Bunds - und Staars - Historie. 8z
! > zur Besatzung verblieben) ab-und nachHaustii!! gefordert. Diesen Abzug und Unwillen derU Söldner wußte sich der Herzog, (als demkein Ernst zum Frieden war,) geschwind zuO nutz zu machen, nahm Tbonon, Bonne inL Faüssany, wie auch Ger, samt dem umliqen-E den Land wieder ein, und bewegte endlich dieStadt Bern , in einer zu Nvon gehaltenenM Confercnz,;u einigm nicht sonderlich reputir-i! i licheu Hriedens-Hrincten, worunter der ste Unanstän«,! dieser war: Daß,wann der Herzog seine Prä- digerFrir,^ tension auf die Stadt Genf gütlich oder mit ^ü.7 deri Waffen ausführen würde, die StadtBern derselben keine Hülfe leisten solle.
N. Allein diese ungereimt Friedens-Puncten^ anzlMehmen, konnten viel ehrliche Leute nichtM, rahten.wie dann ein grosser Tumult und Wi- wird nichtdersprechen deßwegen entstanden, also daß die ratificirt,nü Sache zu keiner Ratisication gekommen, in, Erweaung daß die Stadt Genf , als ein wich-tiger Paß und Schlüssel, so liederlich nichtabandonnirt werden konnte, wie nicht nur al-lein der König von Franckreich, sondern auchL die Evangelischen Orte der Stadt Bern auf^ einer zu Arau imJenner 1590. gehaltenenTagsatzung nachdrücklich remonstnrt haben.
E Hiermit wurde der articulirte Friede dem sondernHerzoge wiederum aufgesagt, und harte der d«KriegD Krieg zwischen ihm und der Stadt Genf sei- ^ toruP neu hitzigen Fortgang, wsrinnen das Landi Gex viel und hartes leiden müssen. Es wurde^ zwar unterVermitrlung der 4. Evangelischen,L Orte im Junio zn St.Mauritz, und her-
F» nach