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Register des buchs der Croniken und Geschichten ... / [Hartmann Schedel] ; [übers. von: Georg Alt]
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Das fecbft alter

Lbrecht vorgenanter herzog zu österreich gepote vo: vnd ee er zu römischem könig erwelt wardt alle in

Aden in seinem gepiete zeerschlagen die sich zu Cristo dem waren einigen got mit beteren wolten. Uw ließenfich vil inden auß forcht tawffen. Derselben inden einen name herzog Friderich vo österreich ee er zu römischekönig erwelet wardt in sein schlaftamer auff.vnd het ine als feinen zeitgenoffen gar lieb.Bach ettlichen iarn fieler in rew vnd sprach er het ime fürgesetzt widerumb in den indifchen glawben zettetten.vn wiewol Friderichime riete den weg des lebens nicht zeuerlassen so mocht er doch den uuden mit widerwenden.do bertieffer er dielerer der heilligen schrift auß der hohen schül zu Wienne disen inngen inden zeunderrichten, aber der ind woltweder durch bete.zcher.veshayffung noch bedzoung von seinem fürnemen abfteen. Als nw zu letft nichtz helfen wolt do ließ Friderich den selben inden für gericht füeren. vnd als aber der ind vngepunde( als er begeret)zu dem tod gefüert vnnd des pannenden fewis ansyhtig wardt do fiennge er ein hebzeysch gesanng an vnndSprunge vnerschrocken mytten in die flammen.

Infmals faße könig Albrecht des Laßlaws vater zu Wienne an einer predig eins munchs predigez ordes

A vi entſchließe do ſchye der prediger mit höhrer ſtym vi ſprach. Ich frag euch die ir alda ſtect ob sich die

fürfte behalte müge werde.vnd als aber 8 prediger die sach zweifellich vi kumerlich gemacht vnd 8 könig auffgewacht vnd die ding gar wol gemerckt het do sprach er.Wen die fürsten getawft in der wygen sterben so istan irem hail nicht zeuerzweifeln.Paulus vergeriusEtrus paulus vergerius ein naturlicher maister.zierredner vnd rechtgelertervnd lateinischer vnd kriechischer zungen hoherfarn ein iunger Crisoloze vonConftantinopel. vnnd des carrariensischen geschlechts weylund geheymer dienerist difer zeit yetz gemelter feiner kunst vnd schicklichkeit halben in großer achtperkeitgewesen vnd hat vil löblicher preyßwirdiger schuift gemacht.

Apheus vegins nicht ein vnachtperer zierredner vnd poet vnd Martini desbabsts hofgesind hat diser zeit zu Rom wesende vil vi mancherlay gedichtsden gelerten bekannt begriffen.

H

Rancifcus barbarus von Venedig auch ein iunger Crisoloze in de kriechischebuchstaben ein man vbertreffenlicher synschicklichkeit vnnd klugheit ist diserzeit von seiner schaftlichen kunst.wolredperkeit vnd werltgescheydigkeit wegen inhohem weerde geachtet geweft vnd hat ein schons buch von hawßfrewliche fachen vnd vil zierlicher epiftel vnd sendbrieff gemacht.

Leonhardus iustinianus deßgleichen ein wolgelert vnd berumbt man hat diser zeit gelebet.

O

Arolus aretinus ein poet kriechischer vnd lateinischer zung durchfarn vnd wolredper treffenlicher tichter ist diser zeit von seiner schicklichkeit vnd woltüglichkeit wegen von den von Flozeng in ir cangley aufgenomen vnd mit fold versehen vnd gefreyet worden.

ietanus von Vicens ein thumbherr zu Padua ein fürnemer lerer der heilligen schrift vi naturlicher may

After hat difer zeit in der hohen schül zu Padua mit leſen vnd disputiti den vorgang behabt vnd gar tref

fenlich vnd außpundig vber ettliche buecher des naturlichen maisters Arestotilis gefcheiben.vnnd anders gefamelt.Concili zu Flozeng

an

Onalizu Florentz wardt nach der gepurt CristiB.cccc.rrrir.iar von babst Eugenio wider dzcocili zu Bafel gehalten.dan nach abfterbe kaiser Sigmunds von dem das concili zu Basel auffunng nameals herzog Albrecht von österreich zu römischemmig erkom wardt do fienng der cardinal des heiligencreutzs von babfts Eugenij wegen das Ferrariesischconcilian. Bafelbfthin köme auch Eugenius.dann erverftunnde das der kriechisch kaiser auch daselbsthinkomen würd. vnd der wardt von Eugenio zu Ferraria nicht anders empfange dan wie man die römischetaifer pfligt zeempfahen. Aber es begunde zesterbenzu Ferraria darumb wardt das concili von dannengan Florentz gewendt.alda warden nach macherlayvnd gnugsamer verhózung der kriechischen vnd lateinischen gegeneinander die kriechen mit vernuftigen vzfachen vberwunden zebekennen. das der heillig gaistvoni vater vnd von sun außgeet. vnd das der fronleichnam Cristi in eim vngesewtten wayzin prot gesegnet würde.vnd das sie auch ein fegfew: glawbten.vnd auch veriahen das der römisch bischoff der warstatthalter Cristi vnd rechter nachkomen Petri die er/

ften stat in der welt hielt dem die orientisch vnd occidentisch kirch billich gehorsam wer.vnd wiewol die kriechen mit freuden abschieden vi haym zohen so fiel doch vnlang darnach die kriechisch nation wider in ir altefytten vnnd gewonheit.