Bunds - und Staats - Historie. 29
Der Canton Bern , Freyburg und die Gmf-straft Nemnburg, haben einen berriiN^n'» Wein unddarzu mgrosserO.uautität al?d daßin dem Bern - Gebiet verholten ist, freu-denWem zu haben, oder in dem Land zu verkau-^ fen, bey Strafe der Confiscation; man habe" ^ dann speciale und schriftliche Erlanbinfi.
E In denen Obern Alp - Ländern haben sie» zwar wenig Fruchtwacks, mrd gar keinen^ Weinwachs, ( welcher auch in dem CamonM Lucern und Solloiburn ermangelt.) Öliige-E gen haben sie fürtreffliche Vieh Wevdcn. SoMß gar die hohen Alpen, die denen Ansehendenin und Freniden Schauer und Gramen verar-mt fachen, und für unfruchtbare WUdnussen ge-halten werden möchren haben oben auf. weitekmit dem niedlichsten Grase, Kraut und ver-nE wunderlich schönen Blumen bedeckte Ebenen,ch worauf die Sennen, in denen Sommer-Mv-L naten Iunio, Julio und Augusto, mit ihremw Vieh sich enthalten, und alldort ihre Käse,«j Zieger und Blltter inachen wormit nicht nurallein das Land überflüssig versehen; sondern« eine grosse Menge, in Italien , FrauckreichÄ und Teutschland, verführet wird.
M Dass also die Schweißer, und ehedemW spöttlich gescholtene Kühemelcker, von ihremck Viehe und Kühen,eine gute Nahrung undGe-ift winn ziehen von dem sie keinem Fürsten nichtsls geben dörfen. Die Pferd-Zucht trägt demP Landmann auch nicht wenig em, zumalen imV Berner - und Lucerner-Gebiet, und sind dieseM Pferde gemeiniglich schön, groß, starck, daur-
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