Band 
Erster Band
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III. Quellen dieser Geschichte. xm

zur Zeit -er Reformation. Die Chronik fängt so an: „ Die-„ scs Buch soll jederzeit und atlwegen bey dem ältesten meiner„Söhneeinem verbleiben, und getreulich aufgehalten, auch„ Niemanden leichtlich gezeigt oder ausgcliehen werden, weil„ in diesem Buche viele sonderbare Sachen aufgezeichnet sind,„ welche haliglich sind gehalten worden, und man in gedruck-,, tcn Chroniken nicht wollen offenbaren. "

Tagebuch. Johann Gast war Prediger bey St.Martin um das Jahr i;;i und folgende; ein eifriger Schü-ler des cLLvIamxaäü. Sein Tagebuch ist eine gute Abschilde,rung seiner Zeiten ; und ist mir von I. Hochwürden HerrnOberstpfarrer Merian mitgetheilt worden.

Leißlerrische Manuskripten. Der unlängst verstorbeneObersizunfrmeister Leißler hatte aus verschiedenen Standesbü-chcrn Auszüge und Register gemacht. Als ein Denkmal seinerAchtung sind sie mir verehrt worden.

ÄlLnalcrixta snonz/MÄ. Ich nenne also diejenigen Auszü-ge, die aus Handschriften gezogen worden, deren Besitzer nichtwollen genannt werden.

Leinheims Chronik. Heinrich von Beinheim war Dok-tor in den geistlichen Rechten und lebte im i;ten Jahrhun.derte. Er erzählt selbst, daß er mit den eidgenössischen Ge-sandten im Jahr 1474 nach Breysach gekommen sey. SeineNachrichten hatte er in lateinischer Sprache abgefaßt. Hiero-nimus Britinger besorgte die Uebersetzung im iSten Jahrhun-derte auf Begehren des Bürgermeisters Adelberg Meyer. Die-se Uebersetzung, die mit Zusätzen vermehrt worden, besitzt HerrLizcntiat und ^ccsäsns Wieland , der sie mir mitgetheilt hat.Wir wollen hier eine Anekdote vom Kaiser Friederich III. ausderselben anführen: „ Als der Pobst Nicolaus V. den Kaiser„Friederich III. (1452) bey der Krönung zu Rom mit dem„ Schwerd umgürtete, und ihn hieß das Schwerd auszuziehen„ wider die Feinde des Glaubens, do zoug es der Kaiser lang-» sam und trage use. Do schrey ihn der Bobst mit solichm