngebechtnus wirdige erklerung in den buechern der helligen schrift gethan.
Meas buch der
sun
von
Jchael von cesena ein general parfüßer ordens hat vber Ezechiele vñ vberdas buch der hohen synn hübsch geschaben. Er wardt von babst Johanne in einer irrung verargkwonet vnd deßhalb des generalambts entsetzet.Aber erentschuldiget sich mit schriften vnd vrsachen vnd schrib darumb vil wider babstJohannem.