Dipples wove ine zu
derwerlt
33lat CCXLV
bilippus herzog zu Mayland hielt nach erobzung der statt Genua ein groß heer beyeinaner.darumb komen die Florentiner wider ine zu krieg.der weeret bis in seinen tod.prv.iar.Wiewol yezuzeiten dazwischeein frid.aber vol vntrew vnd hinderliftig gestellt wardt.
Kanckreich ist dauo: lang in pluung aber zu disen zeiten in trawzigkeit vnd vnmit gewesen.vnnd durchkönig beinrichen von engelland vber die maß verheeret vnd verwüest worden. d doch auch nach vil befchedigunng so er den andern mit krieg zugegefüegt hat mit mit klainer beschwerde der seinen sein leben vnseligclich geendet hat.
Ohanes herzog zu Burgüdi hat dasselb königreich auch angegriffen, der wardt kürzlich darnach erschlagen.das was ein visach vil böser ding. Der cardinal des heilligen creurs machet zu letst frid. den namendie burgundier an.aber die engellender wolten nicht verwilligen. Aber als herzog Johanns nach auffgenomzway liebhabende nem frid das heilligst facrament mitsambt dem könig zu Franckreich genossen het.do wardt er in angesyht des königs zu franckreich frefellich erschlagen.auß de volget demselben königreich vil vbels.
Egen, was en mach sil zu och
Way liebhabende warn diser zeit in welschez land.ein ritter Euriolus genantkaifer Sigmunds fundrer gehaymer diener vnd Lucrecia in der statt SenisSie warn bede hübsch.bede wolgestalt.aber Lucrecia in wunderperlicher schönefürtreffend.Disezway warden in plinder liebe allain von gefyht geineinander entzündet.zu letst komen sie zu begertem ende.vn sölchs geschahe zu taifer Sigmüdazetten als der ettwielang zu Senis was.Als aber der kaiser fürter ziehen wolt domüßten sich dise zwayschayden. Auß dem kome ir yedes zu solcher trawrigkeit. dzLucrecia nach vil zehern in ein Eranckeit fiel vnd irer müter vnder den armen starb.vnd als Euriolo der todt feiner liebhaberin verkündet wardt do ward er also vnmutig vnd betriebt das er keine troft empfieng so lang bis ime der kaiser ein keuschewiunckfrawen herzoglichs pluts zu der ee vermehlet.
Won dem beerzugoes Delphins in das Elfas
disen tagen hat Ludwig der Vienmisch delphin vnd des königs zu franckreich erstgepomer fun mit eigroffen heer die geschwelle oder gegent des römischen reichs vberzogen vñ die ftat Mompelgart belegertdie dan die grafen von Wirttenberg vom römischen reich zu lehen haben. Als nw der Delphin ettwielang also in der belegerung geharret het do machet er mit den in der statt ein gedinng das sie ime die statt ein nemlichezeit eingeben solten so wolt er inen die nach verscheynung derfelben zeit freylich widereinantwurte. wo sie aberdas nit tetten so het er ime fürgenomen die statt mit gewalt zebeftreyten.damit er doch ein statt het darin er wonet, dañ es wer ye nit zynilich das eins königs fun auffdem feld on ein obdach sein solte. Als nw der DelphinMompelgart erobert het do verkündet vnd eröffnet er die visach seiner zukunft. aber mit bey allermenigclichein einerlay geftalt. Sunder yezzo faget er das er dem adel der in Teutschen landen durch die grafen verdrucktzu hilffkomen wer.Den sprach er er wer durch den römischen könig wider die Schweitzer gefordert. So hielte er ettlichen für wie er das.das zu dem haws Franckreich gehörte vnd bis an den Rhein raichte wider an dzfelb haws bringen wolt.zu zeiten ließ er sich mercken als ob er von herzog Sigmunds wegen alda wer darumb wolt er die statt Straßburg belegern.also vnderstund er sich solch geschzay allenthalben lawtprecht zemache.nit dz es also war wer.sunder er maynet dardurch gunst vnd naygug bey vil lewten zeerlange.w hetten die Schweyzer bey Basel ein caftel belegert do wolten des Delphins volck Armeniaci odez armegecken genant demselben caftet zu rettung komen. als die Schweizer das vernomen do zohen sie den armegecken entgegen vnd schlugen sie zu rügt.also wichen die armen gecken von füß zu füß hinder sich vnd sanilete sich mit größferm heer vnd vberfieln kawm vier roßlawff von Basel bey fant Jacobs spital die Schweizer . do geschaheein grawsamer vnd erbermdlicher freyt vnnd bliben vil menschen beder feyten tod.vn der streyt weeret vonianfang des tags bis zum ende.zumi letften warden die Schweizer nit vberwunden sunder vberwindende also vermiedet das die armegecken einen zeherlichen cleglichen obsyg vnd das feld behielten.doch nit auß krafftfunder auß menig obligende.Ettlich sagen das der armegecken mer denn der Schweyzer ermidergelegt seyenworden. Dieweil dife ding also gehandelt warden do schicket der römisch könig sein botschaft.nemlich den bischoff von Augspurg.vnd docto: Johanße von Aych vnd ettliche rittere zu dem Delphin zefragen. warumber in das reich mit heereßkraft gezogen wer.Dazwischen warden von des concili wegen zwen cardinel vi vildoctores mitsambt den burgern zu Basel zu demselben Delphin geschickt ine zebitten das concili vnnd die skattnicht zebefchedige.Do sendet der delphin fein botschaft mit ine gein Basel.Daselbsthin kome auch des babstsFelicis legaten.vnd des herzogen zu Sophoy vnd des ganzen Schweizerischen punds zusamen.vnd hettevil handelung der vertreg.Die botschafter die zu Wurmberg warn sagten das der delphin auffdes königs begern wider die Schweiger außgezogen wern. Als nw die armegecken Elsas verheert hetten do zohe sie dochnicht on verlust der irñ wider anhayms nach der gepurt Crifti..cccc.pliij.iar,