Dgelland.
Das fecbft alter
Jfer zeit enstund ein grawfamer krieg zwischen Philipsen könig zu franckreich vnd Eduardo könig zu engelland.dan derselb Philippus hat in dem iar des herrn.M.ccc.rrviij.in franckreich zeregien angefangenvnd.rrij.iar geregirt vnd mit könig Eduardo von engelland offt gestritten vnd vil niderlag mermals von imeerliddden.vnd wiewol babft Benedictus der zwelft offt fleiß ankeret durch sein legaten dieselben könig miteinander zebefriden vnnd zeuertragen so mocht doch kein einigkeit gefunden werden. Als sie sich nw zu mermalnmit mo: dstreyten aneinander befchedigt hetten do kome Eduardus mit den franzosen auff dem meer nit weytvon der flanduschen pforten also kreftigclich zu streyt das der Franzosen bey.rrrijm.erschlagen warden. alsoauch das so vil pluts vergossen wardt das das flandusch meer( als die andern setzen) plütfarbig erfchyne.
Ranciscus petrarcha ein ethzurier vo florentz auß altem geschlecht vn erbernFrancifcus petrarcha eltern um ellend zu Arecio gepo: n wz ein mensch hoher ſynschickligkeit vñ zuallen guten vnd hailpern dingen gepzeichlich vnd fügsam vnd sunderlich zu der leznung fytlicher weißheit vnnd poetrey beraytt. In der igent was er mit fast starckslebs aber glengker gliomas.schöner gestalt.wolgeperdig.mittelmaffiger. oder einwenig auffgeschoßner person.völligs angesihts.rotunder glider. vnnd in dem alterfaifts leibs. vnd lange zeit eins solchen Scharpffen gefyhtes das er bis in das.lt. iardie klainsken schafte on awgen glefer lefen mocht. Er het alle sein tag einen gesundenleib bis in sein letst alter.Erstlich lernet er die freyen kunst.darnach wardt er widerseinen willen zu der lernnng des werltlichen rechtens angehalten. Als aber sein vater höret das der sun nit zu lernung der rechte sunder zu der poetrey lust het do ließeer ime seinen willen.also wardt ein hohberumbter vnd wolgefprecher poet.tichter.vnd redner auß ime.Darnach durchwanderet er galliam.franckreich vnd teutscheland vnd besichtiget Parys vnd vil königreich vnd fürstenthumb.achfolgend kome er gein rom daselbst wardt er von Stephano dem columnefer in großer ere gehalten vnd in dem capitoliomit einer lorber fron( als cim poete gepurt) gekrönet.Darnach entschluge er sich ettliche zeit mêschlicher gemainfam vnd machet schöne geticht in der aynode.Bachfolgend zohe er widerumb zu den lewten erfflich gein Neapolis zu könig Roberto. Don dannen gein Bern zu den herrn von der laytern. Von denselben füroan gein Padua vud von Padua gein Venedig.an disen enden allen wardt er gar erlich empfangen vnd gehalten.darnachhefftet er sein wonung in einem pirgigen gew.dafelbft verzeret er fein leben mit beschewlichkeit vnd schreibenzu letst wardt er mit arbait vermucdet vnd mit dem schlag berdert vnd starb in Crifto nach 8 gepurt vnsershaylands..ccc.lrrij.iar vnd sein leichnam wardt bestattet in einem mit vil feln erhebte marmorstaymin grabe.Diss was allem alter wol ein wunderwirdig man.der gar vil schöner künftreicher vnd löblicher schrifte vngetichte gemacht vnd nach ime gelaßen hat
Sant yuo ein doctor
Do ein brittannier vnd hoherfarner doctor der geschuben rechte.außerhalb seidner schriftlichen weißheit auch wunderperlicher guetigkeit vnnd gegen den armen geübter barmherzigkeit berumbt hat diser zeit in englischer massigkeit gelebt.vnd sich von wein vnd flaisch speys gantz enthalten.seinen leib mit hereim Flaid bedeckt vnd mit fasten.betten wachen vnd züchtigung gekeftiget. Sein leger ftat wasdie ploss erde.sein hawbtkiße ein herter frem.das heillig bibel buch was alweg beyseinem hawbt.aller sein wandel was in demüt bey den armen. die er beschützet. Erhet ein große veterliche erbschaft. darumb setzet er sein hoffnung in got vnd wolt alweg der armen vnd wittiben vnd waysen sachen beschirmen. Als nw diser yuo geftorben was vnd an stettigen wunderzaiche leuchtet do wardt er in die zal der heilligen gar billich geschriben.
Sinfang der berzfcbaft Gonzagozum
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Ddwig gonzaga ein kummietig vnd kraftmechtig berumbt man hat in disen iarn auß liftigkeit vnd klug'heit die herrschaft der statt Mantue dem Passerino bonacesso entzogen vnd auf sich vnd sein nachkomenbis auffden hewtigen tag gewendet. Berselb Pafferinus vnd sein vorfarn hetten dieselben herrschaft vil iar innen.aber in auffrutigen wesen gewunne es die gestalt das sich ein yeder gedürftiger vnderstund die herrschaftder statt anzetasten.Sem nach haben die bebst vnd römischen kaiser disem geschlecht von seiner berumbten geschihten wegen dife statt vnd fürstenthumb bestettigt. Wiewol ettlich schreiben das difs geschlecht Gonzagorum die herrschafft nit auß gewaltsamer geturstigkeit sunder auß gemayner wale des volcks erobert hab. Dieburger so ettwen zu Mantua gewonet haben sind teutsche geweft.