Bunds - und Staats - Historie. 27
Air meine Volck zu Genf , Neuenburg und Lau-»Ä sänne, einen groben Laud-Dialeclum, so mau- ?3wi8 nennet, gebrauchet, die Baurenspracheil- imka^äeVauä, nennet man i-anZue R.o-^ msnäe, ist eigentlich ein uralt Burgu»disch^ mit etwas Lateinischen Wörtern und grober,verderbter Aussprache vermischet, welche fast's in allen Dörfern des Lands änderst ist, undv trifft man selten zwey Dörfer an, die glcich-Ä lich reden. Zu Freyburg in der Stadt redet' man im untern Theil ein bös Teutsch, und im' , obern Theil höret man ein welsch Bauren-'s ? 3 toi 8 , von vieler Vermischung. In Pünd«L ten, ist auch das sogenannte Chur - oder Ro--d manischWelsch im Gebrauch,welches von derch altenMätifchen oder Romanischen SpracheW abstamet,von welchem dasEngadiuerWelsch,^ I^cim genannt, etwas unterschieden ist, undvon denen alten und Toscanern ausdem I. 3 tio, in dieses Gebürge und Tbal ge-bracht worden, wie Herr Guler beobachtet,si Die TeutsibeSchweitzer-Sprache hat einets- harte, grobe Aussprache lind starrten Acceilt,D hat auch viel Oi 3 lecto 8 , in jeder Stadt einenW andern, und im einzigen Berner-Gebiet ver-W schiedene. Zu Basel ist nuumehro der reineste.jm! Es lasset sich aber ansehen, daß die Schweitze-^ rische Aussprache, wie sie zu Bern , Lucern rc.^ im Schwang ist, vor 400. bis zc>o. Jahren,A das gebräuchlichste und Reichs-Teutsch i>l de-nen Obern Landeri gewesen, wie aus einigenM selbiger Zeit geschriebenen Schriften abzu-nehmen ist.
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