Bunds - und Staats -i Historie. 2 z
^ wann sie eines Angriffs schon ein oder zwey-^ mal gewöhnet sind. Wir wollen hier zur'E Probe nicht etwan die alten Italiänischenn Kriege, sondern die ganz neuen Feldzüge,'lc Schlachten und Belagerungen in den Nie-^ Verlanden und Catalonien anziehen, nebst de-D nen Zeugnissen llnd Lobsprüchen, so Könige,
0 Fürsten und hohe Generalen, deßwegen ihnenvielfältig und öffentlich gegeben.
- Es hat auch zu Zürich,Bern und in andern
- Cantonen, seine Feuerwercks-Collegia,da sichD die jungen Bürger undLiebhaber,in derArtil-
lerie und inErnst-undLuft-Feuerwerken üben,« geschickt und fertig machen, und im Friedenair die nöthigen Kriegs-Requisita zubereiten.
»s Nicht minder üben sich die jungen Burscheik im Lande, hin und wider in den Dörfern, anE Sonn-und Feyrtagen, nach verrichtetemGot-m tesdienst, im Ringen, Springen, Steinstos-tli« sen und werffen,und andern dergleichenUbun-!- gen,welche denLeib hurtig und geschwind ma-S chen, löblich und keineswegs zu verbieten,5 sind. Es haben so gar die Weibsbilder in derk Schweiß gar kein verzagtes und weiches, son-1 t dern fast durchgehend ein entschlossenes undW mannhaftes Gemüth, sind starck von Leib,W und können dieArbeit wohl tragen, und dörfte-Z einem die Schweitzeristhe Freyheit anfallen-« den Feinde leichtlich begegnen, was vor die-sem dem Julio Cäsari mit denen HelvetiernK? begegnet,der, nachdem er vermeynet, dieMän-iii ner überwunden zu haben,in derWagenburgio noch einen härtern und verzweifelter» Streit,L B 4 mit